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Schlagwort: ADAC

Am Hockenheimring hat der ADAC den Kalender für die kommende Saison des ADAC GT Masters präsentiert. Es bleibt bei sieben Rennen, jedoch werden einige Plätze getauscht. Erstmals seit 2008 wird der Sachsenring wieder der Ausrichter des Saisonfinales sein. Los geht es Ende April in der Motorsport-Arena Oschersleben.

Die zwei Rennen des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring hatten ein Resultat zur Folge: Während die Tabellenführer von Callaway Competition gänzlich ohne Zähler blieben, holten Markus Pommer und Maximilian Götz dreiunddreißig Punkte und zwei Pokale. Mit nur noch einem Punkt Vorsprung reisen die Corvette-Piloten nun nach Zandvoort. Das Wochenende in Bildern. Eine Galerie von Manfred Muhr.

Das Teilnehmerfeld des ersten Laufs des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring führen drei Mercedes-AMG GT3 an. Die Teams Zakspeed und HTP Motorsport okkupieren dabei die erste Startreihe mit Nicolaj Sylvest auf der Poleposition. Sheldon van der Linde durchbrach mit dem Land-Audi die Affalterbacher Phalanx auf Startplatz vier.

ADAC GT Masters – Nürburgring 2018 – Starterliste

Mit HTP Motorsport gewinnt das vierte Team im vierten Saisonrennen des ADAC GT Masters. Maximilian Götz und Markus Pommer können ihre Poleposition in den ersten Sieg des Jahres ummünzen. Auf den Plätzen zwei und drei wiederholen Callaway Competition und Herberth Motorsport ihre Ergebnisse vom Samstag.

Schütz Motorsport verlässt vorläufig das ADAC GT Masters. Im Interview mit SportsCar-Info erläutert Teamchef Christian Schütz die Gründe und resümiert die zurückliegenden Jahre. Zudem ein Ausblick: Intensivierung des Kundensports, Teilnahme an den 24 Stunden von Spa-Francorchamps sowie etwaige Blancpain-GT-Pläne.

Auch im kommenden Jahr wird das ADAC GT Masters sieben Rennstrecken in Deutschland und benachbarten Ländern besuchen. Der Saisonstart findet traditionell in Oschersleben statt, das Finale in Hockenheim. Noch vakant ist der Platz des Lausitzrings im Frühjahr.

Sport1 wird für drei weitere Jahre die Qualifikationstrainings und Rennen des ADAC GT Masters im Fernsehen und im Internet übertragen. Daneben hat der ADAC auch den Vertrag mit Reifenlieferant Pirelli um drei Jahre verlängert. Der Kalender bleibt ebenso beständig, obgleich noch ein Ersatz für den Lausitzring offen ist.

Das Titelrennen im ADAC GT Masters ist entschieden. Nach einem aufreibenden Wochenende am Sachsenring hat Jules Gounon in Hockenheim schon am Samstag alles klargemacht. Mit einem Laufsieg kann der Franzose im morgigen Saisonfinale nicht mehr vom Thron verstoßen werden.

Mercedes-AMG hat in einer Pressemitteilung keine Verantwortung für die Geschehnisse rund um das Team Zakspeed auf dem Sachsenring übernommen. Die Daimler-Marke kommuniziert, in den Vorgang nicht involviert gewesen zu sein und beendet darüber hinaus das Verhältnis mit der Mannschaft.

Das vergangene ADAC-GT-Masters-Wochenende hat noch eine weitere Nachwirkung. Aufgrund der nun rechtswirksamen Disqualifikation des Zakspeed-Teams haben sich größere Änderungen am Ergebnis und in der Tabelle ergeben. Größter Gewinner ist Philipp Eng, der seinen Rückstand auf Jules Gounon drastisch verkürzen konnte.

Der DMSB verweigerte Luigi Stanco die Lizenz, in Le Mans entrann Porsche mit Ach und Krach dem LMP2-Zwergenaufstand. Ferner beanstandete Christian Schütz die Kollisionsbereitschaft im ADAC-GT-Masters-Mittelfeld, während an der Sarthe die Hyperinflation ausgebrochen ist. Der Monat Juni im Rückspiegel.

Die derzeitige Unfallquote im ADAC GT Masters provoziert bei Schütz Motorsport scharfe Kritik. Aufgrund der Unberechenbarkeit des Budgets, bedingt durch Kollisionen im Mittelfeld, zieht Christian Schütz einen Ausstieg in Betracht. Zunächst appelliert der Teamchef aber an Mitstreiter und Veranstalter. Der ADAC müsse für „kontaktloses Racing“ eintreten.

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