Fuji: Toyota steht in der vordersten Startreihe

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Toyota steht am Fuji auf der Poleposition | © FIA WEC

Bei seinem FIA-WEC-Heimspiel am Fuji hat Toyota die erste Reihe der Startaufstellung für sich reklamiert. Kamui Kobayashi geht von der Poleposition ins Rennen; an zweiter Stelle startet Markenkollege Brendon Hartley.

Toyota steht bei seinem Heimrennen der FIA World Championship in der vordersten Reihe. In der Qualifikation zum Sechs-Stunden-Wettstreit am Fuji war Kamui Kobayashi imstande, die schnellste Rundenzeit auf dem japanischen Grand-Prix-Kurs zu fahren. Die Uhr stoppte bei 1:27,794 Minuten. Somit unterbot Kobayashi seinen Stallgefährten Brendon Hartley um 0,624 Sekunden, welcher sich an zweiter Stelle einordnete.

Wider Erwarten war nicht Ferrari der zweitbeste Hersteller beim Zeitfahren auf dem Fuji International Speedway, sondern Porsche belegte die Startränge drei und vier. Frédéric Makowiecki (+0,893 Sekunden) schlug Kévin Estre (+0,923 Sekunden) im innerbetrieblichen Duell. Die besten Fünf komplettierte Cadillac-Pilot Alex Lynn, welcher die Sitzungsbestmarke um 0,976 Sekunden verfehlte.

Erst dahinter folgte die Ferrari-Abordnung. James Calado (+1,197 Sekunden) positionierte sich vor Nicklas Nielsen (+1,269 Sekunden). In der Schlussphase des fünfzehnminütigen LMH-Qualifikationssegments begannen Regenschauer, die etwaige Verbesserung verhinderten. In der LMP2-Klasse sicherte Phil Hanson für United Autosports die Poleposition. Der Oreca-Fahrer umrundete den viereinhalb Kilometer langen Rundkurs binnen 1:32,182 Minuten.

Die beste Ausgangslage in der GTE-Kategorie verschaffte sich Corvette-Lenker Ben Keating, welcher eine Bestleistung von 1:38,338 Minuten erzielte. Die Sechs Stunden von Fuji beginn am Sonntagvormittag um elf Uhr Ortszeit – dies entspricht vier Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit.