NLS: Walkenhorst Motorsport sichert sich den zweiten Saisonsieg

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Zweiter Saison-Sieg für Walkenhorst Motorsport | © Ralf Kieven (1VIER.com)

Mit gut zwei Minuten Vorsprung rollte der BMW M4 GT3 von Walkenhorst Motorsport beim vierten Lauf der Nürburgring Langstrecken Serie über den Zielstrich. Am Steuer: Jakub Giermaziak und Christian Krognes. Rang zwei sicherte sich die Mannschaft von Octane 126 bei ihrer Premiere mit dem Ferrari 296 GT3 vor dem dem Aston Martin Vantage GT3 von PROsport-Racing.

Das Rennen wurde von Audi-Pilot Frank Stippler, der sich morgens mit einer Rundenzeit von 7:53.112 Minuten die Pole-Position gesichert hatte, in die erste Runde geführt. Am Ende der Grand-Prix-Strecke bog der Eifelaner aber bereits wieder in die Boxengasse ein. Ein Fremdkörper hatte einen Reifenschaden am Audi R8 LMS GT3 verursacht und die Polesetter hetzten fortan dem Feld hinterher. Am Ende fuhr Stippler mit seinem Partner Vincent Kolb auf dem vierten Rang ins Ziel.

Das Malheur machte sich die PROsport-Racing-Mannschaft zunutze. Mike David Ortmann entfloh dem Feld in seinem ersten Stint und übergab den britischen GT-Boliden in Führung liegend an Maxime Dumarey. In der Folge übernahm der Cup-Neunelfer von KKrämer Racing genauso die Führung, wie der Porsche GT3R von Huber Motorsport.

Im zweiten Renndrittel übernahm aber die Walkenhorst-Mannschaft den Platz an der Sonne, um ihn bis zum Ende des Rennens nicht mehr abzugeben. „Das fühlt sich unglaublich gut an, die Hälfte der bisherigen Rennen in der Nürburgring Langstrecken-Serie gewonnen zu haben“, strahlte Giermaziak nach dem Rennen. „Das Fahrzeug war perfekt. Und nach unserem Pech beim 24h-Rennen ist das jetzt genau das richtige Ergebnis, um mit Vollgas in die das zweite Saisondrittel zu starten.“ Christian Krognes ergänzte: „Unser BMW lief wie ein Uhrwerk. Und wir haben nun auch für alle Temperaturen den passen Reifensatz zur Verfügung. Die Konstellation – vor allem auch mit Kuba – ist grandios.“

Die Mannschaft vor PROsport-Racing fuhr nicht nur zum ersten mal aufs Podium, Ortmann schaffte im Qualifying auch zum ersten mal eine Rundenzeit unter acht Minuten. „Amazing“, strahlte der Belgier Maxime Dumarey bei der Siegerehrung. „Gestern haben wir uns noch darüber unterhalten, ob wir es schaffen würden, eine Rundenzeit unter acht Minuten zu fahren und vielleicht in die Top 5 zu fahren. Heute stehen wir auf dem Podium und mit 7:58,408 Minuten haben wir auch das zweite Ziel erreicht. Besser geht es nicht.“

Luca Ludwig zeigte sich bei der Saison-Premiere von Octane126 zufrieden: „BMW war heute nicht zu schlagen. Aber wir waren ja auch in diesem Jahr das erste Mal am Start. Dafür lief es wirklich super.“ Grossmann ergänzte: „Wir haben uns im Rennen ganz gut nach vorne gearbeitet und viele Erfahrung für die bevorstehenden Rennen gesammelt.“ Der Schweizer legte eine Kampfansage nach: „Da geht noch was.“