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Im dritten Jahr der GT3 auf der Nordschleife blasen die großen deutschen Hersteller zur Attacke. Audi, BMW und Porsche schicken offizielle Werksabordnungen in die Grüne Hölle. Mercedes beteiligt sich zwar offiziell nicht werkseitig, schickt aber eine ganze Armada der brandneuen SLS AMG GT3 ins Rennen.

Nachdem die Sieger der ersten vier Läufe BMW Motorsport, Mamerow, Farnbacher und Manthey den letzten Lauf vor dem 24-Stunden-Rennen ausließen, war klar, dass es den fünften Sieger der Saison 2011 geben würde. Mattias Ekström, Timo Scheider und Frank Stippler nutzten im Pkönix Audi R8 die Chance und siegten vor dem Frikadelli-Porsche und einem Manthey-Cup-Porsche.

Der von Porsche „Rennlabor“ getaufte GT3R Hybrid feierte beim 4. VLN-Lauf seinen ersten Rennsieg. Es war außerdem der erste Sieg eines Sportwagens mit einem Energie-Rückgewinnungssystem. Marco Holzer, Patrick Long und Richard Lietz steuerten den Versuchsporsche bei seinem historischen Sieg.

Das Zeittraining zum vierten VLN-Lauf der Saison 2011 wurde bereits vorzeitig nach einem Unfall im Bereich Metzgesfeld beendet, da die Bergungsarbeiten voraussichtlich etwas länger dauern. Durch den Abbruch gab es keinen Schlussspurt auf die Poleposition, dies sicherte dem Pinta Racing-Porsche die beste Ausgangsposition für das Rennen.

Die GT3-Klasse der VLN bekommt beim 4. Lauf am Samstag prominenten Zuwachs. Dörr Motorsport wird einen der beliebten BMW Alpina B6 Brummer einsetzten. Am Steuer wechseln sich Rolf Scheibner, Michael Funke und Jörg Weidinger ab.

Bei der 42. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy siegt nach einem turbulenten Rennverlauft der Farnbacher-Hankook-Ferrari mit Marco Seefried und Jaime Melo knapp vor dem Manthey-Porsche RSR mit Marc Lieb, Timo Bernhard und Arno Klasen und dem BMW M3 GTE mit Jörg Müller, Augusto Farfus und Pedro Lamy.

Durch eine harte Strafe während der ersten Rennhälfte, verhängt von der Rennleitung, ist das Klassement erheblich durcheinandergewürfelt. Nach 18 absolvierten Rennrunden führt demnach der Cup-Porsche von Kai Riemer und Rodney Forbes.

Erstmals in einer Saison wird zweimal ein Rennen über die Distanz von sechs Stunden gestartet. Am heutigen Tage ist es zum ersten Mal so weit. Das Rennen stellt den dritten Wertungslauf der VLN im Jahre 2011 dar und wird von 201 Teilnehmern in Angriff genommen.

Spiel, Satz und Sieg für Mamerow Racing: Nachdem Mamerow im Training schon die schnellste Zeit markiert hatte, sprang zusammen mit Routinier Hahne nach vier Rennstunden auch noch ein lupenreiner Start-Ziel-Sieg heraus. Zweiter wurde der Manthey-Porsche mit Luhr/Bernhard/Dumas vor den drei Dirks im BMW M3.

Das Rekordstarterfeld von 219 Fahrzeugen begab sich bei sonnigem Frühlingswetter  für eineinhalb Stunden auf die Jagd nach der besten Startposition, ob in der jeweiligen Klasse oder der Gesamtwertung. Um 12 Uhr am heutigen Nachmittag startet das vierstündige Rennen auf der VLN-Variante des Nürburgrings.

Das 24-Stunde-Rennen auf der Nordschleife wirft seine Schatten voraus. Der zweite VLN-Lauf mausert sich zum Schaulaufen der Werksteams. Mit 21 Startern auf Rennfahrzeugen von fünf Herstellern liefert die Klasse SP9 alles was die Herzen der Sportwagenfreunde begehren. Die Klasse E1XP bekommt prominenten Zuwachs.

Nach zwei eher glücklosen Jahren mit dem R8 LMS macht Audi jetzt Nägel mit Köpfen. Die Teams Abt Sportsline und Phönix Racing werden mit der geballten Werkspower in den Klassiker durch die Grüne Hölle gejagt.

Am Rande des ersten VLN-Laufes fand im Fahrerlager die Präsentation eines Projekts statt, das am Ring für höchste Aufmerksamkeit sorgen wird. Strietzel Stuck wird sich beim 24-Stunden-Rennen das Steuer eines Lamborghini Gallardo LP600+ mit seinen Söhnen Ferdinand und Johannes teilen.

BMW feierte bereits den zweiten Doppelsieg für den M3 GT2 in der noch jungen Saison. Die Schnitzer-Mannen setzten sich in einem Phasenweise hochspannenden Rennen nach vier Stunden gegen die Konkurrenz durch.

Die Fans erlebten ein dicht gedrängtes Feld an der Spitze des Zeittrainings zum ersten Lauf der dies-jährigen Langstreckenmeisterschaftssaison auf dem Nürburgring. Das hochklassig mit Fahrern und Rennwagen besetzte Klassement, mit 181 Startern, bietet wieder eine große Markenvielfalt für das vierstündige Rennen, das um 12 Uhr gestartet wird.

Das ehrgeizige Projekt des US-amerikanischen Filmproduzenten, Finanzmaklers und Autosammlers James Glickenhaus geht in seine finale Phase. Der von Pininfarina designte Prototyp P4/5 auf Basis des Ferrari F430 GT2 wurde speziell für das 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife entwickelt.

Nach einiger Zeit in der Versenkung will Falken Motorsports dieses Jahr wieder um Topplatzierungen beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife kämpfen. Für die neue Saison hat man sich einen Porsche GT3R als Einsatzgerät gesichert.

In der kommenden Saison werden mit Porsche, Audi, BMW und Mercedes vier deutsche Hersteller mehr oder weniger werksmäßig an den Start der VLN und des 24-Stunden-Rennens auf der Nordschleife gehen. Fluch oder Segen für die Serie?

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