NLS: BMW-Nachwuchs gewinnt die Adenauer Rundstrecken-Trophy

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| © Ralf Kieven (1VIER.com)

Daniel Harper, Max Hesse und Neil Verhagen haben ihr erstes Rennen auf dem Nürburgring gewonnen. Das Trio war auf einem BMW M6 GT3 unter der Bewerbung des BMW Junior Teams unterwegs. Des Weiteren erreichten Phoenix Racing und Konrad Motorsport die Podestränge.

Bei sommerlichem Eifelwetter hat das BMW Junior Team unter der Regie von der Reinhold Motorsport GmbH die Adenauer Rundstrecken-Trophy gewonnen. Das vierte Saisonrennen der NLS ist der erste Lauf nach dem 24-Stunden-Rennen und fand daher mit reduziertem Starterfeld statt. Unter anderem waren die SP9-Favoriten vom Manthey-Racing Team und dem Haupt Racing Team nicht zugegen.

Mit einem Durchschnitt von 19,6 Jahren sind Daniel Harper, Max Hesse und Neil Verhagen das jüngste Siegerteam in der NLS. Mit ihrem BMW M6 GT3 überquerten sie die Ziellinie als Erste und damit vor Phoenix Racing mit einem Audi R8 LMS Evo sowie Konrad Motorsport mit einem Lamborghini Huracán GT3 Evo.

„Unser erster NLS-Sieg fühlt sich mega an“, sagte Hesse. „Wir hatten schon bei den vergangenen Rennen einen soliden Speed, der jedoch unbelohnt geblieben ist. Der einzige Wermutstropfen ist, dass ‚Gustel‘ [Augusto Farfus, Anm. d. Red.] heute nicht dabei war. Wir haben ihm viel zu verdanken und unglaublich viel von ihm gelernt. Jetzt ist unser Ziel, einfach weiterzumachen. Wir haben noch einige Rennen auf dem Programm und wollen uns weiter verbessen.“

Das Zeittraining wurde hingegen noch von Patric Niederhauser bestimmt. Der Audi-Werksfahrer im R8 LMS Evo von Lionspeed by Car Collection Motorsport setzte mit 7:52,374 Minuten einen neuen inoffiziellen Rundenrekord. Im späteren Verlauf verlor der Wagen in den Händen von Rocco Lorenzo, Patrick Kolb und Milan Dontje Positionen und überquerte das Ziel auf Rang sieben.

Im weiteren Verlauf übernahmen somit Axcil Jefferies und Michele Di Martino im Konrad-Lamborghini die Regie. In Folge eines Reifenschadens fielen sie jedoch hinter den Junioren-BMW, den Phoenix-Audi und einen Mercedes-AMG GT3 Evo von Getspeed zurück. Jakub Giermaziak und Frank Kechele bekamen nachträglich eine Zeitstrafe aufgrund eines Code-60-Vergehens und landeten dadurch auf Rang sechs.