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Daniel Stauche

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Nach drei Siegen in Folge konnte die Siegesserie des Muscle Milk-Aston Martin beim ersten Stadtrennen in Baltimore gebrochen werden. Es waren jedoch nicht die Erzrivalen Chris Dyson und Guy Smith, sondern deren Teamkollegen, die das Kunststück vollbrachten. Währenddessen gewann der Falken-Porsche überraschend die GT-Klasse.

Nach einer Änderung des Zeitplanes wurde am frühen Nachmittag das Training der American Le Mans Series auf dem neuen Stadtkurs in Baltimore gestartet. Wie auch in den ersten Trainings der letzten Rennen sicherte sich Guy Smith, unter Nichtbeteiligung des Muscle Milk-Aston Martin, die Bestzeit.

Erstmals seit dem Jahre 2006 findet sich der nordamerikanische Le-Mans-Sportwagen-Tross wieder auf einer neuen Rennstrecke ein. Anno 2011 ist diese auch im wahrsten Sinne des Wortes neu. Gemeinsam mit den Indy-Cars wird die ALMS die neue Strecke im Staate Maryland der Feuertaufe unterziehen.

Unter leichtem Regen beginnend, war beim Zeittraining zum zweiten Sechs-Stunden-Rennen der VLN 2011 an Spannung kaum zu denken. Als es dann abtrocknete, legten die GT3-Renner vor, bis, wie aus dem Nichts, ein Audi TTRS die Konkurrenz düpierte.

Im ersten freien Training traten nun auch, im Gegensatz zum gestrigen Test, alle genannten Fahrzeuge an. Bei feuchten Streckenbedingungen konnten selbst die Favoriten auf der ehemaligen GP-Strecke nicht an die Zeiten von gestern anknüpfen.

Das britisch-amerikanische Team United Autosports verkündete jüngst erste Gehversuche mit Le-Mans-Prototypen machen zu wollen. Dazu suchten sich die Teameigner Zak Brown und Richard Dean das prestigeträchtige Petit Le Mans aus.

Es ist bereits zur Tradition geworden: Jährlich finden in Elkhart Lake die engsten Zieleinläufe der gesamten American Le Mans Series-Saison statt. So auch in der Auflage des Jahres 2011. Klaus Graf konnte sich im Herzschlagfinale mit hauchdünnem Vorsprung vor Guy Smith über den Zielstrich retten.

Die Diskussionen über die Entscheidung der Stewarts bezüglich der Punktevergabe in Mid-Ohio überschatteten die vergangenen Tage in Road America. Nun, in der kurzfristig anberaumten Krisensitzung, forderte der ALMS-Renndirektor von den Stewarts ihre Entscheidung zu überprüfen.

Es war der Tag der extrem knappen Entscheidungen: In allen Klassen lag der Abstand zwischen dem ersten und dem zweiten bei nicht mehr als 0,3 Sekunden. Klaus Graf konnte seine Nerven beisammen halten und diesen Krimi für sich entscheiden, ähnlich wie Dirk Müller bei den GT.

Die erste offizielle Trainingssitzung unter Aston Martin-Beteiligung offenbarte ein gewohntes Bild. Der britische Jahreswagen schlug seinen Kontrahenten aus dem Hause Lola einmal mehr ein Schnippchen. Bei den Gran Tourismos trumpfte Corvette auf.

Mit einer zusätzlichen Testmöglichkeit auf der längsten Rennstrecke im diesjährigen Kalender begann das von den Punktabzügen für Graf und Dyson überschatte Wochenende im Bundesstaat Wisconsin. Guy Smith, Teamkollege von Chris Dyson, legte mit der schnellsten Zeit vor.

Die Diskussionen nach dem Rennen der American Le Mans Series in Mid-Ohio bekommen neuen Zündstoff: Den LMP1-Piloten Klaus Graf und Chris Dyson werden die eingefahrenen Meisterschaftspunkte nachträglich aberkannt.

Die Diskussionen nach dem Rennen in Mid-Ohio bekommen neuen Zündstoff. Den LMP1-Piloten Klaus Graf und Chris Dyson werden die Punkte für das Rennen aberkannt.

Als letzter Tagesordnungspunkt standen in der Steiermark die beiden Zeittrainings für die Rennen der ADAC GT Masters auf dem Plan. Im ersten Anlauf schafften die Gebrüder Stuck den Sprung auf die vorderste Startposition, im zweiten Rennen werden Florian Stoll und Thomas Jäger das 40 Wagen umfassende Feld anführen.

Mit dem Team Porsche Napleton Racing, kurz PNR, erhält die American Le Mans Series für das vierstündige Rennen in Road America Zuwachs in der GTC-Klasse für GT3-Cup-Porsche. Die Verpflichtung von Dominik Farnbacher seitens PNR als zweiten Fahrer setzte einen weiteren Paukenschlag.

Mit einem „Promoter-Test“ begann das Rennwochenende für die 33 zur Mid-Ohio Sports Car Challenge angetretenen Gespanne bereits früher als gewohnt. Dies nutzte Guy Smith im Dyson-Racing-Lola-Mazda, um ein großes Ausrufezeichen in Richtung der Erzrivalen von Cytosport zu senden. Jene traten jedoch nicht zum Testen an.

Nach einer turbulenten Anfangsphase hat sich der 24-Stunden-Klassiker in den Ardennen zum Beginn der Nacht etwas beruhigt. Die Turbulenzen wurden durch zwei Safety-Car-Phasen, die das Feld zwischenzeitlich wieder zusammenschoben, weiter verstärkt. Somit ist der Sprint eingetreten, der von vielen vorhergesagt wurde.

Das zwanzigminütige neblige Warm-up am Morgen gab einen weiteren Vorgeschmack auf den 24-Stunden-Klassiker, der am heutigen Nachmittag um 16.00 Uhr gestartet wird. Mit dem KRK-SLS fand in der fünften Trainingssitzung das fünfte Gespann den Weg auf Platz eins.

Es war sein letztes großes Projekt, das letzte große Rennen, bevor Hans-Joachim Stuck von der großen Bühne des internationalen Motorsports abtritt. Zum Abschied erfüllte sich die Motorsport-Koryphäe seinen größten Wunsch, ein Rennen gemeinsam mit seinen beiden Söhnen.

Nach exakt zwölf Stunden hat sich das favorisierte Team von Manthey-Racing auf der führenden Position eingenistet. Mit den Verfolgerplätzen müssen sich derzeit Fabrikate von Mercedes, Audi und BMW zufrieden geben. Deren Lage ist jedoch alles andere als aussichtslos.

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