Monza 12: Herberth Motorsport erficht Dreifachsieg

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Herberth Motorsport dominierte in Monza | © Creventic

Bei den Zwölf Stunden von Monza ist Herberth Motorsport ein dominanter Auftritt gelungen. Die Porsche-Equipe errang sämtliche Podiumsränge. Zuoberst: Jürgen Häring, Taki Konstantinou und Alfred Renauer. Zur regulären Unterbrechung hatte Reiter Engineering mit dem KTM GTX Concept geführt.

Herberth Motorsport hat bei den Zwölf Stunden von Monza eine herausragende Leistung erbracht. Schlussendlich okkupierte der Porsche-Rennstall auf dem lombardischen Grand-Prix-Kurs sämtliche Stufen auf dem Siegertreppchen. Somit errang die Porsche-Mannschaft aus Jedenhofen nicht nur einen Dreifachtriumph, sondern erfocht nach dem Doppelerfolg beim Creventic-Restart an der Algarve erneut die beste Platzierung.

Die Siegertrophäe stemmten Jürgen Häring, Taki Konstantinou und Alfred Renauer empor. Das Porsche-Trio überholte die Stallgefährten Daniel Allemann, Ralf Bohn sowie Robert und Alfred Renauer in den Schlussminuten, weil deren Neunelfer in der Prima Variante ohne Vortrieb liegenblieb. Nichtsdestoweniger reichte der Vorsprung des Fahrerquartetts hin, um dennoch den Bronzerang zu retten.

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Obschon die dritte Besatzung von Herberth Motorsport, in Spätform noch einmal Druck auf die innerbetrieblichen Kontrahenten ausübte, mussten sich Steffen Görig, Stefan Aust und Klaus Bachler letzthin mit dem zweiten Platz bescheiden. Trotz aller Anstrengungen, den Abstand zum Teamkollegen Häring zu verkürzen, kreuzte Bachler die Ziellinie nach dem zweiten Abschnitt des halbtägigen Wettstreits mit achtundzwanzig Sekunden Rückstand.

KTM GTC Concept führt nach Freitagsetappe

Rang vier bekleideten unterdessen die Debütanten von MP Racing. Das fünfköpfige Mercedes-AMG-Ensemble Giorgio Sernagiotto sowie Thomas, David, Manuela und Corinna Gostner erblickte die Zielflagge mit dreizehn Umläufen Rückstand. Nach der Freitagsetappe der zwölfstündigen Wettfahrt beanspruchte noch Reiter Engineering die Führung auf dem oberitalienischen Hochgeschwindigkeitskurs.

Im Samstagsdurchgang gaben Stefan Rosina, Laura Kraihamer und Eike Angermayr weiterhin eine gute Figur ab, glaubten sich gar als SPX-Gewinner, fielen jedoch dem Defektteufel zum Opfer: Elektronikprobleme am KTM GTX Concept, welcher sein Premiererennen in Monza fuhr. Den Klassensieg erstritt stattdessen ARC Bratislava mit einem Lamborghini Huracán Super Trofeo, den Mato Homola sowie Miro und Mato Konopka pilotierten – jene wurden zugleich Gesamtfünfte.

Überdies sorgte ein Unwetter am Samstagnachmittag für eine Rotunterbrechung. Die Langstreckenmeisterschaft der Creventic-Agentur pausiert nun beinahe zwei Monaten, ehe am ersten Septemberwochenende das 24-Stunden-Rennen von Barcelona stattfindet. Anschließend stehen im Herbst die beiden Zwölf-Stunden-Wettbewerbe in Imola und Zandvoort auf dem Fahrplan.