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Schlagwort: FIA World Endurance Championship

Der derzeitige Schwebezustand hinsichtlich der Regelfrage für die künftige FIA-WEC-Spitzenklasse verärgert nun auch Toyota. Demnach wolle TMG keine weitere Saison mit dem LMP1-Prototyp bestreiten. Ein Bekenntnis zur Hypercar-Idee hänge von ernstlichen Gegnern ab. Eine GTE Plus sei kein gangbarer Weg.

Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso haben in Spa-Francorchamps eine Vorentscheidung im Titelkampf herbeigeführt. Ein Sieg beim Halbfinale vergrößerte den Vorsprung auf die Stallgefährten. Sonne, Hagel Regen und auch Schnee beeinträchtigten den Hergang der Veranstaltung – und führten zum Abbruch.

Über die Fortführung des GTE-Programms der Bayerischen Motorenwerke herrscht nach wie vor Ungewissheit. Nichtsdestoweniger beabsichtigt die Einsatzmannschaft des Teams MTEK, das Engagement äußerstenfalls auch als Privatrennstall ohne Werksunterstützung weiterzubetreiben.

SMP Racing hat das erste Training zum Halbfinale der FIA-WEC-Supersaison bestimmt. Stéphane Sarrazin war der schnellste Pilot. Teamkollege Stoffel Vandoorne wurde Zweiter. Toyota musste sich mit den Plätzen drei und vier begnügen. Aston Martin und Porsche agierten federführend in den GTE-Klassen.

Nach der LMP1-Klasse hält das Fuel Flow Meter nun auch in der GTE-Pro-Klasse Einzug. Ab dem Testtag zu den 24 Stunden von Le Mans müssen alle Fahrzeuge mit diesem Messinstrument ausgestattet sein.

Nach seinem anderthalbjährigen Engagement während der FIA-WEC-Supersaison verlässt Fernando Alonso das Toyota-Werksgespann. Seinen Platz nimmt der ehemalige Porsche-Werkspilot Brendon Hartley ein, welcher somit in den LMP1-Kader des Nippon-Herstellers einrückt.

Die Balance of Performance sorgte einmal wieder für Wirbel, Yaco Racing verließ das ADAC GT Masters. Das Team Schnitzer bestätigte seine Teilnahme am 24-Stunden-Rennen, das Team Zakspeed treibt seine Planungen voran und Aston Martin verzichtet auf Werksbeteiligung. Der Monat April im Rückspiegel.

Ford steigt werksseitig nach der Saison 2019 aus der IMSA SportsCar Championship und der Langstrecken-WM aus. Stattdessen übergibt der Hersteller die sechs GT-Chassis in Kundenhände, die inklusive Werksunterstützung in beiden Rennserien verbleiben. Derzeit laufen Gespräche mit potenziellen Kundenteams.

Verwirft der ACO die Idee der Hypercar-Klasse in der Langstrecken-WM und macht stattdessen die GTE-Klasse zur neuen Spitzenklasse? Offenbar spielt der nordwestfranzösische Automobilklub dieses Szenario derzeit durch.

Dem ACO eilt die Zeit davon. Bislang hat der in Nordwestfrankreich ansässige Automobilklub kein vollständiges Reglement für Hypersportwagen ins Werk gesetzt. Die Toyota-Chefetage fordert nun binnen der nächsten beiden Wochen Klarheit. Andernfalls könne TMG nicht für die nachfolgenden Jahre planen.

Toyota hat bei der Erstauflage der Tausend Meilen von Sebring eine weitere Pflichtaufgabe erledigt. Der japanische Automobilhersteller errang einen erneuten Zweifacherfolg. Derweil machte Porsche den BMW-Widersachern den GTE-Pro-Pokal in der Schlussphase abspenstig. Project 1 kletterte nach einem Brand auf das GTE-Am-Podest.

Toyota hat bei den Probefahrten anlässlich der Tausend Meilen von Sebring einen inoffiziellen Rundenrekord aufgestellt. SMP Racing war die schnellste Privatmannschaft, verunfallte aber am Sonntag. Das Team Project 1 fiel einem Fahrzeugbrand zum Opfer. Equivalence of Technology überarbeitet.

Auf der Tagung des FIA-Weltrates in Genf hat der ACO eine Änderung an seinem amorphen Hypercar-Reglement bekannt gegeben. Jenes gestattet den Herstellern nunmehr, ihren Le-Mans-Prototyp von einem straßenzugelassenen Sportwagen abzuleiten. Zuvor war nur eine Serienoptik vorgesehen.

Action Express Racing hat den ehemaligen Porsche-LMP1-Piloten Brendon Hartley für die Zwölf Stunden von Sebring verpflichten können. Des Weiteren hat Risi Competizione seine Nennung für den Klassiker zurückgezogen. Und Christina Nielsen startet weiter für Meyer Shank Racing. Ein Nachrichtenspiegel.

ByKolles Racing hat einen Motortausch vollzogen. Da Probleme mit dem bisherigen Zulieferer Nissan auftraten, hat der Rennstall Konsequenzen gezogen und den Lieferanten gewechselt. Nun treibt den LMP1 aus Greding ein Gibson-Aggregat an, welches unter anderem auch bei Rebellion Racing verbaut ist.

ByKolles Racing hat ein erstes Rendering für das kommende Hypercar-Reglement veröffentlicht. Der Rennstall rund um Teamchef Manfredi Ravetto plant, mit einem Eigenbau an der LMP1-Nachfolgerklasse teilzunehmen.

ByKolles Racing hat seinen Enso-CLM-P1/01-Nismo-Prototyp für die Tausend Meilen von Sebring zurückgezogen. Probleme mit dem Motorenlieferanten machten diesen Schritt nötig. 

Toyota hat offiziell bestätigt, auch in der Saison 2019/20 in der Langstrecken-WM zu starten. Weiterhin sollen zwei TS050 Hybrid zum Einsatz kommen. Die Fahrerfrage bleibt allerdings ungeklärt.

Der Name Brabham kehrt auf die große Motorsportbühne zurück. Ab der Saison 2021/22 will der Autobauer an der GTE-Klasse der Langstrecken-WM teilnehmen. Die Basis des GTE-Wagens soll der Brabham BT62 sein.

Wie stark trumpfen die neuen GT3-Modelle von Aston Martin, McLaren und Porsche auf? Ist die Intercontinental GT Challenge Konkurrenz für die Langstrecken-WM? Kann BMW seine Durststrecke beenden? Wie entwickeln sich die VLN-Starterzahlen, und wird Toyota in Le Mans wieder durchgewunken? Ein Ausblick auf die Saison 2019.

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