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ACO und FIA haben den Kalender für die Saison 2019 und 2020 vorgestellt. Dieser enthält zwei neue Veranstaltungsformate: Renndistanzen über vier und acht Stunden. Zudem finden wieder Wertungsläufe in São Paulo und und Sakhir statt.

Aston Martin und Ferrari dürfen beim dritten Lauf der Langstrecken-WM den Ladedruck bei ihren Fahrzeugen erhöhen. Die GTE-Am-Wertung startet mit der Le-Mans-Einstufung.

Ford und Ferrari nehmen nicht mehr an den Gesprächen für die neue Hypercar-Klasse teil. Darüber hinaus hat Ginetta beide LMP1-Prototypen für den Lauf in Silverstone zurückgezogen, weil die Manufaktur den Motorenlieferanten gewechselt hat. Dazu stellt Aston Martin seinen Fahrerkader um, und Fernando Rees beendet seine Karriere. Ein Nachrichtenspiegel.

Seit Jahren rankte das Gerücht durch die Fahrerlager der Langstrecken-WM, dass Lamborghini in die GTE-Klasse einsteigen würde. Im abgelaufenen Sommer wurde dieses Vorhaben erstmals verschoben. Nun hat der Hersteller aus Sant’Agata Bolognese sich gegen die GTE-Wertung entschieden. Stattdessen liegt der Fokus auf dem hauseigenen Markenpokal und der GT3-Klasse.

Hans-Joachim Stuck übt scharfzüngige Kritik an der ACO-Strategie. Die derzeitige Misere sei vorhersehbar gewesen, der Automobilklub schlichtweg „beratungsresistent“, welcher nun „die Quittung“ erhalte. Hinsichtlich des neuen GTP-Regelwerks empfiehlt der DMSB-Präsident eine Kostensenkung.

Walkenhorst Motorsport erfocht die Siegertrophäe bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps, die Scuderia Praha gewann die eintägige Wettfahrt an der Algarve nach einem Rotkuriosum. DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck bangte um den Weiterbetrieb der Nordschleife, Jonathan Hirschi büßte seine Permit ein. Der Juli im Rückspiegel.

In ihrem Facebook-Kanal hat die Scuderia Cameron Glickenhaus einen Entwurf ihres Le-Mans-Prototyps veröffentlicht. Zur Finanzierung dieses Unternehmens beabsichtigt der nordamerikansiche Hersteller, fünfundzwanzig Straßenmodelle sowie zwei Rennversionen zu fertigen.

Nach den 24 Stunden von Le Mans haben FIA und ACO die Equivalence of Technology erstmals zugunsten der Privatiers justiert. Das Entgegenkommen umfasst eine Erhöhung der Benzindurchflussmenge beim Nachtanken sowie die Abschaffung Zwangsabstandes. LMP1-Sportwagen mit Saugmotoren profitieren zudem von einer Masseverminderung.

Wegen des Porsche-Rekordversuches plagten den DMSB-Präsidenten Hans-Joachim Stuck Sicherheitsbedenken. Schlimmstenfalls hätte die FIA ein etwaiges Vorkommnis veranlasst, die Nordschleife des Nürburgrings zu schließen. Seiner Meinung nach, solle es keine weiteren Projekte dieserart geben.

Rennstalleigner James Glickenhaus urteilt durchweg positiv über das künftige ACO-Regelwerk für Hypersportwagen. Eine Teilnahme sei daher erwägenswert. Das elementare Problem: die Finanzierung solch einer Herkulesaufgabe. Es bereite Schwierigkeiten, einen „traditionellen Sponsor“ zu finden.

Toyota erstritt in Le Mans den langersehnten Sieg. Dennoch missgönnte mancher dem japanischen Hersteller den Erfolg an der Sarthe. Derweil stand die Zukunft der ACO-Spitzenklasse auf der Tagesordnung. In der Eifel kehrte Sabine Schmitz nach Krankheitspause zurück ins Cockpit, Emil Frey Racing gewann das Paul Ricard 1000. Der Monat Juni im Rückspiegel.

Corvette Racing hat eine C7.R für die Sechs Stunden von Schanghai genannt. Dieses Fahrzeug wird in der GTE-Pro-Wertung starten. Die Fahrerfrage ist allerdings noch nicht geklärt.

TDS Racing geht rechtlich gegen den Ausschluss von den 24 Stunden von Le Mans vor. Der französische Rennstall wurde aufgrund einer Modifikation der Zapfanlage disqualifiziert. Dadurch verlor die Mannschaft die Klassenränge eins und vier.

G-Drive Racing hat seinen dominanten LMP2-Klassensieg am Montagabend verloren. Auch das Schwesterfahrzeug von TDS Racing ist betroffen. Darüber hinaus hat die Rennleitungen weitere Strafen gegen unter anderem Ford ausgesprochen.

In einem spannungsarmen Rennen hat Toyota sich seines Le-Mans-Fluches ledig gemacht. Dennoch stiftete der unleugbare Ereignismangel allenthalben Langeweile. Unerträglicher waren allerdings die Hässlichkeiten zahlreicher Netzkommentatoren, die auf die Herabminderung der TMG-Leistung abzielten.

Toyota hat zum ersten mal die 24 Stunden von Le Mans gewonnen. Mit einem Doppelsieg, angeführt von Fernando Alonso, Kazuki Nakajima und Sébastien Buemi, beendeten die ewigen Zweiten ihren Fluch an der Sarthe. In beiden GT-Klassen ging der Sieg nach Zuffenhausen ins Porsche-Lager. Manthey-Racing feierte einen Doppelsieg in der GTE-Pro.
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Im Kampf um die zweite Position bei den 24 Stunden von Le Mans haben sich Sébastien Bourdais und Frédéric Makowiecki ein herzerwärmendes Duell geliefert. Mit harten Bandagen versuchte der Porsche-Pilot Makowiecki seine Position gegen seinen Verfolger Bourdais zu verteidigen. Mit der Fahrweise zeigte sich Bourdais anschließend im Interview nicht einverstanden und forderte ein härteres Eingreifen der Rennleitung.

Frédéric Makowiecki und Sébastien Bourdais haben sich bei den 24 Stunden von Le Mans ein extrem hartes Duell geliefert. Beim Kampf um Platz zwei der GTE-Pro-Klasse stieß die Fahrweise Makowieckis bei seinem Landsmann auf Unverständnis. In einem Interview beschwerte er sich darüber, dass die Rennleitung nicht eingreift.

Toyota hat die Nacht problemlos überstanden und führt weiterhin mit beiden Fahrzeugen. Rebellion Racing hat den dritten Rang von SMP Racing geerbt. Aber die Schweizer liegen bereits elf Umläufe zurück. In der GTE-Pro-Kategorie ist der Sau-Porsche weiter unangefochten an der Spitze.

Toyota wird bislang seiner Favoritenrolle gerecht und bestimmte die ersten sechs Stunden in Le Mans. Den Bronzerang hält derzeit SMP Racing. Porsche und BMW führen die GTE-Pro-Wertung auf dem Circuit de la Sarthe an.

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