VLN: Falken Motorsports erhält neuen Neunelfer

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Neu im Fuhrpark bei Schnabl Engineering: der Porsche 991.2 | © Falken Motorsports

Falken Motorsports hat den Porsche 911 GT3 R der neusten Generation erhalten. Das Gespann in Türkis-Blau stemmt auch in diesem Jahr ein Doppelprogramm auf der Nordschleife – nicht nur mit dem Stuttgarter Konstrukteur, sondern auch wieder mit den Bayerischen Motorenwerken. Der Terminplan steht schon fest.

Mittlerweile nehmen auch die Saisonplanungen von Falken Motorsports nach und nach Konturen an. Bereits zu Beginn der Winterpause ließ die Mannschaft in Türkis-Blau durchblitzen, abermals mit einer Doppelstrategie auf der Nordschleife des Nürburgrings anzutreten. Also: Der japanische Reifenproduzent und Schnabl Engineering setzen neuerlich einen BMW M6 GT3 und einen Porsche 911 GT3 R ein.

Überdies vollzieht Falken Motorsports einen Generationswechsel. Künftig startet die hessisch-asiatische Equipe mit dem GT3-Neunelfer neuester Generation – also des Typs 991.2. Den Sportwagen aus Weissach hat Falken Motorsports unterdessen bereits in Empfang genommen und erste Porträtaufnahme in seinem Facebook-Kanal veröffentlicht. Jener ist bislang noch in Schwarz gefärbt.

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Außerdem hat Falken Motorsports auch seinen Fahrplan für die diesjährige Saison auf dem Eifelaner Traditionskurs bekannt gegeben. Auf der Agenda stehen sieben der neun Läufe zur VLN-Langstreckenmeisterschaft sowie das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring nebst Qualifikationsveranstaltung. Lediglich bei der Adenauer Rundstrecken-Trophy und beim Münsterlandpokal fehlt Falken Motorsports.

Jörg Bergmeister ist wieder dabei

Hinsichtlich des Fahrerpersonals hat Falken Motorsports ebenfalls sämtliche Entscheidungen getroffen. Das zweiköpfige Porsche-Gespann formieren neuerlich Klaus Bachler und Martin Ragginger, gelegentlich unterstützt von Dirk Werner und Jörg Bergmeister. Im Sechser wechseln wiederum Peter Dumbreck, Alexandre Imperatori sowie die beiden BMW-Werksfahrer Stef Dusseldorp und Jens Klingmann einander ab.

In der vergangenen Saison feierte Falken Motorsports einen triumphalen Zweifachsieg beim RCM-DMV-Grenzlandrennen und gewann darüber hinaus die finale Begegnung im Oktober. Beide Male jubelten Bachler und Ragginger in der Mitte des Stockerls. Beim Ein-Tages-Wettstreit am Fuße der Nürburg belegte Falken Motorsports den gesamtneunten Rang, wobei dem Stammduo die Hilfe Sven Müllers und Dirk Werners zuteilwurde.

Indes bezeigt sich die Chefetage ehrgeizig. „Mit zwei Gesamtsiegen – darunter dem ersten Doppelsieg der Teamgeschichte – und insgesamt sieben Podiumsplatzierungen war 2018 die erfolgreichste Saison in unserer nahezu zwanzig Jahre alten Renngeschichte. Wir sind mehr als zuversichtlich, an diese Erfolge mit dem neuen Modell anzuknüpfen“, meint Falken-Tire-Geschäftsführer Markus Bögner in einer Pressemitteilung.