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Felix Bayer

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Gute Nachrichten für Audi beim verregneten Testvormittag in Le Mans: Die drei für das Rennen gemeldeten Audi-Prototypen führen die Wertung vor Toyota an. Aber es gab auch einen Schreckmoment, als Loïc Duval die Kontrolle verlor und das Auto in die Barrieren setzte.

Neben verschiedenen Versionen des Vantage-Modells setzte Aston Martin am Wochenende auch einen Rapide S auf der Nordschleife ein. Das in der Prototypenklasse gemeldete Fahrzeug verbrannte dabei neben normalem Benzin auch Wasserstoff.

Toyota-Technikchef Pascal Vasselon ging letzte Woche mit der Mitteilung an die Öffentlichkeit, dass sich Toyota eine bessere Einstufung von den ACO-Regelmachern wünscht. Nach Meinung von Toyota ist die Einstufung am bislang mäßigen Abschneiden schuld.

Die Siege beim zweiten Rennwochenende der GT-Open-Serie an der Algarve teilten sich Corvette und Ferrari. Der Sieg im Samstagsrennen ging an die V8-Piloten Miguel Ramos und Nicky Pastorelli. Am Sonntag gewannen wiederum die Ferraristi Matt Griffin und Duncan Cameron für AF Corse.

Regen bestimmte das Bild beim ELMS-Rennen in Silverstone. Dies sorgte für einen turbulenten Rennverlauf, einige Unfälle und schließlich 40 Minuten vor dem regulären Ende für den Rennabruch. Der Sieg bei diesen Bedingungen ging schlussendlich an die Truppe von Jota Sport.

Nach der Bestzeit gestern zeigt sich Jota auch heute stark, und Oliver Turvey schnappte sich im Zytek-Nissan die Poleposition in Silverstone. In den GT-Klassen gingen die besten Plätze an den Ferrari-Rennstall Ram Racing und Momo Megatron mit dem Audi R8 LMS.

Lotus hat am Wochenende den T128 vorgestellt. Das neue Einsatzgerät des britischen Traditionsherstellers für die Langstrecken-WM ist derart konstruiert, dass es ohne Probleme auf das ab 2014 geltende Reglement abgestimmt werden kann. Optische Entlehnungen nahmen die Ingenieure indes bei Audi.

Während der letzten beiden Jahre kämpfte Porsche in der Langstrecken-Branche zum Teil mit stumpfen Waffen. Der Ferrari 458 war dem vergleichsweise alten GTE-Neunelfer auf Basis der 997-Baureihe partiell überlegen. Doch die Zuffenhausener wollen mit ihrem neue 911 RSR die Partie wenden. Eine Technikanalyse.

Mangels Gegnern nutzte Audi das Rennen in Sebring am vorletzte Wochenende wieder einmal als Test. Anders als in den letzten Jahren ging das Team dabei mit zwei unterschiedlichen Fahrzeugen ans Werk, nämlich einem 2012er- und einem überarbeiteten 2013er-Fahrzeug.

Ähnlich wie der ACO es bereits für die Langstrecken-WM angekündigt hat, hat auch die IMSA nun die Gewichte und Größe der Restriktoren veröffentlicht. Diese Anpassungen gewähren den Privatiers leichte Vorteile. Doch reicht das zum Angriff auf Audi?

Nissan hat angekündigt, im kommenden Jahr mit einem emissionsfreien Fahrzeug in der 56. Garage antreten zu wollen. Doch welche Alternativen stehen dem japanischem Hersteller zur Verfügung? Und welche Vor- und Nachteile hat solch ein Elektrofahrzeug? Eine Analyse der Funktionsweise und möglicher Probleme.

Zuletzt traf es Anthony Davidson, aber schon seit den siebziger Jahren ereignen sich wiederholt schwere Unfälle, bei denen die Sportwagen den Boden verlassen. Wie kommt es dazu? Und kann man sicherstellen, dass es nicht mehr vorkommt? Ein Blick auf die Schattenseite der Aerodynamik.

Jedes moderne Serienfahrzeug steckt voll mit Elektronik, um die diversen Hilfsmittel zu steuern. Die meisten davon, wie ABS oder Automatikgetriebe, sind im Motorsport verboten. Trotzdem verfügen auch moderne Sportwagen über eine elektronische Ausstattung. Ein kleiner Einblick.

Peugeot hatte sie, Audi und Toyota haben sie, Rebellion hat sie und nun auch HPD. Dieses Jahr werden alle Teilnehmer der Langstrecken-WM in der LMP1 mit breiten Vorderreifen unterwegs sein. Aber was bringt das? Und: Warum wird es gemacht?

Kaum etwas hat derart viel Einfluss auf die Rundenzeiten, die moderne Sportwagen erreichen können, wie deren Aerodynamik. Auch deshalb tüfteln Ingenieure an immer neuen Ideen, um mehr Abtrieb oder weniger Luftwiderstand zu erreichen. Dazu haben sie verschiedene Möglichkeiten.

In den vergangenen Folgen dieser Serie wurden die Räder als Kraftübertragung zu Straße und der Motor zur Krafterzeugung behandelt. Wie aber kommt die Kraft überhaupt vom Motor zu den Rädern? Hierbei spielen das Getriebe und das sogenannte Differential eine wichtige Rolle.

Der Motor spielt im Rennen oft eine entscheidende Rolle. Seine Haltbarkeit und Leistung können über Sieg oder Niederlage entscheiden. Gleichzeitig stellt er in modernen Sportwagen die vermutlich schwerste Einzelkomponente dar und beeinflusst dadurch ganz maßgeblich auch das Handling mit.

Gemäß der am Freitag bekannt gegebenen neuen Klassenstruktur der vereinten Serie von ALMS und Grand-Am sollen die Klassen der LMP2 und der DP die Speerspitze gemeinsam übernehmen. Doch die Unterschiede zwischen den Konzepten sind sehr groß, sodass die Anpassung sich schwierig gestaltet.

Wenngleich man es sich als Laie beim Autofahren kaum bewusst ist, am Ende dreht sich immer alles um die Reifen, die einzige Kontaktstelle des Fahrzeugs zur Fahrbahn. Doch auch innerhalb des Pneus ist allerlei High-Tech verbaut, erst recht bei Sportwagen.

Im dritten Teil der Artikelserie beschäftigt sich die SCI-Technikschule mit dem wichtigsten Teil, dem eigentlichen Auto. Ausschlaggebend sind hier vor allem das Chassis an sich, also die kraftbeanspruchten Teile der Karoserie, sowie das Fahrwerk. Vor allem Letzteres spielt in manchen Rennen eine entscheidende Rolle.

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