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Bei sonnigem Wetter fand heute auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings bereits ein von Manthey-Racing organisierter Trackday statt. Einen Tag vor dem ersten offiziellen Nordschleifentesttag nutzten einige Teams die Zeit, um ihre Gefährte bereits aus dem Winterschlaf zu holen und erste Einrücke des Eifelkurses zu sammeln.

Frikadelli Racing stellt derzeit Überlegungen an, welche Konsequenzen die Porsche-Mannschaft aus dem Resultat des 24-Stunden-Rennens ziehen sollte. „Wir sind maßlos enttäuscht“, bilanziert Teamchef Klaus Abbelen. Nach seiner Überzeugung habe der Veranstalter die „angestrebte Chancengleichheit“ nicht verwirklicht.

Frikadelli Racing verkauft seine beide Porsche-Sportwagen des Modells 997 GT3 R. Mit dem Neunelfer der letzten Generation errang die Kultmannschaft nicht nur ihren ersten VLN-Gesamttriumph, sondern sicherte dem Stuttgarter Konstrukteur auch den zweihundertsten Wertungsgruppensieg.

Manthey-Racing hat den Entschluss gefasst, den Porsche 997 RSR mit der kultigen Wochenspiegel-Folierung feilzubieten. Anlass des Verkaufes: WTM Racing tritt in Zukunft mit einem Neunelfer der aktuellen GT3-Modellgeneration auf der Nordschleife des Nürburgrings an.

Nach fünf Gesamtsiegen startet Manthey-Racing erstmals als Werksmannschaft beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. „Wenn mir vor zehn Jahren jemand gesagt hätte, dass mein Name einmal auf den Werksautos stehen wird, hätte ich ihn in eine Zwangsjacke stecken lassen“, witzelt Gründer Olaf Manthey.

Frikadelli Racing hat den Entschluss gefasst, vorerst nicht mit dem Porsche 991 GT3 R auf der Nürburgring-Nordschleife anzutreten. Hintergrund dieser Entscheidung: eine Anpassung der Balance of Performance, welche das Neunelfer-Gespann aus Barweiler benachteilige.

Obwohl am Donnerstag noch Schnee fiel, fanden am Freitag turnusgemäß Einstellfahrten auf der Nordschleife statt – bei Sonnenschein. Die Vorbereitungen auf den VLN-Eröffnungslauf endeten jedoch jählings, als einer der Porsche von ProSport Performance sich in der Fuchsröhre überschlug. Nach ersten Meldungen trug der Fahrer keine schweren Verletzungen davon.

Etwa 120 Starter nutzten die Gelegenheit bei den Probe- und Einstellfahrten des Nürburgrings, ihre Gefährte nach der Winterpause wieder artgerecht auszuführen. Die Eifel zeigte sich für die Jahreszeit standesgemäß feucht, kühl und windig. Die Fahrer behielten aber allesamt die Nerven und die acht Stunden Fahrzeit konnten ohne Unterbrechungen absolviert werden. Der Test auf der Nordschleife in Bildern.

Olaf Manthey beanstandet die gegenwärtigen Umgangsformen auf der Nordschleife des Nürburgrings. „Die Sitten verrohen – zusehends“, urteilt der ehemalige Teamchef in seiner VLN-Kolumne. Um dem „Bullshit“ ein Ende zu bereiten, fordert er dreifachen „Respekt“.

Die Scuderia Cameron Glickenhaus verzichtet beim VLN-Auftakt auf einen Start mit dem P4/5 C Mk III, weil die Regelaufseher keine Zulassung für dessen Hybridsystem erteilt haben. Hintergrund des Verbots: die Sportwarte entlang der Nordschleife des Nürburgrings sind nicht alle für den Umgang mit Elektroantrieben geschult.

Abseits der Balance of Performance und Herstellerpolitik widersetzen sich etliche Mannschaften dem GT3-Trend – oder verzichten auf die Teilnahme an einem Markenpokal. SportsCar-Info hat eine Zusammenschau besonderer Fahrzeuge beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring erstellt.

Was unterscheidet den BMW M6 GT3 vom Porsche 991 GT3 R? „In den BMW kannst du einen dressierten Affen reinsetzen.“ Zumindest nach der Überzeugung, die Sabine Schmitz nach dem achten VLN-Lauf zynisch zum Ausdruck brachte. Mit der Fahrt im Silberpfeil warte sie hingegen noch bis zur Rente.

Teamchef Georg Weiss hat seine Trennung von Manthey-Racing bekannt gegeben. Die VLN-Mannschaft plane einen „Neuanfang“ des Projekts unter dem Wochenspiegel-Banner. Gleichwohl habe der Rennstall die Zusammenarbeit „in Frieden“ beendet.

Die Brüder Uwe und Jürgen Alzen haben einen gemeinsamen Rennstall gegründet. Denn Uwe Alzen Automotive und Jürgen Alzen Motorsport fusionieren in diesem Jahr zu Alzen Racing. Das Familiengespann startet mit dem Ford GT bei sämtlichen Läufen zur VLN-Langstreckenmeisterschaft.

Die ersten VLN-Rennen der Saison dienen zur Vorbereitung auf den 24-Stunden-Saisonhöhepunkt auf dem Nürburgring an Christi Himmelfahrt. Doch, wie greifen die Hersteller das Wort „Vorbereitung“ auf? Geht es ihnen wirklich darum, die Performance zu testen – oder wollen sie diese lieber so lang wie möglich verschleiern?

Offenbar plant der ADAC eine eigenständige GT3-Meisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife. Die Idee: Entlastung der VLN-Langstreckenmeisterschaft zugunsten des Breitensports. Womöglich findet eine Pilotveranstaltung bereits zum Abschluss der diesjährigen Saison statt.

Nico Bastian ist nach seinem Überschlag im Qualifikationsrennen auf der Nordschleife wohlauf. Dies kommunizierte der Black-Falcon-Pilot über seinen Facebook-Kanal. Derzeit analysiert Mercedes-AMG die Ursache des Unfalls, welcher in zwei Einschlägen sowie einem Überschlag im Bereich Hohenrain-Schikane gipfelte.

Phoenix Racing hat seine Einsatzfahrzeuge für die kommenden Saison präsentiert. Während sich der Audi R8 LMS für das GT Masters in orange-schwarz präsentiert, startet der Audi-Rennstall in der VLN und bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring mit einer blau-weißen Lackierung. Die neuen Fahrzeuge im Detail.

Bei für die Eifel in dieser Jahreszeit untypisch sonnigem Wetter sicherte sich Phoenix Racing beim Auftakt der Nordschleifen-Saison einen Doppelsieg. Der erste Rang ging an Anders Fjordbach und Frank Stippler, während sich die Stallgefährten Laurens Vanthoor und Christopher Haase den Silberrang sicherten.

„Vom Breitensport hin zum Schickimicki-Event“, „der Anfang vom Ende“: Die VLN-Anhängerschaft reagiert mit Entrüstung auf die Idee, die Besucher aus der Boxengasse oder gar der Box zu verbannen. Der Konsens: Sicherheitsvorkehrungen sollte der Veranstalter vornehmen, aber adäquate.

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