Beim Saisonlauf im texanischen Austin tritt Oak Racing erstmals mit dem neuen Ligier-Modell JS P2 in der USCC-Meisterschaft an. Bislang startete die französische Equipe mit einem Morgan-Sportwagen. Ein Unfall beim zurückliegenden Rennen gefährdet jedoch den parallelen Einsatz beider Fahrzeuge.
Oak Racing bereitet gegenwärtig das USCC-Debüt seines Ligier-Prototyps JS P2 vor. Der französische Rennstall tritt sowohl beim vorletzten Wertungslauf im texanischen Austin als auch beim Petit Le Mans mit dem geschlossenen LMP2-Sportwagen an. Die Besatzung formiert sich aus den Stammfahrern Gustavo Yacaman und Alex Brundle. Beim Finae in Braselton unterstützt Olivier Pla das reguläre Duo.
Ursprünglich beabsichtigte Oak Racing, parallel den Einsatz des Morgan-Prototyps fortzuführen. Ein Unfall beim USCC-Lauf in Elkhart Lake erschwert jedoch die Verwirklichung der Pläne. „Es ist noch nicht definitiv entschiede, ob wir mit einem oder zwei Fahrzeugen starten“, erklärt Team-Manager Philippe Dumas gegenüber „Autosport“. „Denn der Morgan wurde auf der Road America nachhaltig beschädigt. Aber wir werden mit Sicherheit den Ligier einsetzen.“
Im bisherigen Saisonverlauf kämpfte Oak Racing zumeist gegen die DP-Übermacht, wobei der Equipe im Canadian Tire Motorsport Park der erste LMP-Sieg gelang. „Es war stets der Plan, den Ligier zum Ende des Jahres in den Vereinigten Staaten zu präsentieren“, fügt Dumas hinzu, dessen Mannschaft sich die Option offen hält, das Ligier-Programm auszweiten. „Wir haben eine Übereinkunft mit Honda Performance Development getroffen, auch bei weiteren Rennen zu fahren.“
Die Premiere des JS-P2-Coupés auf der Rennstrecke erfolgte im Juni bei den 24 Stunden von Le Mans. Sowohl Oak Racing und Onroak Automotive setzten werksseitige zwei Anfertigungen des Ligier-Renners ein als auch die Kundenmannschaft von TDS Racing. Nach dem Erstauftritt an der Sarthe bestreitet Oak Racing fortan die verbleibenden Saisonläufe der Langstrecken-WM mit dem Ligier-Sportwagen.

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