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Nicht nur in der LMP1-Spitzenklasse, sondern auch in der LMP2-Liga bewegten sich die Rundenzeiten während der Le-Mans-Qualifikation auf Rekordniveau. Neben Toyota fuhren letztlich G-Drive, Aston Martin und Larbre Compétition auf die Poleposition. Das Zeitfahren in Bildern. Eine Galerie von Maximilian Graf.

LMP1-Neueinsteiger Porsche hat bei den offiziellen WEC-Testfahrten in Le Castellet die beste Rundenzeit erzielt. Audi und Toyota mussten sich dahinter einordnen. Auch bei den GT-Rennern fuhren die Zuffenhausener zur Bestzeit des Wochenendes.

Unmittelbar vor dem Beginn der Meldefrist hat der ACO die ersten Einladungen für die 24 Stunden von Le Mans versandt. Sieben Mannschaften qualifizierten sich bereits aufgrund ihrer Resultate in der zurückliegenden Saison. Weitere Startplätze vergibt der Automobilklub an IMSA-Teilnehmer und die Bestplatzierten der AsLMS.

Die Wettquoten sind unzweideutig: Toyota startet als haushoher Hauptfavorit in Le Mans. Ein Kantersieg ist eigentlich Pflicht. Andererseits lastet ein unermesslicher Druck auf dem ewigen Zweiten. Eine Minimalchance für den Underdog Rebellion Racing? Der Rest ist mit sich selbst beschäftigt.

Die Fahrerschaft beäugt den Entwicklungsgang der Langstrecken-WM mit Skepsis. Verließe Porsche oder Toyota ebenfalls unvorhergesehen den Wettbewerb, könne man „den Laden dichtmachen“, meint Stéphane Sarrazin. Weltmeister Neel Jani betrachtet den Audi-Ausstieg zumindest als Chance, ein Umdenken beim ACO zu bewirken.

Entwarnung im Fall Guillaume Moreau: Der Oak-Schützling verletzte sich bei einem schweren Unfall während der Le-Mans-Testfahrten. Infolge einer Notoperation in der Universitätsklinik in Angers macht der Franzose jedoch bereits erste Fortschritte auf dem Weg seiner Genesung.

Toyota hat sich mit einem Doppelsieg im Ardenner Hochmoor die Favoritenrolle bei den 24 Stunden von Le Mans gesichert. Bei den GT-Rennwagen zeigte Ferrari eine ähnliche Gala wie die Japaner aus Köln: GT-Doppelsieg für die Roten. Die Sechs Stunden von Spa in einer Bildergalerie von Christian Moskopp und Kevin Pecks (1VIER.com).

Seriensieger Audi bleibt in der WM weiterhin unbesiegt. Die Marke mit den vier Ringen triumphierte auch beim Sechs-Stunden-Rennen in Austin. Loïc Duval, Tom Kristensen und Allan McNish setzten sich in einem strategischen Fernduell gegen Konkurrent Toyota durch. Die Markenkollegen erlebten ein Desaster.

Die Siegertrophäe wandert abermalig nach Ingolstadt. Audi erfocht in Le Mans einen traurigen Triumph, welcher von Allan Simonsens Tod überschattet wurde. Tom Kristensen, Allan McNish und Loïc Duval leisteten sich keinerlei Fehler. Toyota errang Silber, vertändelte jedoch eine zweite Podiumsplatzierung.

Die Mannschaft von Reinhold Joest, die über lange Jahre die Werkseinsätze von Audi in der Langstrecken-WM durchführte, steht nach dem Ausstieg der Ingolstädter vor einem Problem. Der angeblich fertig entwickelte 2017er Audi-LMP1 existiert aktuell nur auf dem Papier. Weder Prototypen, noch Ersatzteile gibt es für den Moment, was einen Einsatz zu einer Herkulesaufgabe werden lässt.

In Silverstone startet dieses Wochenende abermals das Langstrecken-Duell zwischen Porsche und Ferrari. Doch Aston Martin rüstet sich, den deutsch-italienischen Gran-Turismo-Experten die Führungsrolle im großen Stile abspenstig zu machen. Welcher Hersteller der GT-Troika krallt sich letztlich den WM-Titel?

Porsche führt nach der ersten Stunde der World Endurance Championship auf dem Nürburgring. Neel Jani bestimmte als schnellster Mann das Tempo, während Timo Bernhard durch einen früheren Boxenstopp auf eine andere Strategie wechselte. Verfolger Audi hat die Entscheidungen gecovert und hält die Verfolgerposition.

Der Langstrecken-WM drohen zwei schmerzliche Abgänge am Ende der Supersaison. Sowohl Ford als auch BMW spielen mit dem Gedanken, die GTE-Pro-Wertung zu verlassen. Derweil muss Rebellion Racing in Sebring auf André Lotterer verzichten. Und Corvette wagt den nächsten Gaststart. Ein Nachrichtenspiegel.

Porsche hat bei den Sechs Stunden von Austin neuerlich einen Doppelerfolg errungen. Nach einer Stallorder belegten schlussendlich die Tabellenführer Timo Bernhard, Earl Bamber und Brendon Hartley den ersten Platz. Kontrahent Toyota war imstande, vorübergehend die Spitzenposition zu erobern.

Die Veranstalter der Langstrecken-WM haben die Balance of Performance für den Wertungslauf aus China präsentiert. Demnach bekommen die privaten LMP1-Teams wiederholt mehr Benzin zugestanden. In der GTE-Pro muss Corvette viel Gewicht zuladen.

Strakka Racing und Dome haben im Anschluss an die ACO-Pressekonferenz ihre Fahrerbesatzung für die Langstrecken-WM bekannt und Le Mans gegeben. Das altbewährte Trio Nick Leventis, Jonny Kane und Danny Watts pilotiert den gemeinsam entwickelten Prototyp.

Rebellion Racing hat mit seinem überarbeiten R-One erstmals eine Ausfahrt gewagt. Im südfranzösischen Le Castellet absolvierten die Schweizer einen zweitätigen Test. Derweil ist die Fahrerfrage für einen Sitz bei Toyota noch ungeklärt. Außerdem müssen sowohl LMP1 als auch LMP2-Fahrzeuge  fortan ein zusätzliches Regenlicht installieren. Die Nachrichten aus der Langstrecken-WM im Überblick.

Dominiert Porsche auch die WM-Begegnung in Austin? Die Chefetage verneint diese Frage. Audi schielt wiederum auf den Hattrick in der texanischen Hauptstadt. Schafft es Toyota derweil, auf dem Circuit of The Americas den Rückstand zur Konkurrenz zu verkürzen? Bonus für die Privatiers.

Um besser mit den baulichen Besonderheiten eines Rennfahrzeugs bei einer Bergung umgehen zu können, hat der DMSB in Zusammenarbeit mit dem Nürburgring und dem Roten Kreuz einen „Medical Training Day“ veranstaltet. 75 Teilnehmer aus fünf Ländern konnten an verschiedenen Trainingsfahrzeugen den Ernstfall proben, darunter auch ein LMP1-Bolide.

Audi hat beim WM-Nachttraining in Manama die Plätze eins und zwei beansprucht. Obendrein distanzierte Marcel Fässler die Porsche-Konkurrenz um über eine Sekunde. Toyota rückte währenddes um einige Zehntelsekunden heran. In der GTE-Pro-Wertung dominierte dagegen weiterhin Ferrari.

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