ELMS in Silverstone: Jota startet von Platz eins

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Nach der Bestzeit gestern zeigt sich Jota auch heute stark, und Oliver Turvey schnappte sich im Zytek-Nissan die Poleposition in Silverstone. In den GT-Klassen gingen die besten Plätze an den Ferrari-Rennstall Ram Racing und Momo Megatron mit dem Audi R8 LMS.

Das Zytek-Gespann Jota Sport hat sich die Poleposition für den ELMS-Auftakt in Silverstone gesichert. Oliver Turvey zeigte sich die gesamte Sitzung stark und drehte eine schnelle Rundenzeit nach der anderen, obwohl in den letzten zehn Minuten niemand mehr die Zytek-Beszeit gefährden konnte. Eine ähnlich dominante Vorstellung zeigte Kuba Giermazak, der seine GTC-Poleposition auf seiner ersten gezeiteten Runde erzielte.

Der Schlagabtausch zwischen Ferrari und Porsche in der GTE-Klasse ging an die Ferrari-Mannschaft von Ram Racing in den Händen von Johnny Mowlem, obzwar sich Francois Perroodo (ProSpeed-Porsche) lange an der Spitze halten konnte.

In der LMPC-Klasse sicherte sich Paul Loup Chatin den besten Startplatz vor seinen beiden Teamkollegen Soheil Ayari und Alex Loan.

Jota schnellster im Feld

Das Qualifikationstraining der Prototypen stand ganz im Zeichen von Jota. Oliver Turvey zeigte seine Klasse und ließ Brandon Hartley im Oreca-Nissan des Murphy-Prototypes-Teams deutlich hinter sich. Dabei sah es in den ersten fünf Minuten eher nach einer Poleposition für Nelson Panciatici im Signatech-Alpine aus. Dann aber kamen Turvey und Hartley und packten den Hammer aus. Damit gingen die drei besten Plätze alle an Fahrzeuge mit Nissan-Motor.

Bestes Fahrzeug mit Judd-Motor war der Race-Performance-Oreca in den Händen von Patric Niederhauser, gefolgt vom Morgan des Morand-Racing-Teams, der von Frank Mailleux pilotiert wurde. Jonathan Hirschi brachte seinen Oreca-Nissan auf Rang sechs.

Auf den übrigen Plätzen:

7. #4 Boutsen Ginion Racing/Bastien Briére
8. #3 Greaves Motorsport/Chris Dyson
9. #39 DKR-Engineering/Olivier Porta.

GTE-Poleposition für Ferrari

Die erste Bestzeit der GTE-Klasse setzte Francois Perrodo im ProSpeed-Porsche, der diese auch gut zehn Minuten lang verteidigen konnten. Am Ende wurde Perrodo mit seiner Startnummer 75 jedoch auf Rang drei durchgereicht. Den ersten Startplatz dieser Klasse sicherte sich Jonny Mowlem im Ram-Racing-Ferrari, vor Nicholas Tandy im Proton-Competition-Porsche.

Die Ferrari-Spezialisten von AF Corse mussten sich dabei mit den Plätzen vier und sieben begnügen. Die übrigen Ferrari von JMW und RAM-Racing erreichten in ihrer Klasse die Plätze fünf und sechs. Der langsamste GT in der Qualifikation war der Porsche von IMSA-Performance.

GTC-Klasse beeindruckt

Die GTC-Fahrzeuge, welche dem GT3-Reglement entsprechen, beeindruckten mit schnellen Rundenzeiten, die denen der GTE kaum etwas nachstanden. Beeindruckend war dabei der Audi R8 LMS des Momo-Megatron-Teams, der die erste Hälfte des Qualifikationstrainings in den Boxen verbrachte. Die Zeit wurde offenbar gut genutzt, da Kuba Giermaziak seine erste gezeitete Runde sofort in die Bestzeit der Klasse umsetzte.

Rang zwei in dieser Klasse ging an Andrew Smith im BMW Z4 der Ecurie-Ecosse-Equipe vor Lorenzo Casé von AF Corse.

Im GT-Feld zeigte sich insbesondere die GTC-Klasse solide und die drei Fahrzeuge konnten mit den Plätzen sechs bis acht innerhalb des GT-Felds immerhin sogar drei GTE-Fahrzeuge hinter sich lassen. Der Abstand zwischen dem GTC-Audi und dem Ram-Racing-Ferrari in der GTE-Klasse betrug dabei nur 1,1 Sekunden.

Das Rennen der ELMS dauert an diesem Wochenende drei Stunden und findet heute Nachmittag von 16.00 bis 19.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit statt.