Le Mans: Toyota, der große Favorit, Spannung in den weiteren Klassen

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LMP2: Siegt erstmals United Autosports?

Besiegt United Autosports G-Drive Racing auch in Le Mans? | © ELMS

Schaut man sich den bisherigen Verlauf der Europäischen Le Mans Serie an, dann liegt die Favoritenrollle ganz klar bei United Autosports. Der Rennstall von Zak Brown hat bislang alle drei Läufe gewonnen und dabei jeweils die Poleposition geholt. Folgerichtig liegen Phil Hanson und Filipe Albuquerque an der Spitze der Meisterschaft. Dasselbe Bild ergibt sich in der WM. Auch da liegt das Duo an der Spitze. Für den Ein-Tage-Wettstreit gesellt sich noch Paul Di Resta dazu.

Damit liegt die Favoritenrolle ganz klar bei United Autosports. Doch auch in diesem Jahr ist die Spitze in der LMP2-Klasse stark besetzt. Nahezu die Hälfte der Klasse darf sich mindestens berechtigte Hoffnungen auf einen Podestplatz machen. Als größter Herausforder von United Autosports dürfte Signatech Alpine agieren. Dort fahren Thomas Laurent, André Negrão und Pierre Ragues.

Ebenfalls zu den Favoriten zählt seit Jahren Jackie Chan DC Racing. Ho-Pin Tung, Gabriel Aubry und Will Stevens fahren in diesem Jahr für diesen Rennstall. Auch G-Drive Racing sollte man auf der Rechnung haben. Der russische Mineralölkonzern lässt in diesem Jahr je einen Oreca 07 von Jota Sport und Algarve Pro Racing einsetzen. Im Hauptauto sitzen Roman Russinow, Jean-Eric Vergne und Mikkel Jensen. Aber auch das Schwesterfahrzeug mit unter anderem Nick Tandy und Oliver Jarvis darf nicht vernachlässigt werden. Die weiteren Anwärter kommen von DragonSpeed, dem Racing Team Nederland, Duqueine Engineering, Jota Sport und Cool Racing.