Fuji: Toyota holt Zweifachsieg beim Heimrennen

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Toyota triumphiert am Fuji | © FIA WEC

Bei den Sechs Stunden am Fuji hat Toyota einen dominanten Doppelsieg eingefahren. Sébastien Buemi, Brendon Hartley und Ryō Hirakawa besiegten ihre Stallgefährten Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López. Damit zog das TMG-Trio puntkemäßig gleich mit den Alpine-Konkurrenten.

Toyota hat bei seinem Heimspiel in der FIA World Endurance Championship den Erfolg für sich reklamiert. Beim Sechs-Stunden-Rennen am Fuße des heiligen Berges Fuji holte der fernöstliche Konstrukteur einen überlegenen Zweifachsieg. Schlussendlich überquerten Sébastien Buemi, Brendon Hartley und Ryō Hirakawa die Ziellinie mit einem einminütigen Vorsprung auf die Stallgefährten Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López.

Dank ihres Laufsieges auf dem Fuji International Speedway ziehen Buemi, Hartley und Hirakawa in der Fahrertabelle gleich mit den Alpine-Athleten André Negrão, Nicolas Lapierre und Matthieu Vaxivière, welche beim Halbfinale der Langstreckenweltmeisterschaft Dritte wurden. Beide Hypercar-Besatzungen haben demgemäß einhunderteinundzwanzig Punkte vor der Endrunde in Bahrain.

Ungeachtet der in der Qualifikation erbrachten Leistung, mit der sich Peugeot dem Niveau Toyotas zumindest annäherte, waren die Neueinsteiger von der Île-de-France im Rennen wegen technischer Schwierigkeiten außerstande, Schritt zu halten. Loïc Duval, Gustavo Menezes und James Rossiter mussten infolge eines Ölleckes einen ungefähr zwanzigminütigen Garagenaufenthalt hinnehmen und verschwanden in Konsequenz dessen im Mittelfeld des Gesamtklassements.

Die Markenkollegen Paul di Resta, Mikkel Jensen und Jean-Éric Vergne gerieten ebenfalls in – von Peugeot nicht näher beschriebene – Probleme, kreuzten den Zielstrich aber gleichwohl an gesamtvierter Stelle. In der LMP2-Klasse machte das W Racing Team das Rennen. Dries Vanthoor, Robin Frijns und Sean Gelael erblickten die schwarz-weiß karierte Flagge mit einem Umlauf Vorsprung.

Indessen erstritt AF Corse in der GTE-Pro-Wertung einen Doppeltriumph. Im herstellerinternen Kräftemessen bezwangen Alessandro Pier Guidi und James Calado ihre Ferrari-Kontrahenten Miguel Molina und Antonio Fuoco. Den GTE-Am-Pokal erkämpfte wiederum TF Sport; am Aston-Martin-Lenkrad drehten Ben Keating, Henrique Chaves und Marco Sørensen. Das WM-Finale findet am zweiten Novemberwochenende auf dem Bahrain International Circuit in Sakhir statt.