- Anzeige -

Toyota hat sich erwartungsgemäß die erste Startreihe bei den 24 Stunden von Le Mans gesichert. Doch die Abstände zu den Privatiers waren geringer als gedacht. In der GTE-Pro-Klasse sorgte Aston Martin für eine Überraschung.

Toyota schraubte in der zweiten Qualifikationssitzung weiter an den Rundenzeiten. Kamui Kobayashi kam dem Rekordbereich bedeutend näher und konsolidierte seine vorläufige Poleposition. Die besten Nicht-Hybriden sind bereits mehr als eine Sekunde distanziert. In der GTE-Pro hat Porsche die Spitze übernommen.

Mike Conway muss eine dreiminütige Stop-and-Go-Strafe verbüßen, sofern sich der Toyota-Werksfahrer einer weiteren Regelverletzung schuldig macht. Die Regelaufseher gaben dem TMG-Athleten eine beträchtliche Mitschuld an der Kollision in der Ford-Kurve während er Mittwochsqualifikation.

Toyota hält die schnellste Rundenzeit auf dem Circuit de la Sarthe nach der ersten Qualifikationssitzung am Abend. Mit einer knappen halben Sekunde Abstand folgt ein BR01 von SMP Racing und damit der schnellste Nicht-Hybrid. Toyotas schnellstes Auto kollidierte in der zweiten Stunde mit dem LMP2-Polesitter.

Toyota hat lange Zeit die Privatiers gewähren lassen, jedoch kurz vor dem Ende der vierstündigen Einheit die deutliche Bestzeit erzielt. Kamui Kobayashi drückte SMP Racing und Rebellion Racing mit knapp zwei Sekunden auf. Porsche hielt derweil eine Doppelführung in der GTE-Pro inne.

Sind die nordamerikanischen Mannschaften die Hauptaspiranten auf den GTE-Pro-Klassensieg in Le Mans? Triumphiert Corvette? Verabschiedet sich Ford mit einem Podiumserfolg? Lässt Porsche die Supersaison nur ausklingen? Die SportsCar-Info-Redaktion hat ihre Wetten platziert.

Toyota im Kampf gegen sich selbst, Abschiedsdarbietungen in der GTE-Pro-Werksklasse und zahlreiches Erscheinen in der LMP2-Liga. SportsCar-Info hat Wichtiges und Wesentliches zum diesjährigen 24-Stunden-Rennen von Le Mans zusammengesucht.

Zugegebenermaßen: Eigentlich fährt Toyota in Le Mans ein Rennen gegen sich selbst. Daher rücken andere Fragen in den Mittelpunkt. Beispielsweise: Knackt der japanische Hersteller den Distanzrekord auf dem Circuit de la Sarthe? Und bei den Privatiers? Entreißt SMP Racing an diesem Wochenende Rebellion Racing die Führungsrolle?

Erstmals sind die 24 Stunden von Le Mans das Saisonfinale der Langstrecken-Weltmeisterschaft und gleichzeitig sind sie auch das letzte Rennen für Ford und BMW. Werden die beiden Hersteller den Tanz führen, oder lassen sie sich von ihren Konkurrenten durch die Arena führen? Der Testtag lieferte eine erste Standortbestimmung.

Neben der GTE-Pro-Wertung verspricht die zweite Liga für Prototypen die meiste Spannung in Le Mans. Kann G-Drive Racing den langersehnten ersten Klassensieg feiern, oder siegt abermals Signatech-Alpine?

Porsche ist der große Dominator der GTE-Am-Kategorie in der Langstrecken-WM. Vor allem Dempsey-Proton Racing und das Team Project 1 drücken der Wertung ihren Stempel auf. Folgt in Le Mans ein weiterer Erfolg?

Rebellion Racing startet bei den 24 Stunden von Le Mans mit einem Art-Car-Design. Die Schweizer sind damit die erste Mannschaft aus der LMP1-Riege, die mit einem Art Car beim Langstreckenklassiker antreten. Das Auto mit der Startnummer eins von André Lotterer, Neel Jani und Bruno Senna baut auf einem schwarzen Design auf. Dazu wurden grelle Pink-, Gelb- und Grüntöne gewählt. Das Schwesterfahrzeug hat als Basis ein weißes Design.

Der LMPH2G, welcher mit einer Brennstoffzelle ausgestattet ist, soll kurz vor dem Start der 24 Stunden von Le Mans eine komplette Demonstrationsrunde auf dem Circuit de la Sarthe zurücklegen.

Die Veranstalter haben die Equivalence of Technology für die 24 Stunden von Le Mans präsentiert. Demnach bekommt Toyota seinen Reichweitenvorteil zurück, welcher sogar ausgebaut wurde. In den GTE-Wertungen wurden keine Änderungen in Bezug auf den Testtag vorgenommen.

Keinerlei unerwarteten LMP1-Ergebnisse hat der Vormittagstest in Le Mans gezeitigt. Toyota beanspruchte die Ränge eins und zwei. United Autosports war in der LMP2-Wertung tonangebend. Corvette platzierte sich bei den GTE-Pro-Rennställen vor Ford. Spirit of Race war das schnellste GTE-Am-Gespann.

Im Mai richtete sich die vornehmliche Aufmerksamkeit der SportsCar-Info-Leserschaft auf das Qualifikationsrennen. Derweil geriet die bevorstehende Ein-Tages-Wettfahrt in der Eifel wiederholt zum Thema. Außerdem: Toyota erwägt einen Rückzug, BMW vollzieht ihn. Der Monat im Rückspiegel.

Die Regelhüter haben die Balance of Performance zum Testtag zu den 24 Stunden von Le Mans präsentiert. Demnach wurden bei allen GTE-Pro-Fahrzeugen Gewichtsänderungen vorgenommen.

Ford hat die Designs seiner Ford GT für die diesjährigen 24 Stunden von Le Mans präsentiert. Neben den vier Werkswagen in der GTE-Pro startet ertsmals auch ein GT in der GTE-Am.

DragonSpeed hat angekündigt, sein LMP1-Programm nach dem WM-Finale in Le Mans zu beenden. Stattdessen rückt das IndyCar-Betätigungsfeld in den Fokus. Dementgegen hat SMP Racing bestätigt, weiterhin in der FIA WEC anzutreten. Indes plant Ginetta Cars seine Rückkehr.

Was schon längere Zeit als Gerücht durch Fahrerlager dieser Welt kursierte, hat BMW nun offiziell bestätigt. Die Münchener verlassen nach den 24 Stunden von Le Mans die GTE-Klasse der Langstrecken-WM.

Social Media

25,205FansGefällt mir
766FollowerFolgen