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Auch wenn sie nicht zum engeren Favoritenkreis auf den Sieg beim 24-Stunden-Rennen gehören, sind die Autos in den Klassen SP7, SP8 und SP8T zumindest ein Augen- und Ohrenschmaus für die Fans. In der SP10 hingegen tritt eine Vielzahl von GT4-Boliden den Kampf um den Klassensieg an.

Einen eigenen Rennwagen entwickeln und bauen zu lassen? Heimlich hat schon mancher davon geträumt. US-Milliardär James Glickenhaus hat genau das getan, und nun wird am kommenden Wochenende das Resultat bereits zum zweiten Mal die Hatz zweimal um die Uhr aufnehmen.

Sonne, Wolken, Regen: Wie schon so oft könnten die berühmt-berüchtigten Wettergötter der Eifel auch bei der 40. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring das Zünglein an der Waage spielen. Unisono prognostizieren diverse Wetterstationen aktuell wechselhafte Bedingungen.

Im vergangenen Jahr war mit dem SLS AMG zum ersten Mal ein Mercedes-Benz in der SP9 auf Gesamtsiegkurs unterwegs. Zwar schaffte es keiner der Flügeltürer auf das Podium – weder in der Klasse noch im Gesamtklassement –, doch Mercedes-Benz kehrt 2012 zurück.

Nick Heidfeld erfüllt sich seinen Traum, beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring dabei zu sein. Im schwarzblauen McLaren MP4-12 von Gemballa Racing wird er sich das Steuer unter anderem mit Tourenwagen-Altmeister Klaus Ludwig teilen.

Die Audi-Truppe „race & event“ visiert beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring einen Podiumsrang in der SP4T-Wertung an. Das Quartett Schmersal, „C Tiger“, Kaiser und Sluis demonstrierte bei den bisherigen VLN-Rennen bereits sein Potenzial. Für Teammanager Mohr sei alles andere eine Enttäuschung. 

Die Gummibären feiern auf der Nordschleife ihren 90. Geburtstag. Zum Jahrestag des goldenen Haribo-Fruchtgummis starten zwei Fahrzeuge in entsprechender Lackierung. Neben dem bekannten Neunelfer rollt ein Corvette-Renner in den Händen von Westbrook, Milner, Magnussen und Keilwitz an den Start.

Porsche und das Team Manthey-Racing sind die Dominatoren der letzten Jahre auf dem Nürburgring. Fünf Siege bei den letzten sechs 24-Stunden-Rennen gehen auf das Konto der Truppe von Teamchef Olaf Manthey, dem dieser Triumph als Fahrer immer verwehrt blieb.

Die Frankfurter Truppe rund um Rainer Dörr plant förmlich eine Invasion auf die Eifel. Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring schicken die Hessen zwei professionell besetzte McLaren-Boliden ins Rennen. Zudem kommen Fahrzeuge von BMW, Porsche und Seat zum Einsatz in der Grünen Hölle.

BMW strebt anno 2012 den insgesamt 19. Gesamtsieg bei dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an und ist schon jetzt der erfolgreichste Hersteller beim Eifelklassiker. Richten soll es vor allem die Schubert-Motorsport-Truppe um Stefan Wendl.

Im Jahr 2009 war Audi maßgeblich daran beteiligt, als die GT3 am Ring als eigenständige Klasse zugelassen wurde. Dreimal versuchten die Ingolstädter seitdem den Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen einzufahren. Bislang war keiner der Versuche erfolgreich. Es reichte lediglich für Klassensiege.

Das 40. Jubiläum des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring verspricht ein motorsportlicher Höhepunkt der Extraklasse zu werden. Über 180 hochmotivierte Teilnehmer werden das 25,378 Kilometer lange Asphaltband durch die Eifelwälder unter die Räder nehmen. Darunter Werksabordnungen der vier großen deutschen Premiumhersteller.

Auch beim dritten Lauf der VLN-Saison 2012 blieb das karierte Tuch unbenutzt. Wieder war die Rennleitung gezwungen, das Rennen nach einem schweren Unfall im Bereich Tiergarten abzubrechen. Nutznießer des Abbruchs war einmal mehr die Truppe im Manthey-Nadelstreifen-Porsche.

Am Samstag steht mit dem 54. ADAC ACAS H&R-Cup der dritte Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf dem Programm. Gleichzeitig die letzte Chance für die Teams, um sich auf das Saisonhighlight im Mai vorzubereiten. Von den über 200 Startern treten 27 in der SP9/GT3-Klasse an.

Der Ex-Formel-1-Profi Nick Heidfeld wird am kommenden Samstag die Gemballa-Truppe beim 54. ADAC ACAS H&R-Cup unterstützen. Für den gebürtigen Mönchengladbacher wird es der erste Einsatz bei einem Rennen der VLN sein – Fortsetzung nicht ausgeschlossen.

ROWE Racing setzte sich in den eigenen Reihen durch: Die Mercedes-Flügeltürer der Mannschaft aus Bubenheim sicherten sich beim zweiten VLN-Rennen die Ränge sieben und acht. Somit ließ das Duo die restlichen Silberpfeile hinter sich.

Feuertaufe auf der Nordschleife bestanden: Die Aston-Martin-Delegation Young Driver AMR testete erstmals ihren Vantage-Brummer in der Grünen Hölle. Die Stuck-Brüder zeigten sich nach dem Debüt zufrieden. Am Ende stand Klassenrang 13 zu Buche.

Das BMW-Team Schubert feierte beim zweiten Lauf zur VLN ein Doppelpodium. Die beiden Z4 GT3 der Mannschaft aus Oschersleben belegten die Plätze zwei und drei im Gesamtklassement. Vita4One Racing schied dagegen nach starker Leistung im Qualifying im Rennen aus.

Der Rennabbruch hat der Porsche-Mannschaft mit Marc Lieb und Jochen Krumbach den Sieg beschert. Hätte das Rennen ohne Abbruch einen anderen Sieger gesehen? Ein hypothetisches Gedankenspiel zum Ausgang des letzten VLN-Laufes. 

Beim zweiten VLN-Lauf auf der Nürburgring-Nordschleife konnte die Luxusmarke des Toyota-Konzerns Lexus ein Doppelpodium in der Klasse SP8 einfahren. Platz eins belegte der Lexus-LFA und Platz drei ging an den Lexus IS-F.

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