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Die ILN-Teilnehmervertretung hat in Gesprächen mit der Veranstaltergemeinschaft eine Revision der vorläufigen VLN-Ausschreibung bewirkt. Einerseits entfällt die Pflichtwerbung an den Radläufen, andererseits untergliedert das Regelwerk die SP9 in Teilkategorien. Die veränderte Nenngeldstruktur bleibt dahingegen.

Die Meldung über den Tod Charly Lamms überschattete im Januar die Rennszene. Sportlich rückten die beiden eintägigen Rennen in Dubai und Daytona in den Mittelpunkt. Derweil gab Rowe Racing seinen Blancpain-GT-Wechsel zu Porsche bekannt, KCMG kündigte VLN-Einsätze an.

Falken Motorsports hat den Porsche 911 GT3 R der neusten Generation erhalten. Das Gespann in Türkis-Blau stemmt auch in diesem Jahr ein Doppelprogramm auf der Nordschleife – nicht nur mit dem Stuttgarter Konstrukteur, sondern auch wieder mit den Bayerischen Motorenwerken. Der Terminplan steht schon fest.

Nach langjähriger Zusammenarbeit mit GetSpeed Performance wechselt Steve Jans in dieser Saison zu Phoenix Racing. Der Luxemburger pilotiert einen Audi R8 LMS. Sein Stallgefährte steht zur Stunde noch nicht fest.

GetSpeed Performance beabsichtigt einen Herstellerwechsel in der SP9: Anstatt mit einem Porsche-Neunelfer plant das Team aus Meuspath, künftig mit zwei GT3-Sportwagen der Marke Mercedes-AMG auf der Nürburgring-Nordschleife anzutreten. Als erster Fahrer steht Fabian Schiller fest.

Zu Jahresbeginn hat Walkenhorst Motorsport erste Personalfragen im Hinblick auf die diesjährige Saison auf der Nürburgring-Nordschleife beantwortet. Racing Engineers spannt wiederum mit Giti Tire zusammen. Derweil steigt Lubner Motorsport in die GT4-Klasse ein, JS Motorsport stockt auf. Ein Nachrichtenspiegel der vergangenen Wochen.

Anlässlich der 24 Stunden von Dubai hat KCMG bekannt gegeben, in diesem Jahr einige Einsätze auf der Nürburgring-Nordschleife zu stemmen. Das asiatische Gespann wolle mit dem Nissan GT-R Nismo GT3 ausgewählte Läufe der VLN-Langstreckenmeisterschaft bestreiten.

Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring flimmert auch 2019 über die Fernsehschirme. Der ADAC und der Fernsehsender RTL Nitro haben sich auf eine Fortführung der gemeinsamen Arbeit geeinigt. Alle Beteiligten ziehen aus den vergangenen Jahren ein positives Resümee.

Kissling Motorsport hat nach einundvierzig Jahren die Tore geschlossen. Der Rückzug hat sowohl private als auch sportliche Beweggründe. Die Zusammenarbeit mit dem Autohersteller Opel konnte nach der Übernahme durch die französische PSA nicht mehr wie gehabt fortgeführt werden. Das Astra-Projekt wird nun in neue Hände übergeben.

Manthey-Racing richtet auch in diesem Jahr den Cayman-Markenpokal im Rahmen der VLN-Langstreckenmeisterschaft aus. Eine Novum: die Unterteilung des Porsche-Wettbewerbs in drei Wertungen für den neuen 718 Cayman GT4 Clubsport, den Cayman GT4 Clubsport und ein kombiniertes Klassement.

Um die Nordschleife des Nürburgrings ranken sich zahlreiche Mythen und Geschichten. Bei Fahrern sorgt sie gleichermaßen für Verzückung und Schrecken. So wundert es nicht, dass sich über die Jahre immer wieder Protagonisten zu Wort meldeten und ihre Meinung über den Eifelaner Parcours zu Protokoll gaben.

Schubert Motorsport hat seine nächstjährigen Planungen skizziert: ADAC GT Masters, Blancpain GT Series sowie Nürburgring-Nordschleife. Aber: Die Oscherslebener Equipe gedenkt, wieder mit der Marke BMW anzutreten.

Die Equipe von Skate Aid hat sich neuerlich als erste Mannschaft für das 24-Stunden-Langstreckenrennen auf dem Nürburgring einzuschreiben. Das Dodge Viper Competition Coupe steuern unverändert Bernd Albrecht, Reinhard Schall, Michael Lachmayer und Titus Dittmann.

Nach der diesjährigen Saisonteilnahme plant Konrad Motorsport, erneut sämtliche Läufe der VLN-Langstreckenmeisterschaft zu bestreiten. Das Verler Ensemble zieht überdies in Betracht, einen zweiten Lamborghini Huracán GT3 auf der Nürburgring-Nordschleife einzusetzen.

Porsche wird im kommenden Jahr sein großes Engagement im GT-Sport fortsetzen und leicht ausbauen. In Langstrecken-Weltmeisterschaft und IMSA-Serie werden zwei Werksfahrzeuge eingesetzt, in Le Mans deren vier. Für die Intercontinental GT Challenge und den Blancpain Endurance Cup wird auf zwei Autos erweitert.

BMW weitet seine werksunterstützten Aktivitäten mit dem BMW M6 GT3 im kommenden Jahr aus. Neben den 24 Stunden auf dem Nürburgring und dem GT-Weltpokal in Macau steht die Intercontinental GT Challenge auf dem Programm. Walkenhorst Motorsport soll die fünf Langstreckenrennen auf dem gesamten Globus bestreiten.

Mit der vorläufigen Ausschreibung für 2019 ist die VLN nicht überall auf positive Rückmeldungen gestoßen. Die ILN, eine Gemeinschaft der Teilnehmer, kritisiert in einer Mitteilung die gestiegenen Kosten bei gleichzeitiger Verringerung der Werbeflächen pro Fahrzeug. Außerdem sehen sie Änderungen am technischen Reglement kritisch.

BMW-Werksfahrer Augusto Farfus gewann den GT-Weltpokal in Macao, der Porsche 911 GT2 RS MR stellte einen neuen Rekord auf der Nordschleife auf. Der ADAC Nordrhein führt einen neuen Qualifikationsmodus ein, die Scuderia Cameron Glickenhaus plant ihren WM-Einstieg. Der Monat November im Rückspiegel.

In der vorläufigen Ausschreibung für die VLN-Saison 2019 sind einige Änderungen auf der monetären Seite enthalten. So wurden einerseits die Nenngelder neu gestaltet. Andererseits werten die Veranstalter die Speed-Trophäe für SP9-Fahrzeuge auf. Außerdem kommen neuerdings Fahrertransponder in allen Klassen zur Anwendung.

Im kommenden Jahr tritt das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit einem neuen Namensgeber auf. Nachdem der Vertrag mit dem Finanzkonzern Zurich geendet hatte, wurde Total als neuer Partner gewonnen. Das französische Unternehmen vertreibt unter anderem Kraftstoffe und Schmierstoffe.

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