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Jonathan Hirschi hat beim vierten VLN-Lauf seine Lizenz eingebüßt, weil der Walkenhorst-Motorsport-Pilot Flaggensignale ignorierte. Zudem sprachen die Sportkommissare drakonische Strafen für die gesamte Mannschaft aus. „Wir finden die Bestrafung für das Team und die Fahrer zu hart“, meint Team-Manager Niclas Königbauer.

VLN-Sportleiter Michael Bork befürwortet ebenfalls eine Professionalisierung, um das breitensportliche Kernkonzept zu bewahren. Diese garantiere einerseits die Finanzierung, umfasse andererseits die Erhöhung der Sicherheit. Denn die Organisation wolle ein GT3-Verbot auf jeden Fall abwenden.

Frikadelli Racing hat beim vierten VLN-Lauf einen Start-Ziel-Sieg erfahren. Nobert Siedler und Lance David Arnold sorgten für den zweiten Triumph in diesem Jahr. Das Podium komplettierten die beiden Besatzungen des Wochenspiegel-Teams Monschau. Derweil verlor Jonathan Hirschi seine Permit.

Die Veranstaltergemeinschaft erachtet die Professionalisierung der VLN als notwendig. Eine verklärende Glorifizierung der Vergangenheit verleite zu Fehlannahmen, meint Ralph-Gerald Schlüter, Generalbevollmächtigter der VLN OHG. Vornehmlich die Finanzierung gelinge nur durch GT3-Teams.

GT-Sport

Mercedes-AMG hat in einer Pressemitteilung sein herstellerinternes Rekordaufgebot für die 24 Stunden von Spa-Francorchamps vorgestellt. Fünf Rennställe schultern den Einsatz von insgesamt dreizehn Silberpfeilen. Zudem erhalten vier Mannschaften werksseitige Unterstützung in den Ardennen.

Der Sieger der drei Stunden von Silverstone steht offiziell fest. Fast zwei Monate nach dem Lauf der Blancpain-GT-Serie im vereinigten Königreich wurde der offene Fall des Aston Martin von R-Motorsport entschieden. Das Sportgericht sprach das Team vom ursprünglichen Verstoß frei, womit Nicki Thiim, Mattieu Vaxivière und Jake Dennis den Sieg behalten.

Die Scuderia Praha hat einen überlegenen Triumph bei den 24 Stunden an der Algarve davongetragen. Das Ferrari-Trio Jiří Písařík, Josef Kral und Matteo Malucelli gewann mit neun Runden Vorsprung. Manthey-Racing schloss seinen SPX-Testeinsatz auf dem Silberrang ab. Ein Kuriosum sorgte für eine nächtliche Rotunterbrechung.

SPS Automotive Performance steht bei den 24 Stunden an der Algarve auf der Poleposition. Die Markenkollegen von Hofor-Racing und ProSport Performance belegten die Plätze drei sowie vier. Damit agierte die Marke Mercedes-AMG federführend. Nur die Scuderia Praha widersetzte sich.

IMSA SportsCar Championship

Auch vor dem achten Wertungslauf der IMSA SportsCar Championship haben die Regelhüter die Balance of Performance angepasst. Für das Rennen im Lime Rock Park erhält BMW mehr Leistung. Dagegen müssen die Mercedes-AMG- und Lexus-Mannschaften mehr Gewicht in ihren Autos verstauen.

CORE Autosport hat das Gastspiel der IMSA SportsCar Championship in Kanada gewonnen. Ford taktierte sich in der GTLM-Wertung nach vorne, während Mercedes-AMG die GTD-Division für sich entschied.

CORE Autosport darf die zweite Poleposition innerhalb einer Woche bejubeln. Wie schon in Watkins Glen sorgte Colin Braun für den Bestwert. Porsche und Lexus sind in den GT-Klassen vorne.

Zu Ehren des US-Nationalfeiertages haben sich viele Fahrzeuge im patriotischen Gewand bei den Sechs Stunden von Watkins Glen präsentiert. Dabei stahl eine Mannschaft den Herstellern die Show. JDC-Miller Motorsport hat sein erstes IMSA-Rennen für sich entschieden. Das Rennen festgehalten in einer Galerie von Dan Burke (dan.does.imsa).
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Langstrecken-WM

Rennstalleigner James Glickenhaus urteilt durchweg positiv über das künftige ACO-Regelwerk für Hypersportwagen. Eine Teilnahme sei daher erwägenswert. Das elementare Problem: die Finanzierung solch einer Herkulesaufgabe. Es bereite Schwierigkeiten, einen „traditionellen Sponsor“ zu finden.

Toyota erstritt in Le Mans den langersehnten Sieg. Dennoch missgönnte mancher dem japanischen Hersteller den Erfolg an der Sarthe. Derweil stand die Zukunft der ACO-Spitzenklasse auf der Tagesordnung. In der Eifel kehrte Sabine Schmitz nach Krankheitspause zurück ins Cockpit, Emil Frey Racing gewann das Paul Ricard 1000. Der Monat Juni im Rückspiegel.

Corvette Racing hat eine C7.R für die Sechs Stunden von Schanghai genannt. Dieses Fahrzeug wird in der GTE-Pro-Wertung starten. Die Fahrerfrage ist allerdings noch nicht geklärt.

TDS Racing geht rechtlich gegen den Ausschluss von den 24 Stunden von Le Mans vor. Der französische Rennstall wurde aufgrund einer Modifikation der Zapfanlage disqualifiziert. Dadurch verlor die Mannschaft die Klassenränge eins und vier.

Nordschleife

Aimpoint Racing tritt ab dem Ruhrpokal auf der Nürburgring-Nordschleife in der Cup-2-Wertung an. Das Gespann aus Wittlich bestreitet das VLN-Restprogramm mit einem Porsche 991 GT3 Cup in. Am Steuer wechseln Axel und Max Friedhoff einander ab. Das Design des Elfers soll an die bisherigen Renault-Renner erinnern.

Jonathan Hirschi hat beim vierten VLN-Lauf seine Lizenz eingebüßt, weil der Walkenhorst-Motorsport-Pilot Flaggensignale ignorierte. Zudem sprachen die Sportkommissare drakonische Strafen für die gesamte Mannschaft aus. „Wir finden die Bestrafung für das Team und die Fahrer zu hart“, meint Team-Manager Niclas Königbauer.

VLN-Sportleiter Michael Bork befürwortet ebenfalls eine Professionalisierung, um das breitensportliche Kernkonzept zu bewahren. Diese garantiere einerseits die Finanzierung, umfasse andererseits die Erhöhung der Sicherheit. Denn die Organisation wolle ein GT3-Verbot auf jeden Fall abwenden.

Bei strahlendem Sonnenschein fand der vierte Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife statt. Die Mannschaft von Frikadelli Racing sicherte sich den zweiten Sieg in Folge vor den beiden Wochenspiegel-Ferrari-Sportwagen. Freilich ist das Rennergebnis noch provisorisch. Einige Akteure legten die Regeln für Code 60 und 120 nach eigenen Maßstäben aus. Die Sportkommissare ermitteln.

Sportwagen

Anlässlich der Le-Mans-Woche haben die Bayerischen Motorenwerke das neue Modell ihrer wiederbelebten Achter-Baureihe präsentiert. Der BMW M8 basiert auf dem GTE-Sportwagen. Zu dem beruhe die Konstruktion auf einer Verklammerung von Serienproduktion und Rennsportentwicklung.

Ein ungezügelter Porsche 919 Hybrid stellte einen neuen Rundenrekord in Spa-Francorchamps auf, Hans-Peter Naundorf klagte über den „ruinösen Wettbewerb“ in der SP10-Klasse. Uwe Alzen mokierte sich über Rennsimulationen, Mathol Racing kritisiert die Balance of Performance. Der Monat April im Rückspiegel.
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Kévin Estre und Lars Kern gelangen mit dem neuen Porsche 911 GT3 RS jeweils Rundenzeiten von unter sieben Minuten auf der Nordschleife. Am Ende verbuchte Estre einen Spitzenwert von 6:56,4 Minuten. Steigt ein und genießt die Fabelrunde des Franzosen.

