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Bei sonnigem Wetter fand heute auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings bereits ein von Manthey-Racing organisierter Trackday statt. Einen Tag vor dem ersten offiziellen Nordschleifentesttag nutzten einige Teams die Zeit, um ihre Gefährte bereits aus dem Winterschlaf zu holen und erste Einrücke des Eifelkurses zu sammeln.

Wegen des Porsche-Rekordversuches plagten den DMSB-Präsidenten Hans-Joachim Stuck Sicherheitsbedenken. Schlimmstenfalls hätte die FIA ein etwaiges Vorkommnis veranlasst, die Nordschleife des Nürburgrings zu schließen. Seiner Meinung nach, solle es keine weiteren Projekte dieserart geben.

Mercedes-AMG hat die Fahrzeugdesigns für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring präsentiert. Sowohl Black Falcon als auch HTP Motorsport starten beim Eifelklassiker mit Werksunterstützung und stemmen jeweils den Einsatz zweier Werkswagen. Insgesamt sind sieben Silberpfeile mit von der Partie. Die Gefährte im Porträt.
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Zweiter VLN-Einsatz, zweiter Unfall: Für WTM Racing endete das DMV-Vier-Stunden-Rennen abermals mit einem Zusammenstoß. Der neue Ferrari 488 GT3 geriet im Überrundungsverkehr mit dem Porsche 911 GT3 Cup von 9 und 11 Racing aneinander. Die Piloten blieben unverletzt. Eine Privataufnahme hat den Hergang im Brünnchen dokumentiert.

Nach dem Sechs-Stunden-Rennen der VLN haben die Regelhüter einige Strafen ausgesprochen. So muss Matias Henkola seine Nordschleifen-Permit abgeben. Des Weiteren wurden Wolfgang Haugg und Peter Ludwig ebenfalls die Permits entzogen. Und Sabine Schmitz erhält eine Rückversetzung für den kommenden VLN-Lauf.

Frontalzusammenstoß im Abschnitt Hatzenbach: Beim vorletzten VLN-Lauf kollidierte Manfred Schmitz im BMW 318is mit dem neongelben Neunelfer von Manthey-Racing, woraufhin dieser abhob und auf dem Dach landete. Die offiziellen Kameraaufnahmen zeigten den Unfallhergang nicht, Privatfotografien haben den Zwischenfall dokumentiert. Die Fahrer sind wohlauf.

Das Reglement der VLN-Langstreckenmeisterschaft schreibt zur nächstjährigen Saison eine Jokerrunde vor. Künftig muss der Fahrer einmal pro Rennstunde eine alternative Route über die Nürburgring-Nordschleife fahren, welche über den historischen Abschnitt Steilstrecke führt.

Frikadelli Racing verkauft seine beide Porsche-Sportwagen des Modells 997 GT3 R. Mit dem Neunelfer der letzten Generation errang die Kultmannschaft nicht nur ihren ersten VLN-Gesamttriumph, sondern sicherte dem Stuttgarter Konstrukteur auch den zweihundertsten Wertungsgruppensieg.

Frikadelli Racing stellt derzeit Überlegungen an, welche Konsequenzen die Porsche-Mannschaft aus dem Resultat des 24-Stunden-Rennens ziehen sollte. „Wir sind maßlos enttäuscht“, bilanziert Teamchef Klaus Abbelen. Nach seiner Überzeugung habe der Veranstalter die „angestrebte Chancengleichheit“ nicht verwirklicht.

Die Lackierungen der Werksautos von Audi Sport haben sich im Vergleich zu den diesjährigen VLN-Rennen und dem Qualifikationsrennen nicht geändert. Einzig Car Collection präsentiert seine R8 LMS im neuen Gewand. Im Auftrag von Audi Sport Customer Racing setzen Land-Motorsport, das W Racing Team, Mücke Motorsport und Phoenix Racing je einen R8 ein. Dazu hat Mücke Motorsport einen weiteren privaten R8 genannt und Car Collection Motorsport  stemmt den Einsatz zweier Ingolstädter Sportwagen.

