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Schlagwort: FIA World Endurance Championship

Frédéric Makowiecki und Sébastien Bourdais haben sich bei den 24 Stunden von Le Mans ein extrem hartes Duell geliefert. Beim Kampf um Platz zwei der GTE-Pro-Klasse stieß die Fahrweise Makowieckis bei seinem Landsmann auf Unverständnis. In einem Interview beschwerte er sich darüber, dass die Rennleitung nicht eingreift.

Toyota wird bislang seiner Favoritenrolle gerecht und bestimmte die ersten sechs Stunden in Le Mans. Den Bronzerang hält derzeit SMP Racing. Porsche und BMW führen die GTE-Pro-Wertung auf dem Circuit de la Sarthe an.

Anlässlich der alljährlichen Le-Mans-Pressekonferenz haben ACO und FIA einige Eckdaten zur künftigen Spitzenklasse mit Hypersportwagen benannt. Das Grundkonzept: ein Hybridsystem mit KERS an der Vorderachse und Allradantrieb. Der Verbrennungsmotor ist freiwählbar. Eine neues Homologationsverfahren soll die Kosten deckeln.

Kazuki Nakajima hat Toyota die Poleposition bei den 24 Stunden von Le Mans gesichert. Der Japaner kam bis auf sechs Zehntelsekunden an den letztjährigen Rekord heran. Der zweite Toyota rundete die Doppelführung ab. Die gestrigen Bestzeiten reichten Porsche zu den ersten Startplätzen in den GTE-Klassen.

Während des Vier-Stunden-Trainings zum Langstreckenwettstreit in Le Mans hat sich die vorherzusehende Konstellation ergeben: Doppelführung Toyota. Rebellion Racing bezog allerdings mit minimalem Rückstand die Verfolgerposition. In den GTE-Kategorien gab Porsche den Ton an.

Das große Herstellerspektakel findet bei der sechsundachtzigsten Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans in der GTE-Pro-Klasse statt. Während Toyota in der LMP1-Klasse gegen die Uhr fährt, beschäftigen sich Porsche, BMW, Ferrari, Ford, Aston Martin und Corvette miteinander im Kampf um den Klassensieg.

Der FIA-Weltrat hat seine Zustimmung zu einem LMP1-Reglement mit GT-Prototypen erteilt. Das künftige Regelwerk gestatte demnach auch Hypersportwagen die Teilnahme an der Spitzenkategorie des Prototypensports. Zudem sollen Kostensparmaßnahmen die Ausgaben auf ein Viertel der bisherigen Budgets vermindern.

Um seine siebzigjährige Sportwagenhistorie in Le Mans zu feiern, hat Porsche zwei Spezialdesigns für die diesjährige Teilnahme in der GTE-Pro-Wertung entworfen. Der Neunelfer mit der Nummer einundneunzig startet mit Rothmans-Optik, das Schwesterfahrzeug mit der Bezifferung zweiundneunzig als Sau.

Porsche tritt bei den diesjährigen 24 Stunden von Le Mans mit zwei Sonderfolierungen an. Die Beklebung des Porsche 911 RSR von Gianmaria Bruni, Richard Lietz und Frédéric Makowiecki ist dem Design des damaligen Hauptsponsors Rothmans nachempfunden. Das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer zweiundneunzig ziert das legendäre Sau-Design. Diesen GT-Boliden werden Kévin Estre, Michael Christensen und Laurens Vanthoor bewegen.

Die Möglichkeit, mit einem gesamtsiegfähigen GTP-Sportwagen zu starten, könnte McLaren zu einem Le-Mans-Start ermuntern. Derweil hat der ACO den vormaligen Rekordsieger Jacky Ickx zum Grand Marshal ernannt. Ferner unternahm Jenson Button seine erste LMP1-Probefahrt. Ein Nachrichtenspiegel.
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Eine Zuschaueraufnahme hat den Unfall Matevos Isaakyans bei den Sechs Stunden von Spa-Francorchamps dokumentiert. Beim Durchfahren des Raidillon-Linksknicks hebt der BR1-AER-Prototyp ab, vollführt einen doppelten Rückwärtssalto und schlägt vehement in die Reifenbarriere am Boxenausgang ein.

Nach dem Auftakt zur FIA-WEC-Supersaison hat die FIA einen Regelverstoß Michelins mit einer 250.000-Euro-Starafe geahndet. Aufgrund des schweren Unfalls in der Qualifikation, bei dem Pietro Fittipaldi mehrere Knochenbrüche erlitt, zieht sich DragonSpeed vorerst zurück. Die Le-Mans-Teilnahme Manors ist fraglich. Ein Nachrichtenspiegel.

Die Freude von André Lotterer, Neel Jani und Bruno Senna über den dritten Gesamtrang währte nur kurz. Denn die Technikkommissare disqualifizierten das Trio wegen eines zu dünnen Skid-Blocks. Damit rücken die Teamkollegen Gustavo Menezes, Thomas Laurent und Mathias Beche nach. Auch Toyota-Pilot Kamui Kobayashi erhielt eine Strafe.

In Spa-Francorchamps begann am ersten Maiwochenende die Supersaison der Langstrecken-WM. Letztlich errang Toyota pflichtgemäß einen Doppelerfolg beim Sechs-Stunden-Rennen auf dem wallonischen Traditionskurs. Ford triumphierte wiederum in der GTE-Pro-Wertung. Das Wochenende in Bildern. Eine Galerie von Daniel Spaar.

Toyota bejubelte erwartungsgemäß einen Doppeltriumph beim Auftakt der Langstrecken-WM. Rebellion Racing komplettierte das Podest. Deutlich spannender ging es in den GT-Klassen her. Bei den Profis siegte Ford, wohingegen Aston Martin einen Am-Doppelerfolg einfuhr. Zwei schwere Unfälle in Raidillon überschatteten den Lauf.

Toyota hat sich deutlich die erste Startreihe vor Rebellion Racing gesichert. Ford untermauerte in der GTE-Pro-Wertung seine Vormachtstellung, schlug Porsche aber nur denkbar knapp. Bei den Gentlemen-Fahrern setzte sich Dempsey-Proton Racing durch.

Überraschenderweise ist Rebellion Racing die Gesamtbestzeit im Abschlusstraining zum Sechs-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps gefahren. Demgegenüber nahm Toyota mit den Plätzen zwei und fünf vorlieb. In der GTE-Pro-Kategorie verblüffte wiederum BMW: Position zwei für das Team MTEK.

Den Erwartungen Genüge leistend, hat Toyota im Nachmittagstraining zu den Sechs Stunden von Spa-Francorchamps seine Vorrangstellung konsolidiert. Die TMG-Abordnung erhöhte das Tempo während der zweiten Sitzung – und war ungefähr zwei Sekunden schneller als im ersten Durchgang.

Der Regelmacher haben erneut die Equivalence of Technology angepasst. Und wieder sind die privaten LMP1-Mannschaften die Leidtragenden. Konventionell betriebene LMP1-Prototypen dürfen maximal in Spa-Francorchamps siebzehn Runden pro Stint zurücklegen, wohingegen Toyota weiterhin neunzehn Runden drehen darf.

Toyota hat seine Pflicht im Auftakttraining zu den Sechs Stunden von Spa-Francorchamps erfüllt: schnellste Rundenzeit und Platz zwei. Die Bestleistung erzielte Formel-1-Athlet Fernando Alonso. Unterdessen war der Abstand zu den Privatiers nur minimal. In der GTE-Pro-Kategorie ordnete sich Ford vor Porsche ein.

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