Dörr Motorsport: Starke Leistung bleibt unbelohnt

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Im Finale der VLN-Saison 2013 am letzten Samstag sahen beide Toyota-Renner von Dörr Motorsport trotz starker Leistungen nicht die Zielflagge. Die Technik und ein Unfall machte dem Frankfurter Rennteam letzten Endes einen Strich durch die Rechnung.

Im Saisonfinale der VLN-Langstreckenmeisterschaft war das Glück nicht auf der Seite von Dörr Motorsport. Beide vom Team eingesetzten Toyota GT86 kamen nicht über die vierstündige Distanz des 38. DMV-Münsterlandpokales. Und das, obwohl es zunächst nach einem weiteren Top-Resultat für das Team aus Frankfurt am Main aussah.

Rudi Adams und Arne Hoffmeister sicherten sich am Morgen vor dem Schwesterfahrzeug von Stefan Kenntemich, Fabian Wrabetz und Frank Weishar die Poleposition in der Toyota-GT86-Cup-Klasse. Im Rennen zerstörten dann ein Unfall und ein technischer Defekt die Hoffnungen der Mannschaft.

Nachdem es Hoffmeister zunächst gelang, die Poleposition zu behaupten, führte er die Klasse drei Runden lang an. In der vierten Rennrunde strandete der Toyota dann im Streckenabschnitt Schwedenkreuz, als er auf abtrocknender Strecke von einem Kontrahenten getroffen wurde und verunfallte. Das Fahrzeug wurde dabei so stark beschädigt, dass an eine Weiterfahrt nicht zu denken war.

Im zweiten Toyota konnte Frank Weishar seine zweite Position nach dem Start behaupten und fuhr im Rennverlauf starke Rundenzeiten. Gegen Ende des Rennens fielen Kenntemich, Weishar und Wrabetz einem technischen Defekt anheim, wodurch sich Teammanager Uwe Isert dazu entschloss, das Auto aus dem Rennen zu nehmen, um eine Gefährdung seiner Fahrer auszuschließen.

Teambesitzer Dörr trotz Ausfall zufrieden

Isert zeigt sich aber trotz der Ausfälle sehr zufrieden mit der Saison und macht eine Aufwärtstendenz bei seinem Team aus. „Wir wussten schon immer, was möglich ist. Nun konnten wir es auch endlich zeigen“, freut sich auch der Besitzer des Teams, Rainer Dörr. „Erst der dritte Gesamtrang, dann die Poleposition und viele Führungskilometer mit dem McLaren MP4-12C GT3, das schafft Motivation, die wir jetzt mit in die Winterpause nehmen. Für die zurückliegende Saison möchte ich mich bei allen Beteiligten im Team und unseren Partnern und Sponsoren bedanken. Ohne sie wären die Erfolge nicht möglich gewesen.“

Das Top-Fahrzeug des Teams, der McLaren MP4-12C GT3, der im vorletzten Lauf der Saison noch die Poleposition erzielte und lange das Feld anführte, blieb am Samstag übrigens in der Garage. Für ihn, wie für die anderen Teilnehmer der VLN-Langstreckenmeisterschaft, beginnt die neue Saison im März 2014, wenn am 21. und 22. März die Test- und Einstellfahrten stattfinden. Der Startschuss zum ersten Lauf der Saison fällt am 29. März 2014.