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Daniel Stauche

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Für die Protagonisten des Petit Le Mans 2011 startete das Rennwochenende bereits eine Woche vor dem eigentlichen Renntermin. Grund waren vier Testsitzungen, verteilt auf Sonntag und Montag. An der Spitze teilen sich Audi und Peugeot die Trainingsbestzeiten, bei den GT war die Falken Tire-Mannschaft bislang zweimal am schnellsten.

Das Saisonfinale der American Le Mans Series lockt noch einmal die Sportwagenelite in die Vereinigten Staaten von Amerika. Auch die alles überschattenden Rivalen Audi und Peugeot werden sich die Ehre geben und den ALMS-Protagonisten das Leben etwas schwerer machen.

Eine Viertelstunde später als gewohnt startete mit dem Zeittraining für die 176 Teilnehmer der Barbarossapreis 2011. Bei gutem Altweibersommerwetter erkämpften sich Christopher Mies und sein Namensvetter Christopher Haase die Poleposition auf dem 24 Kilometer langen Rundkurs durch die Eifel.

Erstmals in dieser Saison gibt es einen Lichtblick bei AMR. Nach dem gescheiterten AMR-One und dem verkorksten Rennen in Silverstone holten die Mannen von der Insel ihren ersten Rennsieg der Saison und auch in der ALMS. Dyson und BMW machen die Titel in ihren Klassen klar.

Unter der nachmittäglichen Sonne Kaliforniens schwirrten die ALMS-Renner am gestrigen Tag ein letztes Mal aus. Dies bedeutete, dass es für die Protagonisten Ernst wurde, da sie die Poleposition für das sechsstündige Rennen ausfahren mussten.

Nachdem Klaus Graf sich in der gestrigen Testsession die Bestzeit sicherte, konnte der Meisterschaftsführende Guy Smith vom Erzrivalen Dyson Racing im ersten Training zurückschlagen. Insgesamt hatten die Teilnehmer eine Stunde Zeit.

Zum wiederholten Mal in dieser Saison bot die IMSA den Protagonisten eine zusätzliche Testsession, so auch vor dem Sechs-Stunden-Rennen in Laguna Seca. Diese fand am Donnerstagabend (Ortszeit) statt und fand regen Zuspruch. Sportwagen-Spezialist Klaus Graf sicherte sich die Bestzeit.

Am kommenden Wochenende steht für die Protagonisten der ALMS Saisonhöhepunkt Numero zwei an: das Dünenrennen nahe Monterey in Kalifornien. Eine der außergewöhnlichsten Strecken der Welt, einige der besten Sportwagenpiloten und sechs Stunden Distanz versprechen ein wahres Feuerwerk.

Auch das zweite freie Training zum vierten Lauf der diesjährigen Le Mans Series in Silverstone ist Geschichte. An der Spitze des Feldes tauschten die Löwen und die Herren der Ringe munter markenintern die Positionen. Gleiches Gilt für die GTE-Klasse, wo Ferrari jetzt allerdings nur noch knapp vor BMW liegt.

Harte Kämpfe an der Spitze des Feldes Teil vier: Im ersten freien Training der Le Mans Series auf dem neu angelegten Kurs von Silverstone ging es in den insgesamt fünf Klassen hart zur Sache. In der LMP1 markierten die Löwen erneut ihr Territorium, während in der GTE-Klasse Ferrari das Geschehen bestimmte.

Nach drei Siegen in Folge konnte die Siegesserie des Muscle Milk-Aston Martin beim ersten Stadtrennen in Baltimore gebrochen werden. Es waren jedoch nicht die Erzrivalen Chris Dyson und Guy Smith, sondern deren Teamkollegen, die das Kunststück vollbrachten. Währenddessen gewann der Falken-Porsche überraschend die GT-Klasse.

Nach einer Änderung des Zeitplanes wurde am frühen Nachmittag das Training der American Le Mans Series auf dem neuen Stadtkurs in Baltimore gestartet. Wie auch in den ersten Trainings der letzten Rennen sicherte sich Guy Smith, unter Nichtbeteiligung des Muscle Milk-Aston Martin, die Bestzeit.

Erstmals seit dem Jahre 2006 findet sich der nordamerikanische Le-Mans-Sportwagen-Tross wieder auf einer neuen Rennstrecke ein. Anno 2011 ist diese auch im wahrsten Sinne des Wortes neu. Gemeinsam mit den Indy-Cars wird die ALMS die neue Strecke im Staate Maryland der Feuertaufe unterziehen.

Unter leichtem Regen beginnend, war beim Zeittraining zum zweiten Sechs-Stunden-Rennen der VLN 2011 an Spannung kaum zu denken. Als es dann abtrocknete, legten die GT3-Renner vor, bis, wie aus dem Nichts, ein Audi TTRS die Konkurrenz düpierte.

Im ersten freien Training traten nun auch, im Gegensatz zum gestrigen Test, alle genannten Fahrzeuge an. Bei feuchten Streckenbedingungen konnten selbst die Favoriten auf der ehemaligen GP-Strecke nicht an die Zeiten von gestern anknüpfen.

Das britisch-amerikanische Team United Autosports verkündete jüngst erste Gehversuche mit Le-Mans-Prototypen machen zu wollen. Dazu suchten sich die Teameigner Zak Brown und Richard Dean das prestigeträchtige Petit Le Mans aus.

Es ist bereits zur Tradition geworden: Jährlich finden in Elkhart Lake die engsten Zieleinläufe der gesamten American Le Mans Series-Saison statt. So auch in der Auflage des Jahres 2011. Klaus Graf konnte sich im Herzschlagfinale mit hauchdünnem Vorsprung vor Guy Smith über den Zielstrich retten.

Die Diskussionen über die Entscheidung der Stewarts bezüglich der Punktevergabe in Mid-Ohio überschatteten die vergangenen Tage in Road America. Nun, in der kurzfristig anberaumten Krisensitzung, forderte der ALMS-Renndirektor von den Stewarts ihre Entscheidung zu überprüfen.

Es war der Tag der extrem knappen Entscheidungen: In allen Klassen lag der Abstand zwischen dem ersten und dem zweiten bei nicht mehr als 0,3 Sekunden. Klaus Graf konnte seine Nerven beisammen halten und diesen Krimi für sich entscheiden, ähnlich wie Dirk Müller bei den GT.

Die erste offizielle Trainingssitzung unter Aston Martin-Beteiligung offenbarte ein gewohntes Bild. Der britische Jahreswagen schlug seinen Kontrahenten aus dem Hause Lola einmal mehr ein Schnippchen. Bei den Gran Tourismos trumpfte Corvette auf.

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