- Anzeige -

In der Eifel färben sich so langsam die Blätter und auch das Starterfeld der VLN wird zum Ende der Saison noch einmal bunt. Wie bei den Läufen vor dem 24-Stunden-Rennen werden am kommenden Samstag einige Starter zu sehen sein, die nicht bei jedem Rennen dabei sind.

Im achten VLN-Lauf 2011, dem 43. ADAC Barbarossapreis, haben Lucas Luhr und Arno Klasen als achte Mannschaft einen Gesamtsieg eingefahren. Arno Klasen zieht nun mit 25 Gesamtsiegen am legendären Edgar Dören vorbei auf Platz vier der Gesamtsiegstatistik der VLN.

Eine Viertelstunde später als gewohnt startete mit dem Zeittraining für die 176 Teilnehmer der Barbarossapreis 2011. Bei gutem Altweibersommerwetter erkämpften sich Christopher Mies und sein Namensvetter Christopher Haase die Poleposition auf dem 24 Kilometer langen Rundkurs durch die Eifel.

Der 43. ADAC Barbarossa Preis läutet am kommenden Samstag das Finale der VLN-Saison ein. Die Starterliste ist wie gewohnt prall gefüllt und für Spannung ist gut gesorgt. Ein Favorit auf den Gesamtsieg ist schwer auszumachen und die Entscheidung in der Meisterschaft ist ebenfalls noch lange nicht gefallen.

Poleposition, Mauerkuss und Klassensieg: Dörr Motorsport musste am letzten Samstag Biss zeigen, um den zweiten SP6-Triumph in Folge zu erkämpfen. Infolge einer halbstündigen Reparaturpause betrieben Rudi Adams, Uwe Ebertz und Stefan Aust mustergültige Wundenheilung, nachdem Erstgenannter mit der Pistenbarriere kollidiert war.

Der Schnellste des Zeittrainings sichert sich auch den Sieg beim 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen. Frank Biela, Chistian Hohenadel und Michael Ammermüller schenken der Raeder-Truppe einen sensationellen Sieg für den Audi TT-RS. Die lupenreine Vorstellung des Fronttrieblers wurde durch heftige Regenschauer begünstigt, stand aber bis zum Schluss auf der Kippe.

Turbulente erste Rennhälfte in der Eifel: Die Streckenbedingungen auf der Nordschleife pendeln zwischen den Extremen und gestalten die Reifenwahl enorm schwierig. Die Rowe-Sternenkrieger verzichteten anfänglich auf den Pneupoker, doch die Strategie fruchtete nicht. Denn zur Halbzeit führt Manthey-Racing.

Unter leichtem Regen beginnend, war beim Zeittraining zum zweiten Sechs-Stunden-Rennen der VLN 2011 an Spannung kaum zu denken. Als es dann abtrocknete, legten die GT3-Renner vor, bis, wie aus dem Nichts, ein Audi TTRS die Konkurrenz düpierte.

Michael Zehe, Alexander Roloff und Roland Rehfeld holten den ersten Sieg für den von ROWE Racing eingesetzten Mercedes SLS AMG GT3. Die Truppe profitierte allerdings von einem chaotischen Rennverlauf mit zwei Abbrüchen.

Am letzten Wochenende durften wir eines der spannendsten 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring der letzten Jahre erleben. Nahezu alle namhaften Hersteller engagieren sich mittlerweile bei dem Mega-Event in der Eifel. Doch über dem völlig überzogenen Neubau an der Grand-Prix-Strecke ziehen immer dickere Wolken auf.

Der längste Tag des Jahres in der Eifel ist vorüber und Olaf Manthey hat sich als ausgebuffter Stratege und jetzt fünfmaliger Gesamtsieger als Teamchef in die Geschichtsbücher des 24 Stunden Rennens eingetragen. Am Ende standen drei verschiedene Marken auf dem Podium und das Fazit der Protagonisten fällt größtenteils positiv aus.

Es war sein letztes großes Projekt, das letzte große Rennen, bevor Hans-Joachim Stuck von der großen Bühne des internationalen Motorsports abtritt. Zum Abschied erfüllte sich die Motorsport-Koryphäe seinen größten Wunsch, ein Rennen gemeinsam mit seinen beiden Söhnen.

Der fünfte Gesamtsieg ist besiegelt: Das ausgebuffte Manthey-Quartett hielt die BMW-Werksmannschaft im letzten Rennviertel souverän auf Distanz. Ergo schaukelten Luhr, Lieb, Bernhard und Dumas die Führung ins Ziel. Den drittplatzierten Heico-Mercedes erwischte dagegen der Defektteufel, weshalb Phoenix den Bronzerang erbte.

18 Stunden in der Eifel sind vorbei, alle Teilnehmer kämpfen nun mit dem immer noch sehr dichten Verkehr gegen Materialermüdung und gegen das eigene Limit. Es führt der Porsche 911 GT3 RSR mit der Startnummer 18 und den Fahrern Luhr/Lieb/Bernhard/Dumas, eingesetzt vom Nordschleifen-Strategen Olaf Manthey.

Nach exakt zwölf Stunden hat sich das favorisierte Team von Manthey-Racing auf der führenden Position eingenistet. Mit den Verfolgerplätzen müssen sich derzeit Fabrikate von Mercedes, Audi und BMW zufrieden geben. Deren Lage ist jedoch alles andere als aussichtslos.

Höllen-Hetze in der Eifel: Unfälle, Führungswechsel, wackeliges Wetter – der Ring-Klassiker zeigt sich bunt wie eh und je, umkämpfter denn je ist hingegen die Führungsposition. Ferrari, BMW und Porsche werden von Mercedes und Gefolge auf Teufel komm raus in die Dunkelheit forciert.

Der Countdown tickt: Um 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit wird die 39. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring, genannt „Grüne Hölle“, mit über 200 Teilnehmer unterschiedlichster Fahrzeugkonzepte starten. Im Folgenden die zehn Besten der beiden Qualifikationstrainings im Überblick.

Pole für das Hankook Team Farnbacher. Auf Platz zwei und drei zeigen die SLS-Teams, dass mit ihnen zurechnen ist. Platz zwei im Qualifying geht an Mamerow, dritter wird der schnellste Black Falcon Mercedes.

Paukenschlag am Ring: Dominik Farnbacher pulverisierte bereits im ersten Qualifikationsdurchgang des Wochenendes die Pole-Rundenzeit des Vorjahres, während die Konkurrenz von Titelverteidiger BMW und Gefolge ihren Angriff auf den morgigen Freitag vertagte.

Wechselhaftes Wetter beim Vorglühen in der Grünen Hölle: Platzhirsch Manthey-Racing schnappte sich auf abtrocknender Strecke die erste Bestzeit des Wochenendes. Dahinter stahlen Mercedes und Audi den Titelverteidigern von BMW die Show.

Social Media

25,315FansGefällt mir
766FollowerFolgen