Langstrecken-WM: Testet Fernando Alonso bereits im November für Toyota?

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Die erste Testfahrt von Fernando Alonso für Toyota steht bevor | © McLaren

Möglicherweise nimmt Fernando Alonso für Toyota am Rookie-Test in Bahrain teil. Dieser findet einen Tag nach dem Finale der Langstrecken-WM statt. Außerdem bestätigt Ford sein GTE-Programm und Porsche spielt mit dem Gedanken, vier 911 RSR bei den 24 Stunden von Le Mans einzusetzen. Ein FIA-WEC-Nachrichtenspiegel.

Testet Fernando Alonso für Toyota?

Womöglich absolviert Fernando Alonso für Toyota den Rookie-Test in Bahrain. Nach Informationen von Sportscar365 fährt der Spanier einen TS050 Hybrid am 19. November. Es könnte der erste Vorgeschmack für eine mögliche Teilnahme an den 24 Stunden von Le Mans im nächsten Jahr sein.

Zudem feiert der zweimalige Formel-1-Weltmeister sein Renndebüt im Sportwagenbereich im Januar. Dort heuert der McLaren-Pilot bei United Autosports an. In Bahrain würde Alonso zusammen mit Thomas Laurent und Mike Conway ins Lenkrad greifen.

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Zwölf Mannschaften beim Rookie-Test

Auf der offiziellen Starterliste für den Rookie-Test in Bahrain finden sich zwölf Fahrzeuge wieder. Porsche und Toyota setzen jeweils einen LMP1-Prototyp ein. Während bei Porsche noch kein Athlet feststeht, fahren für Toyota sicher Thomas Laurent und Mike Conway.

Aus der GTE-Pro-Riege nehmen Porsche und Ferrari mit jeweils zwei Fahrzeugen teil. Für die Marke aus Maranello testen Olivier Beretta und Ishikawa Motoaki. Der Japaner ist ein Bronzefahrer aus Japan, dessen Karrierehighlight der achte Rang in der japanischen Formel-3-Meisterschaft war. Dem gegenüber nimmt Porsche die Testfahrten Ernst. Richard Lietz, Michael Christensen, Frédéric Makowiecki und Kevin Estré bewegen zwei 911 RSR über den Bahrain International Circuit.

Das größte Kontingent stellt die LMP2-Wertung. Sechs Mannschaften haben sich für die Testfahrten angemeldet. Manor und Signatech-Alpine haben beide einen Oreca-07-Boliden eingeschrieben. Dagegen durchlaufen Jackie Chan DC Racing und TDS Racing ein Doppelprogramm mit ihren LMP2-Fahrzeugen.

Ford bestätigt Engagement bis 2019, wandert der GT in Kundenhand?

Trotz der Reduzierung des Kalenders der Langstrecken-WM bleibt Ford der Weltmeisterschaft erhalten. Mark Rushbrook, der neue Motorsportchef bei den Amerikanern, hat gegenüber Sportscar365 den Einsatz für die kommenden zwei Kalenderjahre bestätigt. Was nach 2019 passiert, sei noch nicht beschlossen.

Des Weiteren steht der Hersteller kurz davor, seine GT-Sportwagen auch für Kunden zugänglich zu machen. Rushbrook geht davon aus, dass noch Ende des Monats eine Entscheidung fallen wird. Falls es Kundenautos geben sollte, erlaubt der Autobauer nur Teilnahmen in der GTE-Am-Wertung. Für die GTE-Pro-Division oder die IMSA SportsCar Championship werde es keine Kundenautos geben.