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Young Driver AMR zieht sich wegen der Balance of Performance in der GTE-Klasse zurück, Mathéo Tuscher ersetzt Daniel Abt bei Rebellion Racing. Auch Signteach-Alpine vollzieht einen Personalwechsel vor dem Halbfinale in Shanghai: Tom Dillmann nimmt den Platz von Vincent Capillaire ein. Nachrichten zur Langstrecken-WM im Überblick.

Nach viertägiger Untersuchung hat Toyota die Ursache für den tragischen Defekt in Le Mans analysiert. Ein Verbindungselement zwischen Turbolader und Ladeluftkühler führte zum Verlust der Turboladesteuerung. Was dieses Problem wiederum hervorgerufen hat, wissen die Techniker dagegen noch nicht.

Am Tag nach dem Saisonfinale der Langstrecken-WM ermöglichte Porsche Juan Pablo Montoya eine Testfahrt im Hybridboliden der frisch gekürten Weltmeister Timo Bernhard, Brendon Hartley und Mark Webber. Der zweifache Indy-500-Sieger drehte dabei die Tagesbestzeit.

Ford meint es mit dem GTE-Sport ernst. Performance-Chef Dave Pericak hat bestätigt, dass bereits das Budget für ein Vier-Wagen-Einsatz in Le Mans bis einschließlich 2019 gesichert ist. Auch ein Verkauf an Kunden sei nicht ausgeschlossen.

Beeinträchtigt Audis Entscheidung über den Verbleib in der Langstrecken-WM die Planungen Toyotas? TMG-Vizepräsident Pascal Vasselon verneint diese Frage explizit. Stattdessen bezweifele der Konstrukteur aus Fernost grundsätzlich den LMP1-Rückzug der vier Ringe.

Steigt Peugeot alsbald in die Langstrecken-WM ein? Zwei von drei Bedingungen für ein Engagement seien erfüllt – die wichtigste allerdings noch nicht. Die eminenten Kosten ängstigen den Konstrukteur aus Paris weiterhin. Auch die Rentabilität sei aufgrund der derzeitigen Vermarktung nicht garantiert.

Für Mattias Ekström seien Audis Ausstieg aus der Langstrecken-WM sowie die Konzentration auf die Formel-E-Meisterschaft logische Schritte. Die Probleme des VW-Konzerns seien bekannt. Der Konstrukteur müsse nun der Zukunft entgegentreten.

Der ACO hat den Kalender für die nächste Saison der Langstrecken-WM überarbeitet. Um Terminüberschneidungen mit Formel 1 zu vermeiden, wurden die Gastspiele in Spa-Francorchamps und am Fuji verschoben. Das Sechs-Stunden-Rennen in Austin haben die Veranstalter auf Samstag verlegt.

Im ersten ACO-Auswahlverfahren wurden 16 Einladungen für die 24 Stunden von Le Mans versendet. Die Startplatzvergabe erfolgte über das herkömmliche Verfahren. Demnach erhalten die Meister und Vizemeister der Langstrecken-WM, ELMS und ALMS sowie die Le-Mans-Gewinner einen Freifahrschein. 

Bei Toyota sind die Würfel gefallen: Der Automobilhersteller aus Japan schickt bei den 24 Stunden von Le Mans zwei nagelneue TS030-Prototypen ins Rennen. Das Debüt erfolgt beim Langstrecken-Weltmeisterschaftslauf in Spa-Francorchamps – weitere Einsätze vorerst nicht in Aussicht.

Von vielen weitgehend unbemerkt wurde in der vergangenen Woche wieder wild beim ACO reklamiert über angebliche Ungleichheiten im Reglement. Zuerst behauptete Toyota, die Diesel seien zu stark, dann Audi, dass sie durch ihr Fronthybridsystem benachteiligt seien. Ein Kommentar von Felix Bayer.

Porsche hat die Startränge eins bis einschließlich drei für das WM-Rennen in Spa-Francorchamps erfochten. Die Darbietung während der Qualifikation glich einer Demonstration, aber Audi verharrte in Schlagdistanz. Toyota vermochte dagegen nicht zu konkurrieren. In den GTE-Wertungen behauptete Aston Martin die Führungsstellung.

Die diesjährige Sportwagen-Saison ist Geschichte. Doch welche Erinnerungen bleiben an das zurückliegenden Jahr 2013? Siegesserien, Überraschungserfolge, Wetterkapriolen sowie tragische Todesfälle – SportsCar-Info blickt an Silvester auf die Ereignisse der letzten zwölf Monate zurück.

Lotus legt seine Pläne für ein LMP2-Engagement auf Eis. Augenscheinlich hadern die Techniker mit der Motorenentwicklung. Überdies scheint die Finanzierung bis dato nicht gesichert zu sein, deshalb richtet der britische Kleinhersteller seine Aufmerksamkeit zunächst auf die bestehenden Kundensportprogramme.

Porsche musste bei den Testfahrten mit dem 919 Hybrid in Abu Dhabi einen unplanmäßigen Stopp einlegen. Aufgrund eines Unfalls von Marc Lieb wurde das Monocoque beschädigt. Daraufhin musste der amtierende Weltmeister das Ersatzteil einfliegen lassen. Insgesamt war Porsche vier Tage im Arabischen Emirat zugegen.

Nach den Vierfachführungen in allen vergangenen Sitzungen des Wochenendes musste es auch im Rennen so kommen: Audi gewann nach sechs Stunden. Die zwei Antriebskonzepte waren dabei in der Reihenfolge ultra, e-tron quattro, ultra und e-tron quattro bunt gemischt.

José María López prüft seine Optionen für die Zukunft. Denn WTCC-Arbeitgeber Citroën richtet seinen Fokus zur Saison 2017 auf die Rallye-Weltmeisterschaft. Dabei zieht der Argentinier eine Teilnahme an der Langstrecken-WM und den 24 Stunden von Le Mans in Erwägung – bestenfalls in einem Prototypen.

Porsche-Werksfahrer Brendon Hartley will sein Engagement bei Porsches Rückkehr nach Le mans optimal nutzen. Der Neuseeländer will von seinen erfahrenen Teamkollegen profitieren und möglichst viel lernen. Ein großes Fragezeichen steht hinter dem Vergleich mit den großen Rivalen von Audi und Toyota.

Die Audi-Werkstruppe bestimmte das Tempo am Trainingsfreitag in Silverstone. Auch im zweiten Durchlauf belegte der Ingolstädter Konstrukteur die Ränge eins und zwei. Toyota schloss wiederum auf den Klassenprimus auf. Derweil setzte die Honda-Abordnung Strakka Racing ein Ausrufezeichen.

Die Regelaufseher der Langstrecken-Weltmeisterschaft haben nach den 24 Stunden von Le Mans einige Detailanpassung an der Balance of Performance vorgenommen. Diese Änderung treffen sowohl Fahrzeuge aus der GTE-Pro-Wertung, als auch Gefährte aus der Herrenfahrerriege. Profiteur ist Aston Martin.

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