Nach dem 918 Spyder und dem 911 GT2 RS ist der 911 GT3 RS das dritte Fahrzeug von Porsche, welches die Nordschleife unter sieben Minuten umrundete. Kévin Estre benötigte bei seinem schnellsten Umlauf 6:56,4 Minuten. Damit unterbot der Franzose die Bestzeit des Vorgängermodells um satte vierundzwanzig Sekunden.

Europäische Le-Mans-Serie

Für G-Drive Racing verlief das ELMS-Wochenende in Monza ambivalent. Einerseits gewann der Oreca-Rennstall die Generalprobe für die 24 Stunden von Le Mans. Andererseits verunfallte Enzo Guibbert bereits in der Anfangsphase. In der LMP3-Kategorie triumphierte Eurointernational. Spirit of Race entschied die GTE-Wertung für sich.

Racing Engineering hat sein Debütrennen in der Europäischen Le-Mans-Serie gewonnen. Olivier Pla, Norman Nato und Paul Petit führten die Oreca-Delegation zu einem Siebenfacherfolg beim Saisonauftakt in Le Castellet. In der GTE-Klasse bezwang derweil Ferrari die Widersacher von Porsche.

Der ACO hat die diesjährige Teilnehmerliste der Europäischen Le-Mans-Serie veröffentlicht. Diese umfasst insgesamt einundvierzig Einschreibungen in den Klassen LMP2, LMP3 und GTE. Damit verbuchen die Organisatoren einen Zuwachs von fünf Nennungen gegenüber der vergangenen Saison.

Nach einem guten Jahr mit vollen Starterfeldern in der ELMS hat der Automobilklub des Westens (ACO) kleinere Änderungen an den sportlichen Regeln vorgenommen. Diese betreffen sowohl die Rennwochenenden, als auch die Rennen selbst. Der Fokus liegt dabei auf den nicht-professionellen Fahrern.

Prototypen

Fünfunddreißig Jahre und einunddreißig Tage hatte der Rundenrekord Stefan Bellofs Bestand. Nun hat Timo Bernhard die historische Bestmarke auf Nordschleife unterboten. Der Langstreckenweltmeister beförderte den Porsche 919 Hybrid Evo binnen 5:19,55 Minuten über den Eifelaner Traditionskurs. Das Unternehmen in Bildern.
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Timo Bernhard hat im Porsche 919 Hybrid Evo den Rekord auf der Nordschleife gebrochen. Der amtierenden Langstreckenweltmeister verbesserte den Rundenrekord auf 5:19,546 Minuten. Dabei erreichte er eine Spitzengeschwindigkeit von knapp 370 Kilometer pro Stunde.

Der heutige Freitag geht in die Geschichte der Nordschleife ein. Porsche hat den Nordschleifen-Rekord von Stefan Bellof pulverisiert. Timo Bernhard umrundete die Nordschleife in 5:19,546 Minuten. Eine Verbesserung von dreiundfünfzig Sekunden.
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Wagt Porsche einen Rekordversuch auf der Nordschleife des Nürburgrings? Der Weissacher Prototyp 919 Hybrid Evo, mit dem die Traditionsmarke bereis die Bestmarke in Spa-Francorchamps pulverisierte, bewegte sich jüngsthin über den Eifelaner Parcours. Private Videoaufnahmen eines Zuschauers zeigen den Renner.
  • Rennkalender

    1. IMSA SportsCar Championship im Lime Rock Park

      21. Juli 2018
    2. ELMS in Zeltweg

      22. Juli 2018
    3. 24 Stunden von Spa-Francorchamps

      28. Juli 2018
    4. ADAC GT Masters auf dem Nürburgring

      5. August 2018
    5. IMSA SportsCar Championship auf der Road America

      5. August 2018
    6. ELMS in Silverstone

      18. August 2018
    7. Sechs-Stunden-ADAC-Ruhr-Pokal-Rennen

      18. August 2018
    8. ADAC GT Masters in Zandvoort

      19. August 2018
    9. IMSA SportsCar Championship auf dem VIR

      19. August 2018
    10. Sechs Stunden von Silverstone

      19. August 2018
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