Langstrecken-WM: Alpine baut LMDh-Prototypen für 2024

135
Alpine baut ein Hypercar | © FIA WEC

Die neue Topkategorie der Langstrecken-WM bekommt weiteren Zuwachs. Alpine wird einen LMDh entwickeln und zwei Exemplare ab 2024 in der Langstrecken-WM einsetzen. Als Chassispartner vertraut man weiter auf Oreca.

Die Hypercar- und LMDh-Klasse erfährt weiteren Zuwachs. Bislang haben sich Acura, Audi, BMW, Cadillac, Ferrari, Peugeot, Porsche und Toyota für die Spitzenklasse des Langstreckensports bekannt. Ferrari, Peugeot und Toyota bauen ein Hypercar, die anderen Hersteller entwickeln einen kostengünstigeren LMDh.

Nun gesellt sich auch Alpine zu der Riege der LMDh-Konstrukteure. Die Sportmarke von Renault wird ab 2024 zwei LMDh-Prototypen in der Langstrecken-WM einsetzen. Das Programm ist auf mindestens vier Jahre ausgelegt. Beim Chassis vertraut man weiterhin auf Oreca, mit denen man seit 2013 zusammenarbeitet. Wie das Motorenkonzept aussieht, ist noch nicht bekannt. Jedoch will man Synergien aus der Formel-1 nutzen.

Darüber hinaus möchte Alpine bis 2024 der Langstrecken-WM erhalten bleiben. Wie dies genau aussehen soll, muss noch mit dem ACO geklärt werden. Möglicherweise darf der ehemalige Rebellion R13 Gibson weiterhin in der Hypercar-Wertung laufen, bis Alpine mit dem LMDh anrückt.