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Die Sommerferien machen sich auch in der VLN-Langstreckenmeisterschaft bemerkbar. Für das 52. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen am kommenden Samstag haben sich bislang erst 149 Teams gemeldet. Das ist Saison-Minusrekord für die populäre Serie.

Rowe Racing in der Favoritenrolle: Der Bubenheimer Mercedes-Rennstall avanciert sich peu à peu in die VLN-Spitzenklasse. Eine Platzierung unter den besten Zehn beim 24-Stunden-Rennen und Rang zwei beim letzten Wertungslauf untermauern den Vormarsch. Bleibt der Silberpfeil in der Erfolgsspur?

Schubert-Motorsport wird am kommenden Wochenende am 52. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen auf der Nürburgring Nordschleife teilnehmen. Neben bewehrtem Personal am Steuer kann die oscherslebener Truppe prominenten Zuwachs verzeichnen: Klaus Abbelen.

Audi ist im Langstreckensport auf der Siegerstraße. Nach Triumphen bei den 24 Stunden am Ring und in Le Mans setzten Frank Stippler und Marc Basseng die Serie fort und siegten beim vierten VLN-Lauf auf der Nürburgring-Nordschleife. Mit der schnellsten Runde in der Qualifikation legte das Duo den Grundstein für einen erfolgreichen Tag.

Der blau-gelbe Bilstein-Audi aus dem Hause Phoenix Racing holte im vierten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft den ersten Sieg in der Serie für die Ingolstädter in diesem Jahr. Marc Basseng bessert somit seine beeindruckende Gesamtsiegstatistik zusammen mit seinem Partner Frank Stippler auf.

Nach einem absoluten Höhenflug, vor allem in der Königsklasse der VLN, vor dem 24-Stunden-Rennen, kehrt Normalität am Ring ein. Zwölf Teams starten in der Top-Klasse SP9. Aber es besteht kein Grund zur Sorge. Das Feld der 43. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy präsentiert sich ausgewogen mit einigen alten Bekannten.

Der Mannschaft von Haribo Racing blieb eine Zielankunft verwehrt. Keines der Vehikel im Goldbären-Gewand überstand die 24-Stunden-Distanz auf der Nürburgring-Nordschleife, denn der Neunelfer flog im anfänglich Tumult ab, die Corvette erlitt elf Minuten vor Schluss einen Motorschaden.

Dritter Triumph im dritten Rennen: Peugeot feierte vergangenes Wochenende mit dem RCZ-Renner bereits den dritten Klassensieg in Folge beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Trotz nächtlicher Intermezzi bezwangen Englert, Palette, Roman und Rueflin die Mini-Konkurrenten.

Ambivalentes Rennwochenende für Dörr Motorsport: Das Frankfurter Gespann gewann mit seinem altgedienten Z4-Coupé die SP6-Division, doch musste die Garagentüren der McLaren-Renner frühzeitig schließen. Mit dem Seat-Brummer wurde wiederum ein Bronzeplatz erzielt.

Porsche-Pleite beim Eifel-Klassiker: Das 24-Stunden-Rennen wurde für die Zuffenhausener Entourage zu einem Desaster. Die Manthey-Delegation musste infolge eines denkwürdigen Zieleinlaufes eine bittere Niederlage einstecken. Einzig Frikadelli und Timbulli hielten die Stuttgarter Fahnen hoch.

Toyota und Lexus reüssieren beim Klassiker in der Eifel: Der japanische Automobilhersteller hat mit dem GT86-Renner sein neuestes Rennfahrzeug beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit zwei Klassensiegen erfolgreich eingeweiht. Indes triumphierte der LFA-Bolide in der SP8-Wertung. 

Für Audi ging ein Traum in Erfüllung. Im vierten Anlauf holten die Ingolstädter endlich den lang ersehnten Sieg beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife. Mamerow Racing machte den Doppelsieg für die Ringträger perfekt. Für Manthey und Hankook Team Heico endete die Hatz dramatisch.

Zum ersten Mal in der Geschichte gewann Audi das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Mit Phoenix und Mamerow gelang den Herren der Ringe sogar ein Doppelsieg. Dramen gab es zum Ende bei Heico und Manthey, die spät Fahrzeuge verloren.

Führungswechsel in der Eifel: Das Phoenix-Ensemble Marc Basseng, Christopher Haase, Frank Stippler und Markus Winkelhock hat die Führungsposition übernommen, nachdem die Konkurrenten von Mercedes unplanmäßig an die Box hasteten. Dahinter lauern BMW und Porsche.

Chaos-Auftakt in der Eifel: Abflüge, Reifenschäden, technische Defekte – der Klassiker am Ring zeigt sich neuerlich von seiner altbekannten Seite. So mussten bereits zahlreiche Favoriten gehörig Federn lassen; nur ein Bolide flitzt problemfrei gen Nacht an der Nürburg: der BMW von Schubert Motorsport.

Die Favoriten aus München sicherten sich heute die Pole beim abschließenden Top-40-Qualifying. Uwe Alzen, Dirk Adorf, Dirk Müller und Jörg Müller werden die 24 Stunden vom Platz an der Sonne aus angehen. Daneben darf morgen der Mamerow-Audi starten.

Ein Regenschauer über Nacht machte die Streckenbedingungen zu Beginn der zweiten Qualifikation nicht besser. Trotzdem konnten bei trocken werdender Strecke einige Teams ihre Zeiten und Platzierungen verbessern, allen voran die BMW- und Mercedes-Mannschaften.

Der Manthey-Porsche mit Marc Lieb, Romain Dumas, Lucas Luhr und Richard Lietz holte sich in der heutigen Nachtqualifikation die provisorische Poleposition. Dahinter folgten zwei Audi-Renner der Teams Mamerow und Phoenix. Der beste BMW schloss das Training auf Rang vier ab.

Wie so häufig gab beim ersten Training auf der Nordschleife ein Porsche den Ton an. Die Timbuli-Truppe um Marc Hennerici stellte mit 8:31,058 Minuten die erste Bestmarke des Wochenendes auf. Die Truppe um Marcel Fässler im Pheonix-Audi blieb aber nicht weit dahinter.

SportsCar-Info berichtet ausführlich über das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Aber auch die Veranstalterseite hält einiges an Informationen für die Daheimgebliebenen bereit, und die Versorgung über das TV ist gesichert. Hier finden Sie eine Auflistung mit allen relevanten Informationen und Links rund um den Eifelmarathon.

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