Le Mans: Toyota fährt die bislang schnellste Rundenzeit des Wochenendes

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Toyota erzielte eine Doppelspitze im dritten freien Training | © Toyota Gazoo Racing

Toyota hat das dritte freie Training zu den 24 Stunden von Le Mans bestimmt. Kamui Kobayashi war der schnellste Pilot. Dahinter klassifizierte sich das Schwesterfahrzeug und beide Glickenhaus. In der GTE-Pro war erneut Corvette vorn.

Die Generalprobe zur Hyperpole ging an Toyota. Kamui Kobayashi erzielte die Bestzeit im dritten freien Training. Der Japaner fuhr eine Rundenzeit von 3:26,796 Minuten. Mit drei Zehntelsekunden Abstand folgte Sébastien Buemi im zweiten Toyota GR010 Hybrid. Weitere drei Zehntel langsamer war Pipo Derani im besten Glickenhaus.

Dennoch lief bei Toyota und Alpine nicht alles nach Plan. Bei Toyota gab es ein Problem an der Elektronik im Fahrzeug mit der Startnummer Acht. Alpine musste knapp eine halbe Stunde vor dem Ende im Schneckentempo zurück an die Box fahren. Nach einem kurzen Reparaturstopp ging es jedoch weiter.

An der Spitze der LMP2-Klasse ging es noch dichter zu als bei den Hypercars. United Autosports setzte sich in den letzten Minuten der Einheit an die Spitze der Wertung. Jedoch waren die beiden Autos von Zak Browns Mannschaft nur unwesentlich schneller als das Team WRT. Die drei Streithähne wurden nur durch 66 Tausendstel getrennt.

In der GTE-Pro-Klasse war wieder Corvette das Maß der Dinge. Nick Tandy schlug Richard Lietz im besten Werks-Porsche. Dahinter folgte die zweite Corvette C8.R. Bei den Gentleman-Fahrern war das Team Project 1 am flottesten.

Die Einheit musste knapp nach der Halbzeit für zwanzig Minuten mit der roten Flagge unterbrochen werden. Philippe Cimadomo, der im Oreca 07 von TDS Racing saß, schlug nach einem Kontakt mit einem Kontrahenten aus der LMP2-Klasse heftig im Ausgang der Porsche-Kurven ein. Wenn das Team Pech hat, müssen auch die Franzosen das Chassis ihres Orecas wechseln. Apropos neues Chassis. Sowohl Algarve Pro Racing als auch Proton Competition haben problemlos ihre Runden im dritten freien Training gedreht, nachdem beide Teams ein neues Fahrzeug über Nacht aufbauen mussten.