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Die Lage in der FIA-GT1-Weltmeisterschaft ist noch immer undurchsichtig. Erst zwei Drittel der derzeit nur 16 verfügbaren Cockpits sind vergeben, der Weltmeister scheitert an der Bürokratie. SportsCar-Info.de beleuchtet die aktuelle Lage bei den einzelnen Teams.

Die Löwen haben auf dem Genfer Autosalon ihren neuen Peugeot-Prototyp vorgestellt, der aus einer Kombination von Diesel-Technologie und Elektromotor angetrieben wird. Die Serienleistung wurde dabei um 80 PS aufgestockt. Erste Einsätze sind noch für 2011 geplant.

Es wurde als offenes Geheimnis gehandelt. Matech Competition würde seine beiden GT1-Renner in Kundenhände abgeben und ein Filialteam der zweiten Ford-Mannschaft, Marc VDS Racing, würde den Einsatz übernehmen.

Karl Wendlinger und Othmar Weltis Team Swiss Racing werden der GT1-Weltmeisterschaft erhalten bleiben. Statt der Nissan GTR wird man in der neuen Saison zwei Lamborghini-Renner einsetzen.

Engstler Motorsport wird in der kommenden Saison bis zu zwei BMW Alpina B6-Boliden im ADAC GT Masters einsetzen. Alpina hat die bulligen Coupés über den Winter gründlich weiterentwickelt. Wichtigste Änderung ist der Einsatz eines V8-Saugmotors statt des bisherigen Kompressor-Triebwerks.

Die GT3-Klasse boomt nach wie vor. In der zugehörigen Europameisterschaft gab und gibt es viele Nennungen, demgemäß will auch LMP Motorsport mit zwei Aston Martin DBR9-Rennern in der Serie starten.

Der Veranstalter der 24 Stunden von Dubai, die Creventic-Gruppe aus den Niederlandern, plant ein neues Rennen in die 24-Stunden-Serie zu integrieren. Austragungsort soll der Grand-Prix-Kurs im katalanischen Barcelona sein.

Die Ford Mustang GT3 kommen zurück nach Europa. Marc VDS Racing wird zwei der Muscle-Cars in der Blancpain Endurance Series an den Start bringen. Nach einer verkorksten Premierensaison wagen die Verantwortlichen einen neuen Anlauf in der neu geschaffenen Meisterschaft.

Fast schon traditionell dürfen zu Beginn jeder Saison neue GT3-Modelle in der Sportwagenwelt begrüßt werden. Auch 2011 stehen wieder einige neue Boliden in den Startlöchern, die darauf brennen, in die Punkte gefahren zu werden.

Das Schubert Motorsport-Team aus Oschersleben hat sich auch für die Saison 2011 viel vorgenommen. Nachdem man im letzten Jahr bei den 24 Stunden auf der legendären Nürburgring-Nordschleife das Podium nur auf Position vier knapp verfehlte, greift das erfahrene Team auch dieses Jahr mit dem BMW Z4 GT3 an.

Kurz bevor das erste mal in 2011 in Abu Dhabi 18 Teams um die Punkte kämpfen werden, hat ein weiteres der Favoriten-Teams, Young Driver AMR, seine Fahrerbesetzungen bekannt gegeben. Es handelt sich hierbei keinesfalls um unerfahrene Piloten.

Krallenschärfen statt Katzenjammer: Obgleich die amerikanische RSR-Equipe im vergangenen Jahr eine brotlose Premierensaison des neuen Jaguar XKR GT2 zu verzeichnen hatte, laufen die Vorbereitungen für 2011 auf Hochtouren – mit Christiano da Matta, Bruno Junqueira und P.J. Jones in die Erfolgsspur.

Die süddeutsche Mannschaft von Felbermayr-Proton peilt in der Le Mans Series die GT-Titelverteidigung an. Mit einem unveränderten Fahrerkader startet das Team darüber hinaus neuerlich bei der ACO-Welttournee.

Anfang der Woche hat Nissan seine Motorsportaktivitäten für 2011 vorgestellt. Unter anderem wurden auch die Fahrer für die GT1-Weltmeisterschaft benannt. Die GT-Aktivitäten werden ausgebaut. Im Sportwagensektor tritt man künftig als Motorenlieferant auf.

Die 24 Stunden von Le Mans rücken immer näher, jetzt hat der Automobilclub des Westens die Vorläufige Starterliste für den Klassiker veröffentlicht.

In der LMP1-Klasse werden sechs Teams die komplette Saison bestreiten. Hier zeichnet sich ein Dreikampf zwischen zwischen den beiden Rebellion-Toyota-Boliden aus der Schweiz und dem wiedergeborenen Pescarolo-Judd vom gleichnamigen Team des Franzosen Henri Pescarolo ab.

Audi darf sich zusammen mit Ford und Holden in die Siegesliste der Zwölf Stunden von Bathurst eintragen. Das Team Joest holte auf dem malerischen Kurs am Mount Panorama einen Doppelsieg und lässt somit keinen Zweifel daran, dass man alles daran setzten wird, die teils blamablen Vorstellungen der letzten Saison nicht zu wiederholen.

Zwei Audi R8 LMS werden beim Zwölf-Stunden-Rennen im australischen Bathurst an den Start gehen. Dies ist der erste Renneinsatz für Audi in „Down Under“ seit dem Jahrtausendwechsel. Die Süddeutschen starten mit neuen Strukturen im Audi-Kundensport in die Saison.

Intern nennt man ihn den Hoffnungsträger: Der neue Peugeot 908 für die kommende Saison wurde jüngst vorgestellt. Dabei setzt Peugeot auf den bewährten Fahrerkader und hat den Le-Mans-Sieg und ILMC-Titelverteidigung als Saisonziel deklariert.

Marc Hennerici wird die kommende WM-Saison auf einem Ford GT bestreiten. Der Mayener wurde sich schnell mit dem belgischen Marc VDS-Teams einig. Für Teamchef Marc van der Straten gehörte der 29-Jährige Sportwagen-Routinier zu den Wunschkandidaten.

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