Nach fünf Gesamtsiegen startet Manthey-Racing erstmals als Werksmannschaft beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. „Wenn mir vor zehn Jahren jemand gesagt hätte, dass mein Name einmal auf den Werksautos stehen wird, hätte ich ihn in eine Zwangsjacke stecken lassen“, witzelt Gründer Olaf Manthey.

Manthey-Racing hat den Entschluss gefasst, den Porsche 997 RSR mit der kultigen Wochenspiegel-Folierung feilzubieten. Anlass des Verkaufes: WTM Racing tritt in Zukunft mit einem Neunelfer der aktuellen GT3-Modellgeneration auf der Nordschleife des Nürburgrings an.

Manfred Schmitz und Matteo Cairoli sind nach einem Frontalzusammenstoß beim achten VLN-Lauf wohlauf. Im Überrundungsverkehr waren der BMW 318is und der neongelbe Porsche 991 GT3 R von Manthey-Racing miteinander kollidiert, woraufhin der Dreier jenseits der Leitplanke auf dem Dach landete.

Frikadelli Racing hat den Entschluss gefasst, vorerst nicht mit dem Porsche 991 GT3 R auf der Nürburgring-Nordschleife anzutreten. Hintergrund dieser Entscheidung: eine Anpassung der Balance of Performance, welche das Neunelfer-Gespann aus Barweiler benachteilige.

Christian Menzel nimmt Anstoß an den gegenwärtigen Entwicklungen in der Eifel. Dem langjährigen Sportwagenathlet sei der Wettbewerb auf der Nürburgring-Nordschleife mittlerweile „zu überreglementiert“ und „zu professionell“. Seine Klage im Ring-Radio: „Ich habe inzwischen die Schnauze ziemlich voll.“
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Vergangene Woche verursachte der Zornausbruch Thomas Leyherrs vielerorts eine Kontroverse in der VLN-Szene. Eine weitere Videoaufnahme im Netz zeigt wiederum den Unfallhergang, welcher zur Dreierkollision in der Passage Flugplatz führte. Ebenfalls in involviert: Dominik Baumann (Mercedes-AMG GT3) und Martin Tomczyk (BMW M6 GT3).

„Vom Breitensport hin zum Schickimicki-Event“, „der Anfang vom Ende“: Die VLN-Anhängerschaft reagiert mit Entrüstung auf die Idee, die Besucher aus der Boxengasse oder gar der Box zu verbannen. Der Konsens: Sicherheitsvorkehrungen sollte der Veranstalter vornehmen, aber adäquate.

Obwohl am Donnerstag noch Schnee fiel, fanden am Freitag turnusgemäß Einstellfahrten auf der Nordschleife statt – bei Sonnenschein. Die Vorbereitungen auf den VLN-Eröffnungslauf endeten jedoch jählings, als einer der Porsche von ProSport Performance sich in der Fuchsröhre überschlug. Nach ersten Meldungen trug der Fahrer keine schweren Verletzungen davon.

Die ersten VLN-Rennen der Saison dienen zur Vorbereitung auf den 24-Stunden-Saisonhöhepunkt auf dem Nürburgring an Christi Himmelfahrt. Doch, wie greifen die Hersteller das Wort „Vorbereitung“ auf? Geht es ihnen wirklich darum, die Performance zu testen – oder wollen sie diese lieber so lang wie möglich verschleiern?

Etwa 120 Starter nutzten die Gelegenheit bei den Probe- und Einstellfahrten des Nürburgrings, ihre Gefährte nach der Winterpause wieder artgerecht auszuführen. Die Eifel zeigte sich für die Jahreszeit standesgemäß feucht, kühl und windig. Die Fahrer behielten aber allesamt die Nerven und die acht Stunden Fahrzeit konnten ohne Unterbrechungen absolviert werden. Der Test auf der Nordschleife in Bildern.

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