GT3-Sport: ADAC und SRO garantieren keine Terminüberschneidungen

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Team WRT hat bereits 2020 alle drei Rennserien bestritten | © Gruppe C Photography

ADAC und SRO haben für die Saison 2021 ihre Kalender synchronisiert. Darüber hinaus bezieht der ADAC weiterhin die Balance of Performance vom technischen Partner SRO. Fahrer und Teams können damit die drei wichtigsten Serien beider Veranstalter ohne Probleme absolvieren. Damit positionieren sie sich geeint gegenüber der DTM.

In einer Pressemitteilung vom Samstag haben die beiden Veranstalter SRO und ADAC die Stärkung ihrer Zusammenarbeit im GT3-Sport bekräftigt. Die SRO ist für die Intercontinental GT Challenge und die GT World Challenge Europe verantwortlich. Der ADAC veranstaltet das ADAC GT Masters, welches ab dem kommenden Jahr das Prädikat Int. Deutsche GT-Meisterschaft tragen wird. Als Konkurrenzserie, speziell zum GT Masters, startet die DTM ab dem kommenden Jahr ebenfalls mit GT3-Rennwagen in Kundenhand.

„Das ADAC GT Masters und die SRO Motorsports Group von Stéphane Ratel arbeiten seit vielen Jahren sehr erfolgreich zusammen. Wir freuen uns, dass wir diese Partnerschaft sukzessive intensivieren“, sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. „Es ist für uns sehr wichtig, die Terminkalender aufeinander abzustimmen, damit die Teams und Fahrer ohne Überschneidungen an den weltweit bedeutendsten GT3-Rennen teilnehmen können. Das ist uns gelungen.“

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Um dies zu ermöglichen hat das ADAC GT Masters das Rennwochenende in Zandvoort um eine Woche nach vorn, das Finale in Hockenheim hingegen um eine Woche nach hinten verschoben. Auch die Balance of Performance liefert weiterhin die SRO. Gleichwohl bleibt das GT Masters als bedeutende lokale GT3-Rennserie unter eigener Regie. Die GT-Meisterschaften in Großbritannien, Frankreich, den USA und Australien werden bereits von der SRO Motorsports Group veranstaltet.

„Durch die guten Beziehungen, die wir in den vergangenen Jahren mit dem ADAC aufgebaut haben, wächst unsere Zusammenarbeit nun weiter. Ich freue mich, dass in der GT3 und in der GT4 weiterhin unsere Fahrzeugeinstufung genutzt wird. Die Kalender unserer Serien abzustimmen war naheliegend und ich bedanke mich beim ADAC für deren Bestrebungen sicherzustellen, dass Fahrer und Teams ohne Terminüberschneidung in drei beutenden Serien fahren können. Viele Teilnehmer sind bereits auf beiden Plattformen aktiv und ich hoffe, das wir durch diese Initiative eine noch stärkere Verbindung zwischen unseren Serien herstellen können“, teilt auch SRO-Gründer Stéphane Ratel seine Absichten.

Damit bieten beide Organisationen der DTM unter der Leitung von Gerhard Berger die Stirn. Mit der Adaption der GT3-Rennwagen positioniert sich die ehemalige Tourenwagenmeisterschaft nun ebenfalls im Kundensportsegment und greift damit die bestehenden Serien an. Den Herstellern konnte die ITR jedoch keine Zugeständnisse abringen, womit die Autos in Standard-GT3-Konfiguration verbleiben. Das Format beinhaltet einen Pflichtboxenstopp mit Reifenwechsel, jedoch ohne Fahrerwechsel, was die Einsatzkosten beeinflussen kann.