Lucas Luhr: „Mir geht es nicht nur um richtig und falsch“

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Lucas Luhr begründet seinen Entschluss, sich von der Ring Police zu trennen | © Gruppe C

Lucas Luhr hat sich noch einmal zur Trennung von der Ring Police geäußert, seine Wortwahl blieb aber nebulös. „Hier geht es mir nicht nur um richtig und falsch“, leitet der ehemalige Porsche-Werkspilot die Begründung seiner Entscheidung ein.

Während vergangenen Monate war die Ring Police in einen Mahlstrom hineingeglitten, aus dem sich der nordrhein-westfälische Rennstall letztlich nicht mehr herauszuwinden vermochte. Zunächst beendeten JP Performance die Zusammenarbeit, anschließend zog sich auch Hauptgeldgeber Elten aus dem Projekt zurück, ehe Lucas Luhr die Mannschaft verließ. Zu Beginn des Monats bestellte das Amtsgericht Mönchengladbach schließlich einen Insolvenzverwalter.

Nun hat sich Luhr in seinem Instagram-Kanal noch einmal zu den Vorkommnissen in der Maastrichter Straße geäußert, blieb bei seinen Ausführungen jedoch nebulös und unpräzise. Demnach ermunterten Luhr „persönliche Entscheidungen und Handlungen von den beteiligten Parteien“, welche der ehemalige Porsche-Werksfahrer nicht goutiere, zur Trennung von der Ringe Police.

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Allerdings betont Luhr in seiner Stellungnahme ebenso: „Hier geht es mir nicht nur um richtig und falsch.“ Vielmehr ständen für Luhr bei seiner Entscheidung grundlegende Wertevorstellung im Vordergrund: „Wofür man steht. Wofür man stehen will. Welchen Weg man einschlagen will. Und: wie man miteinander umgeht.“ Allerdings nimmt Luhr davon Abstand, diese Aufzählung zu konkretisieren.

Letzten Endes habe diese Konstellation die Weiterführung einer Kooperation verunmöglicht. „Genau diese Punkte ließen keine weitere Möglichkeit einer Zusammenarbeit zu“, fasst Luhr zusammen, drückt sich aber unverändert vage aus. „Insofern war meine Entscheidung die für mich einzig richtige. Es passt nicht mehr zu den Werten und Ideen, die ich für sehr wichtig halte. Und wenn das so ist, dann muss man gehen.“