VLN: Octane 126 gewinnt Barbarossapreis

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Octane 126 hat seinen ersten Gesamtsieg eingefahren | © Ralf Kieven (1VIER.COM)

Octane 126 hat den ADAC-Barbarossapreis gewonnen. Der Erfolg, den Simon Trummer, Jonathan Hirschi, Luca Ludwig und Björn Grossmann errangen, ist der erst dritte VLN-Gesamtsieg Ferraris. Dahinter kreuzten das Haupt Racing Team und Car Collection Motorsport die Ziellinie.

Octane 126 hat sein erstes VLN-Rennen gewonnen. Damit feierten die Schweizer den erst dritten Gesamtsieg für Ferrari. Lediglich Farnbacher Racing und das Wochenspiegel-Team Monschau siegten mit der Marke aus Maranello. Für Octane 126 rotierten Simon Trummer, Jonathan Hirschi, Luca Ludwig und Björn Grossmann durchs Cockpit. Darüber hinaus gelang Ludwig mit 7:58,361 Minuten die schnellste Rundenzeit des diesjährigen Barbarossapreises.

Grossmann setzte zweieinhalb Runden vor dem Ende das entscheidende Manöver gegen Adam Christodoulou im Mercedes-AMG GT3 Evo vom Haupt Racing Team. Dem Engländer fehlten in der Endabrechnung 0,728 Sekunden auf den späteren Sieger. Christodoulou teilte sich das Fahrzeug zusammen mit Maro Engel, Manuel Metzger und Luca Stolz.

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Den dritten Rang holte Car Collection Motorsport. Die Audi-Piloten Markus Winkelhock, Christopher Haase und Mirko Bortolotti belegten somit den Bronzerang. Mit weiteren dreizehn Sekunden Rückstand überquerte David Pittard im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport die Ziellinie. Pittard teilte sich die Arbeit mit Christian Krognes.

Getspeed Performance überholte noch auf der Start-Ziel-Geraden das Audi-Sport-Team Land-Motorsport. Raffaele Marciello setzte sich gegen Mattia Drudi durch. Schnitzer Motorsport sah als Siebenter das schwarz-weiß karierte Tuch. Martin Tomczyk und Sheldon van der Linde waren hierfür verantwortlich. Dem Duo fehlten nur dreiunddreißig Sekunden auf den Ferrari 488 GT3 Evo von Octane 126.

Rang sieben ging ebenfalls an das Haupt Racing Team. Nico Bastian, Yelmer Buurman und Huber Haupt fuhren AMG-Silberpfeil. Der beste Porsche kam auf Rang neun ins Ziel. KCMG hatte den schnellsten Elfer am Start. Romain Dumas, Patrick Pilet, Dennis Olsen und Richard Lietz steuerten den 911 aus Hong Kong. Die besten Zehn rundete Phoenix Racing ab. Frank Stippler, Vincent Kolb und Richard Westbrook fuhren diesen R8 LMS Evo. Die VLN kehrt am 1. August zum RCM-DMV-Grenzlandrennen zurück auf die Nordschleife.