NLS: Teilnehmerfeld schrumpft, Black Falcon gibt SP9-Comeback

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Black Falcon kehrt in die SP9-Klasse zurück | © Black Falcon

Für den vorletzten Lauf der NLS haben sich nur 123 Fahrzeuge eingeschrieben. Im Vergleich zum Sechs-Stunden-Rennen fehlen über zwanzig Nennungen. Dafür gibt Black Falcon sein SP9-Comeback und auch Aston Martin startet mit einem Profi-Auto.

Lediglich 123 Fahrzeuge haben sich für den Barbarossapreis eingeschrieben. Damit erreicht die Langstrecken-Serie auf dem Nürburgring einen Jahrestiefstand bei den Teilnehmerzahlen. Unterdessen bleiben die Einschreibungen in der SP9-Wertung konstant hoch. Achtzehn GT3-Boliden werden den Gesamtsieg unter sich ausmachen.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf Black Falcon. Die Mannschaft aus Meuspath fährt erstmals seit dem Verkauf der GT3-Abteilung an das Haupt Racing Team wieder in der Spitzenklasse am Nürburgring. Eingesetzt wird ein Porsche 911 GT3 R. Noah Nagelsdiek, Florian Naumann und Hendrik von Danwitz steuern den Elfern. Das Trio entstammt aus dem Nachwuchsprogramm der Falken.

Ebenfalls bemerkenswert ist die Nennung von Aston Martin Racing. Die Briten werden mit einem Vantage GT3 starten. Wer den Sportwagen steuern wird, steht allerdings noch nicht fest. Laut Starterliste wird dies ein Werkseinsatz für die Profi-Kategorie sein.

Neben dem Porsche von Black Falcon rücken Frikadelli Racing, Huber Motorsport und Manthey-Racing mit einem Elfer aus. Für die Gebrüder Raeder startet zum ersten Mal Michael Ammermüller. Der Cup-Spezialist teilt sich die Arbeit hinter dem Volant mit Michael Christensen.

Auch Mercedes-AMG und Audi sind jeweils viermal in der SP9-Wertung vertreten. Für die Marke mit dem Stern starten das Haupt Racing Team, GetSpeed Performance, HWA Racing und HTP Winward Motorsport. HWA Racing tritt mit Thomas Jäger, Patrick Assenheimer und Marcel Marchewicz an, wohingegen HTP Winward Motorsport Dirk Müller und Luca-Sandro Trefz genannt hat. Phoenix Racing, zweimal Car Collection Motorsport und die équipe vitesse halten für die Ingolstädter die Fahnen hoch.

Gewohntermaßen bringt Walkenhorst Motorsport drei BMW M6 GT3 in die Eifel. Die Verteilung sieht erneut folgendermaßen aus: zwei M6 treten in der Pro-Kategorie an, einer wurde für die Pro-Am-Klasse genannt. Abgerundet wird das Aufgebot der Münchener durch das BMW Junior Team.

Den zweiten Exoten im SP9-Feld neben Aston Martin stellt die racing one GmbH. Christian Kohlhaas ist bislang der einzige Pilot des Ferrari 488 GT3 Evo. Derweil findet sich in der SPX-Klasse der M4 GT3 wieder. Philipp Eng und Augusto Farfus unternehmen den nächsten Testauftritt des kommenden GT3-Boliden aus München.