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LMP2-Einstieg ab 2013: Der britische GP3-Rennstall Status Grand Prix verkündete dieser Tage den Kauf eines Lola-Boliden. Infolge einer intensiven Vorbereitungsphase in diesem Jahr hegt die Mannschaft aus Northamptonshire die Ambition, nächste Saison die Sportwagen-Weltmeisterschaft zu bestreiten.

Die JRM-Fahrerbesatzung wurde offiziell bestätigt. Sportwagen-Spezialist David Brabham teilt sich die Lenkradarbeit mit Peter Dumbreck und dem indischen Formel-1-Piloten Karun Chandhok. Die ersten Testfahrten mit dem HPD-Renner beginnen Anfang Februar.

Lola-Drayson hat auf der Green Racing Conference in Birmingham den ersten vollelektronischen Prototyp präsentiert  – seinen ersten, nicht konventionell motorisierten LMP auf Basis des bekannten Lola B10/60-Chassis mit zirka 850 PS bei 1085 Kilogramm.

Der ACO intendiert neuerlich, den asiatischen Markt zu erschließen. Deshalb wurde Geschäftsführer Rémy Brouard kürzlich beauftragt, die Beziehungen im Fernen Osten zu intensivieren. Erneuerte Strukturen sollen die Grundlage für eine Asian Le Mans Series schaffen.

Die Besatzung für das SWM-Programm steht: Greaves Motorsport hat seinen Fahrerkader für die anstehende Saison im FLM-Lager rekrutiert. Christian Zugel, Ricardo Gonzalez und Elton Julian wechseln sich am Volant des Zytek-Boliden ab – Erfahrungen aus der Formel- und Historik-Szene.

Gesellschaft für Strakka Racing: Honda heißt JRM Racing im HPD-Lager willkommen. Das britische Ensemble hat einen brandneuen ARX-03a erstanden und tritt diese Saison in der Sportwagen-Weltmeisterschaft an. Die Partnerschaft mit Nismo bleibt dennoch bestehen.

Zwischen Nostalgie und Futuristik: Die Sportwagen-Weltmeisterschaft weckt nicht nur Erinnerungen an die glorreiche Gruppe-C-Ära, sondern wirft auch einen Blick in die Zukunft. Bei den Konstrukteuren rückt ein innovatives Konzept in den Brennpunkt: die Hybrid-Technologie.

Audi Sport bereitet sich derzeit intensiv auf die Sportprototypen-Saison 2012 vor. Eine Testmannschaft hat in dieser Woche in den Vereinigten Staaten die nächste Erprobungsphase des LMP1-Sportwagens für die Saison 2012 begonnen.

Terminverschiebung auf der Welttournee: Im Rahmen der FIA-Konferenz in Neu-Delhi wurde eine Änderung im Kalender der Sportwagen-Weltmeisterschaft vorgenommen. Die Läufe in Bahrain und Japan tauschen die Plätze. Darüber hinaus wurde die Einschreibefrist für Saisonnennungen festgelegt.

ACO und FIA ernten aufgrund ihrer Terminplanung bereits Kritik. Statt das Petit Le Mans mit auf die Agenda zu nehmen, macht die Sportwagen-Weltmeisterschaft zeitgleich Halt im arabischen Bahrain. Traditionsveranstaltungen müssen neuen Märkten weichen. Zahlt sich die Kompromissbereitschaft aus?

Im Rahmen des Sechs-Stunden Rennens im chinesischen Zhuhai präsentierte der Automobile Club de l’Ouest den Kalender und das Logo für den neu geschaffenen World Endurance Championship. Der Kalender besteht aus acht Rennen, mit den 24-Stunden von Le Mans, startet im März und endet im November.

Wie ergeht es Rebellion? Trotz Werksengagement der Toyota-Rennsportabteilung setzt das Schweizer Gespann sein Engagement in der LMP-Topklasse fort. Im Rahmen einer exklusiven Partnerschaft beliefert der japanische Konstrukteur die eidgenössischen Rebellen mit einem überarbeiteten Benzinmotor.

Kooperation zwischen Toyota und Oreca: Die Kölner Rennsportabteilung hat sich die französische Mannschaft als Partner für ihr Comeback geangelt. Hugh de Chaunac und Konsorten werden die Arbeiten an dem Hybridprojekt vor Ort mit ihren Erfahrungen aus dem Langstreckensektor speisen.

Audi äußert in einer Pressemitteilung seinen Unmut über die jüngsten Anpassungen im LMP-Reglement. In einem Interview bemängelt Audi-Technikdirektor Dr. Martin Mühlmeier, der ACO versuche innovative und obsolete Motorenkonzepte anzugleichen. Das widerspreche dem Fortschrittsgedanken.

Der ewige Zweite an der Sarthe: Oftmals platzte der Traum vom Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans in der finalen Phase des Rennens. Toyota hat eine bemerkenswerte, aber sieglose Historie beim französischen Langstreckenklassiker. Glückt im anbrechenden Hybrid-Zeitalter der Durchbruch?

Die Hybrid-Avantgarde bleibt standhaft. Trotz herber Dämpfer in der Debütsaison will Hope Racing im kommenden Jahr die Sportwagen-Weltmeisterschaft bestreiten. Derzeit schrauben die Schweizer an dem SwissHyTech-Motor, um Ende des Jahres erste Probefahrten zu unternehmen.

Neuigkeiten vor dem ILMC-Finale in Zhuhai: Der ex-Formel-1-Fahrer Mika Häkkinen startet im Reich der Mitte für AMG-China. Gemeinsam mit CongFu Cheng und Lance David Arnold pilotiert der Finne einen GT3-Mercedes. Überdies feiert die Tokai University ihre Wiederkehr in die Sportwagenbranche.

Erste Ausfahrt für den Peugeot 908 HYbrid4: Der französische Konstrukteur testete seinen Elektroprototyp in Estoril. Am Steuer hantierten Nicolas Minassian, Stéphane Sarrazin und Alexander Wurz, die in Addition 300 Kilometer fuhren. Der nächste Einsatz des Hybrid-Selbstzünders ist bereits in Planung.

Toyota wird im kommenden Jahr in der Sportwagen-Weltmeisterschaft und in Le Mans mit einem selbstentwickelten LMP1-Hybridfahrzeug an den Start gehen. Hierzu nutzen die Japaner die vorhandene Infrastruktur der ehemaligen Formel-1-Produktionsstätte in Köln-Marsdorf.

Die Selbstzünder werden eingehegt, die Benzinmotoren begünstigt. Zum Jahresende verkündete der ACO erneut Maßnahmen, um das Ungleichgewicht zwischen den konkurrierenden Antrieben auszubalancieren. Doch solange es keinen Referenzwert gibt, bleiben die Anpassungen wirkungslos.

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