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60 Jahre und noch kein bisschen müde – im Gegenteil: Zum runden Geburtstag legt der Langstrecken-Kracher auf dem Flughafenkurs in Sebring noch einmal gehörig nach. Insgesamt haben sich 63 Sportwagen angekündigt, dem Klassiker die Ehre zu erweisen.

Im just vorgestellten Audi R18 e-tron quattro werkelt lupenreine Formel-1-Technik. Die Hybrid-Komponenten stammen, genau wie schon das System im Porsche GT3 R Hybrid, von Williams Hybrid Power. Wie beim Konzernbruder kommt auch im neuen LMP1-Audi ein Schwungrad zum Einsatz.

Das Audi-Werksteam und das private Oak-Team haben ihre Fahrerkader für Le Mans und die Sportwagen-WM bekanntgegeben. Die Überraschung: Rinaldo Capello, der im letzten Jahr schon den Helm an den Nagel hängen wollte, bekommt die Chance sich mit Stil aus Le Mans zu verabschieden.

Konkurrenz für Porsche und Ferrari? Die beiden Pferde aus Stuttgart und Maranello dominierten während der letzten Jahre im Galopp die GT-Szene. Aston Martin schickt sich nun an, mit dem Vantage GTE diese Zweisamkeit zu stören. Die Briten haben die Teilnahme an der Sportwagen-WM bestätigt.

Der Motorsport dient Audi einmal mehr als Wegbereiter einer neuen Technologie: Der neue Le-Mans-Rennwagen der Marke mit den vier Ringen ist nicht nur der weltweit erste LMP1, der einen TDI-Motor mit einem Hybridsystem kombiniert. Mit ihm feiert auch der quattro-Antrieb sein Comeback auf der Rennstrecke.

Neuer Oreca 03 erstmals auf der Piste: Soheil Ayari absolvierte mit dem überarbeiteten Prototyp aus der französischen Sportwagen-Schmiede ein erste Testfahrt in Le Castellet. Nebst der Aerodynamik-Konfiguration lag der Fokus außerdem auf der Beständigkeit des Fahrzeugs.

Rekordgewinner Porsche hat keine Zeit zu verlieren. Anlässlich der Le-Mans-Offensive im Jahr 2014 schickt der Stuttgarter Konstrukteur bereits in der nächsten Saison werksseitig einen Gran-Turismo-Boliden ins Rennen. Indes beginnt das LMP1-Testprogramm in Übersee.

Seji Ara ist Henri Pescarolos dritter Mann. Der Le-Mans-Sieger von 2004 verstärkt die Dome-Besatzung, bestehend aus Nicolas Minassian und Sébastien Bourdais. Der japanische Prototyp wird bekanntlich beim Klassiker an der Sarthe parallel zum neuen Pescarolo-Renner eingesetzt.

Im Toyota-Lager laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Vergangene Woche unterzogen die Werkspiloten des japanischen Konstrukteurs den TS030-Prototyp einem dreißigstündigen Langstreckentest in Le Castellet. Die Bilanz der Ingenieure und Fahrer fiel generell positiv aus.

Prominenter Neuzugang bei Startworks: Das Honda-Gespann aus dem Südosten der Vereinigten Staaten hat den ehemaligen Peugeot-Werkspilot Stéphane Sarrazin unter Vertrag genommen. Der Franzose teilt sich das Steuer mit Ryan Dalziel und Vicente Potolicchio in der Sportwagen-WM. 

Jungfernfahrt des HPD ARX-03a-Boliden: Strakka Racing testete in Snetterton erstmals den brandneuen Honda-Prototyp bei kalten und diesigen Bedingungen. Am Volant wechselten sich die Routiniers Jonny Kane, Danny Watts und Nick Leventis ab, die sich letztlich zufrieden zeigten. 

Um einen Ausgleich in der LMP1-Konstrukteurswertung der Sportwagen-WM zu schaffen, haben ACO und FIA infolge des Peugeot-Ausstiegs eine Reglement-Änderung vorgenommen. Da Toyota die Sebring-Runde auslässt, werden lediglich die sechs erfolgreichsten Resultate gewertet.

Der Toyota-Kader ist vollständig: Die ehemaligen Formel-1-Piloten Sébastien Buemi und Antony Davidson teilen sich die Schichten am Steuer des zweiten TMG-Hybridfahrzeuges mit Super-GT-Akteur Hiroaki Ishiura. Demzufolge setzt sich auch die zweite Besatzung heterogen zusammen.

Felbermayr-Chef Christian Ried greift in Sebring und Le Mans auf die Kompetenz zweier Neunelfer-Routiniers zurück: Patrick Pilet und Wolf Henzler. Das Duo ergänzt die Profibesatzung bei den Saisonhöhepunkten. Der Häuptling selbst wird von Gianluca Roda und Paolo Ruberti unterstützt.

Die Daytona-Silbermedaillengewinner von Starworks Motorsports übernehmen den vierten Honda-Prototyp in der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Unter der Ägide des amerikanischen Rennstalls pilotieren Ryan Dalziel und Enzo Potolicchio den HPD ARX 03b. Ein dritter Fahrer wird gesucht.

Saisonabschluss im Reich der Mitte: Die letzte Meisterschaftsrunde der Sportwagen-WM findet in der chinesischen Metropole Shanghai statt und wurde für den 27. Oktober datiert. Somit ist der Terminkalender rund Anderthalbmonate vor dem Auftakt in Sebring vollständig.

Le-Mans-Rekordsieger Audi offenbart die Gründe der Vierfachmeldung: Ein zweigleisiges Engagement umfasst den Einsatz von zwei Hybridautos sowie zwei konventionellen Diesel-Selbstzündern. Das Debüt des neuen Ingolstädter Prototyps erfolgt in Spa-Francorchamps.

Der Automobilverband ACO hat die Starterlisten für die 24 Stunden von Le Mans und die Sportwagen-Weltmeisterschaft publik gemacht. Beim Klassiker an der Sarthe treten erwartungsgemäß 56 Fahrzeuge an – bei der Langstrecken-Welttourne musste das Selektionskomitee dagegen Abstriche machen. 

Dome spannt mit Pescarolo zusammen: Der japanische Konstrukteur kehrt heuer nach Le Mans zurück. Für den Einsatz des neuen S102.5-Boliden zeichnet sich das Ensemble rund um die Sarthe-Ikone Henri Pescarolo verantwortlich. Michelin wird Reifenlieferant der japanische-französischen Kooperation. 

Toyota erweitert sein Engagement in der Sportwagen-Branche und bestreitet die komplette Saison der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Diese Programmänderung kündigte der pazifische Automobilhersteller in einer Pressemitteilung an. Das TS030-Debüt erfolgt dennoch in Spa-Francorchamps.

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