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Ginetta will zurück auf die große Motorsportbühne. Nachdem die Briten nicht den Zuschlag als LMP2-Hersteller erhalten haben, haben sie sich auf den LMP3 G57 konzentriert, welcher in dieser Saison dem bislang dominanten Ligier P3 entgegentritt. Ab 2018 soll es ein LMP1 mit Porsche und Toyota in der Langstrecken-WM aufnehmen.

Der ACO hat das sportliche Regularium im Hinblick auf die letzte Runde der 24 Stunden von Le Mans modifiziert. Bis dato musste ein Fahrer den finalen Umlauf binnen sechs Minuten absolvieren, andernfalls erfolgte ein Wertungsausschluss. Künftig tritt jedoch ein progressives Bestrafungssystem in Kraft.

ACO und FIA ergreifen erste Maßnahmen, um einen neuen Hersteller für ein LMP1-Programm in der Langstrecken-WM zu erwärmen. Denn das überarbeitete sportliche Reglement räumt Novizen einige Vorteile für die Premieresaison ein. Bislang zagen potenzielle Kandidaten jedoch mit Bekenntnissen.

Audi Sport hat den Personalwechsel in der Führungsetage offiziell bestätigt. Dieter Gass tritt die Nachfolge Wolfgang Ullrichs an, welcher zum Saisonende als Motorsportchef abtritt. Alsdann bleibt dieser nach dreiundzwanzig Jahren noch ein weiteres in beratender Funktion tätig.

BMW Motorsport hat seine Entwicklungspiloten für das GTE-Programm in der Langstrecken-WM nominiert. Martin Tomczyk, Alexander Sims und António Félix da Costa gewähren mit ihrer Expertise fahrerische Unterstützung bei der Vorbereitung auf das Engagement in der Endurance-Königsklasse.

Da ab der kommenden DTM-Saison nur noch sechs Autos pro Hersteller erlaubt sind, sieht sich BMW gezwungen, seine vier Werksmannschaften neu aufzuteilen. Die BMW-Teams RMG und RBM bleiben im Tourenwagensport. Dagegen bekommen die Mannschaften von MTEK und Schnitzer neue Aufgabenfelder.

Was lange Zeit als Gerücht kursierte, hat Porsche auf der Motorsport-Gala Night of Champions in Weissach nun bestätigt. André Lotterer wechselt konzernintern von Audi zu Porsche. Komplettiert wird das LMP1-Aufgebot durch Nick Tandy und Earl Bamber.

Die Fahrerschaft beäugt den Entwicklungsgang der Langstrecken-WM mit Skepsis. Verließe Porsche oder Toyota ebenfalls unvorhergesehen den Wettbewerb, könne man „den Laden dichtmachen“, meint Stéphane Sarrazin. Weltmeister Neel Jani betrachtet den Audi-Ausstieg zumindest als Chance, ein Umdenken beim ACO zu bewirken.

Bereitet McLaren eine Rückkehr nach Le Mans vor? Nachdem Zak Brown die Position des Geschäftsführers übernommen hat, keimen Hoffnung auf, der britische Konstrukteure wende sich einem GTE-Programm zu. Dessen Äußerungen deuten aber auf eine Zukunftsaufgabe hin.

Marc Lieb und Romain Dumas werden aus dem Porsche-LMP1-Programm ausscheiden. Die beiden Piloten werden innerhalb der Porsche AG neue Aufgaben erhalten. Gemeinsam haben sie in dieser Saison an der Sarthe triumphiert und die Fahrerweltmeisterschaft gewonnen.

Beim Langstrecken-Weltmeister Porsche dreht sich das Fahrerkarussell. Nach dem Ausscheiden Mark Webbers ist mindestens einer der Plätze im LMP1-Team vakant. Auf der anderen Seite stehen aber mehrere Fahrer als Ersatz in den Startlöchern. Darum muss laut Informationen von Motorsport.com auch Marc Lieb seinen Platz räumen.

Siegreicher Abschied in der Arabischen Wüste: Audi hat sein Engagement in der Langstrecken-WM mit einem souveränen Doppelerfolg beendet. Lucas di Grassi, Loïc Duval und Oliver Jarvis gewannen das Finale in Sakhir vor den Stallgefährten André Lotterer, Benoît Tréluyer und Marcel Fässler.

Die Audi-Werksmannschaft hat sich bei ihrer Abschiedsvorstellung in Sakhir die beste Ausgangslage verschafft. Denn Lucas di Grassi, Loïc Duval und Oliver Jarvis starten beim WM-Finale auf dem Bahrain International Circuit von der Poleposition. Porsche beanspruchte in der Qualifikation die beiden nachfolgenden Ränge.

Auch zu Beginn des zweiten Veranstaltungstages blieb Porsche das Maß der Dinge. Dem noch amtierenden Weltmeister Timo Bernhard gelang der schnellste Umlauf im dritten Training. Audi und Toyota folgten mit einer halben Sekunde Abstand. In der GTE-Pro meldete sich Ferrari zu Wort.

Porsche, Audi und Toyota bereiten sich auf den letzten Schlagabtausch des Jahres sowie als Dreigestirn vor. Die Zuffenhausener bleiben auch im zweiten Durchlauf an der Spitze. Dahinter folgt Audi mit einem Respektabstand vor den letzten verbliebenen Titelrivalen für Porsche von Toyota. Aston Martin ist das Maß aller Dinge bei den GTE.

Beim ersten freien Training zum Saisonfinale der Langstrecken-WM in Bahrain hat sich Porsche die erste Bestzeit gesichert. Neel Jani drehte die schnellste Runde der Auftaktsitzung. Silber und Bronze im Klassement gingen an Audi.

Anlässlich des Automobilsalons in Los Angeles hat Porsche den GTE-Neunelfer der nächsten Generation enthüllt. Die überraschende Motorisierung der Neuentwicklung: ein Sechs-Zylinder-Boxer mit vier Litern Hubraum und Benzindirekteinspritzung, welcher ungefähr fünfhundertzehn Pferdestärke leistet.

In Bahrain endet eine Ära: Audi bestreitet nach anderthalb Jahrzehnten das letzte Rennen mit einem Le-Mans-Sportwagen. Motorsportchef Wolfgang Ullrich erwartet einen „emotionalen Abschied“. Indes fechten Konzernschwester Porsche und Toyota den Kampf um den Titel in der Fahrerwertung aus.

Zahlreiche Trailer im Twitter-Kanal Porsches künden bereits von der bevorstehenden Präsentation: Der Traditionshersteller aus Stuttgart-Zuffenhausen enthüllt am Mittwoch in Los Angeles den GTE-Neunelfer der nächsten Generation. Technische Einzelheiten sind offiziell noch nicht bekannt.

Nach Audis Fortgang stellt sich eine kardinale Frage: Wer ist der dritte LMP1-Hersteller, den der ACO herbeiredet? Offenbar vermag der nordwestfranzösische Automobilklub, diese Frage selbst nicht zu beantworten. „Aber es werden Gespräche geführt“, bekräftigt WEC-Serienchef Gérard Neveu.

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