ADAC GT Masters: Lucas Luhr und Ring Police gehen getrennte Wege

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Lucas Luhr hat sein Engagement bei Ring Police beendet | © Manfred Muhr

Die Ring Police wird nicht in der bisherigen Konstellation in die neue Saison gehen. Lucas Luhr hat verkündet, dass die Zusammenarbeit mit dem Team Jan-Erik Slootens beendet sei. Die Zukunft für beide Seiten ist derzeit noch offen. Luhr bestritt zwei Saisons mit dem Porsche-Rennstall.

Lucas Luhr und das Team Ring Police haben ihre Zusammenarbeit beendet. Dies berichtete der Rennfahrer am Freitag über die Social-Media-Plattform Instagram. Luhr trat für die Mannschaft Jan-Erik Slootens in den vergangenen beiden Saisons im ADAC GT Masters an. Ein neues Engagement verkündete er noch nicht, wies jedoch auf anstehende Projekte hin.

„Motorsport ist meine Leidenschaft, aber ich habe mir immer geschworen echt zu bleiben und dahinter zu stehen, was ich tue. Das kann ich leider nicht mehr zusammen mit Ring Police/IronForce. Daher wird es Zeit, dass ab jetzt jeder sein eigenes (persönliches) Rennen fährt“, erklärt der ehemalige Porsche-Werksfahrer.

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Im Jahr 2018 stieg Luhr mit Slooten unter dem Namen IronForce Racing in das ADAC GT Masters mit einem Porsche 911 GT3 R ein. Das beste Ergebnis war ein siebzehnter Platz auf dem Sachsenring. In der Saison 2019 blieb die Paarung vorerst unverändert, bevor sich Slooten aus dem Cockpit zurückzog. Es folgte Marco Holzer, wie Luhr ein ehemaliger Porsche-Pilot, und gemeinsam errang das Duo die ersten Punkte. Bestes Ergebnis war Platz dreizehn auf dem Nürburgring.

Slooten hat bisher noch kein Fortsetzen des Programmes im ADAC GT Masters bestätigt, jedoch auch nicht dementiert. Zuvor hatte jedoch auch der ursprüngliche Partner Jean Pierre Kraemer verkündet, dass die Zusammenarbeit mit Ring Police beendet sei.

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