GT-Sport: GetSpeed Performance schultert Mammutprogramm

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GetSpeed Performance bürdet sich eine Herkulesaufgabe auf | © Ralf Kieven (1VIER.COM)

GetSpeed Performance plant, in diesem Jahr die VLN-Langstreckenmeisterschaft, die ADAC GT4 Germany und die International GT Open zu bestreiten. Überdies soll das ADAC GT Masters oder die GT World Challenge Europe hinzutreten. Ebenfalls zum Aufgabenkreis zählt die Equipe die Förderung junger Piloten, aber auch jene von Herrenfahrern.

In diesem Jahr erlegt sich GetSpeed Performance eine richtiggehende Herkulesaufgabe auf. Das im Meuspather Gewerbepark ansässige Mercedes-AMG-Gespann trägt sich mit der Absicht, in der bevorstehenden Saison auch im ADAC GT Masters oder der GT World Challenge Europe anzutreten. Zur Stunde steht allerdings nur Fabian Schiller als Silberfahrer fest; derzeit befinde sich Teamleiter Adam Osieka mit potenziellen weiteren Piloten in Kontakt.

Darüber hinaus führt GetSpeed Performance sein Engagement in der VLN-Langstreckenmeisterschaft fort; der Plan umfasst den Einsatz zweier oder dreier Silberpfeile. „Für Janine Hill und John Shoffner setzen wir auch in diesem Jahr einen Mercedes-AMG GT3 ein“, erklärt Osieka in einer Pressemitteilung. „Darüber hinaus planen wir den Einsatz eines Fahrzeugs mit Profirennfahrern und eines weiteren GT3 mit talentierten Junioren.“

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Ebenfalls auf dem Fahrplan steht eine Teilnahme am 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings. Nach der Debütsaison in der ADAC GT4 Germany gedenkt GetSpeed Performance, weiterhin mit zwei Mercedes-AMG GT4 in der nationalen Meisterschaft zu starten. „Wir waren auf Anhieb konkurrenzfähig in einer aufstrebenden Serie mit vielen bekannten Teams. Deswegen setzen wir uns auch hier für 2020 ehrgeizige Ziele“, merkt Osieka an.

Und noch ein weiterer Wettbewerb ist Bestandteil der Agenda: die International GT Open, die GetSpeed Performance mit zwei oder drei Sportwagen bestreitet. Fernerhin wolle sich GetSpeed Performance der Heranbildung und Fortentwicklung von Nachwuchsathleten und Herrenfahrern widmen. „Wir wollen den Bereich für junge Piloten sowie Gentlemen-Fahrer ausbauen. Wir haben professionelle Grundlagen geschaffen, um diese Fahrer intensiv zu betreuen“, erläutert Osieka.