Rückspiegel: Die zehn Höhepunkte der Saison 2018

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Fernando Alonso triumphierte im ersten Anlauf in Le Mans | © FernandoAlonso.com

7. Ehemalige Formel-1-Athleten überzeugen im Langstreckensport

Mancher Sportwagenliebhaber degradiert die Formel-1-Weltmeisterschaft mitunter im Scherz zur Langstreckennachwuchsserie. Und in der Tat: Zahlreiche Piloten, welche sich aus dem Monoposto-Cockpit hievten, wandten sich sich sodann diversen Endurance-Wettbewerben zu. Ein prominenter Athlet, welcher seit geraumer Weile mit einem Start im Le-Mans-Prototypen kokettierte, setzte seine Pläne in diesem Jahr schließlich ins Werk: Fernando Alonso. Und brillierte.

Wenngleich in Abwesenheit ernstlicher Konkurrenz: Alonso triumphierte bei seinem Debüt beim eintätigen Wettstreit auf dem Circuit de la Sarthe. Seine Stallgefährten waren Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima. Ebenfalls im Nordwesten Frankreichs mit von der Partie: Jenson Button. Der Formel-1-Altweltmeister steuerte in der Langstrecken-WM – respektive steuert weiterhin – einen BR1-Prototyp für SMP Racing und tat sich dann und wann positiv hervor.

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Derweil hat Juan Pablo Montoya in der IMSA SportsCar Championship Fuß gefasst. Nach einer Saison bei United Autosports unterzeichnete der Kolumbianer in diesem Jahr einen Vertrag bei der Acura-Werksmannschaft des Teams Penske. Gemeinsam mit Dane Cameron und Simon Pagenaud wurde Montoya in Daytona Gesamtzehnter, fiel in Sebring aber einem Motorschaden zum Opfer. Trotz achter Startposition erreichte das Trio beim Petit Le Mans nur Platz zweiunddreißig. (Maximilian Graf)