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Daniel Stauche

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Nach einer kurzen Sommerpause kehrt die DTM an diesem Wochenende auf die Rennstrecke zurück – genauer gesagt den Norisring in der Franken-Metropole Nürnberg. Zum Auftakt zeigten sich alle drei Hersteller bester Laune und bestens vorbereitet.

Nach neun sieglosen Rennen für die Vorjahreschampions Memo Rojas und Scott Pruett aus dem Team von Chip Ganassi ist der Bann durchbrochen. Gleichzeitig wurde die Corvette-Siegesserie gestoppt. Ferrari konnte die GT-Klasse einmal mehr gewinnen.

Ein weiteres Mal musste in der US-Langstreckenszene eine Qualifikation abgesagt werden. Nach der ALMS in Long Beach und der Grand-Am in Homestead fiel ein weiteres Qualifying buchstäblich ins Wasser. Die Startaufstellung entspricht daher den Punktständen.

Die International Motor Sports Association (IMSA) beschreitet einen neuen Weg, um die ALMS zu einer noch umweltschonenderen Rennserie zu machen. In Zusammenarbeit mit Patrick Racing wird versucht, Erdgas als alternativen Kraftstoff für die LMPC-Klasse zu etablieren.

Im Jahr 2009 holte Ferrari den letzten Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans – 2012 war es wieder so weit. Die Vorzeigemannschaft AF Corse arbeitete sich von ganz hinten nach ganz vorn. Corvette konnte den Vorjahressieg bei den Amateuren wiederholen.

Im Rahmen des 24-Stunden-Klassikers in Le Mans hat Mazda angekündigt, einen Dieselmotor für die LMP2-Klasse anbieten zu wollen. Das Aggregat nennt sich Skyactiv-D Clean Diesel und soll Kunden sowohl in der WEC als auch in der ALMS und der ELMS erreichen.

Das 80. 24-Stunden-Rennen von Le Mans geht in die letzten drei Stunden und noch immer ist der Gesamtsieg nicht entschieden. Der führende Audi hat nach dem Ausfall der Toyota-Renner einen neuen Erzfeind gefunden: seinen Teamkollegen. Auch die LMP2 und die GTE-Am sind noch offen.

Nach der Distanz eines normalen Rennens der Langstrecken-Weltmeisterschaft ist das Rennen auf dem Circuit de la Sarthe neutralisiert. Die Toyota konnten Audi unter Druck setzen, bevor Anthony Davidson mit einem Überschlag aus dem Rennen gerissen wurde.

Im Schatten der Le-Mans-Woche hielt die ALMS eine eintägige freiwillige Testsitzung auf dem Virginia International Raceway ab, der im Herbst sein Debüt gibt. Dabei setzten Butch Leitzinger und Rudy Junco aus der LMPC-Klasse die Bestzeit.

Von 16 bis 20 Uhr hatten die Protagonisten der 80. Auflage des 24-Stunden-Rennens von Le Mans die Möglichkeit, sich erstmals in der Le-Mans-Woche auszutesten. Dabei wies Audi seinen neuen Hauptkonkurrenten Toyota in die Schranken; Aston Martin sorgte bei den GT-Rennern für eine Überraschung.

Der längste Tag des Jahres steht an, und die Elite des GT-Zirkus gibt sich die Ehre an der Sarthe, um die Krone der Gran Turismos zu vergeben. Neun Fahrzeuge von vier namhaften Herstellern haben sich angekündigt.

In einem spannenden Schlusssprint konnte sich der Brite Richard Westbrook im Spirit of Daytona-Corvette DP gegen den US-Amerikaner Scott Pruett vom Team Ganassi durchsetzen und den Sieg in Mid-Ohio einfahren. BMW gewinnt die GT-Wertung.

Schon eine Woche nach dem Rennen auf der Belle Isle in Detroit geht es weiter im Programm der Grand-Am. Nächste Station: Mid-Ohio Sports Car Course. Im gestrigen Qualifying holte Jon Fogarty im Corvette-DP die 21. Poleposition seiner Karriere.

In einer turbulenten Qualifikation konnten sich die Tabellenführer Diego Alessi und Daniel Keilwitz die Polepositio für Rennen zwei sichern. Das erste Rennen wird nach dem Tabellenstand gestartet, da die Sitzung aufgrund von Reparaturen abgesagt wurde.

Nachdem am Vormittag die Zeiten des deutschen Schubert- und des schwedischen WestCoast-Racing-Teams – beide mit BMW – nicht unterboten wurden, setzte in der zweiten Sitzung Audi eine unschlagbare Zeit. Verantwortlich dafür zeichneten sich Chris Mamerow und René Rast.

Mit drei Saisonrennen hat die ALMS rund ein Drittel der Saison 2012 absolviert. Während im Juni der Langstrecken-Klassiker in Le Mans stattfindet, macht die ALMS eine rund einmonatige Pause. Lassen wir also Revue passieren, was bislang geschah.

Für Chevrolet wurde es ein perfektes Rennen: Sowohl in der DP- als auch in der GT-Klasse konnte der Hersteller beim Heimrennen in Detroit gewinnen. Bei den Prototypen war es ein Doppelsieg für Action Express Racing, bei den GT siegte Autohaus Motorsports.

Die Grand-Am ist zu Gast auf der Belle Isle im Detroit River als Rahmenprogramm des IndyCar-Rennens. Am gestrigen Abend nach mitteleuropäischer Zeit fand das Qualifying statt. Schnellste waren Jon Fogarty bei den Prototypen und Guy Cosmo bei den GT-Kriegern.

Nach dem Virginia International Raceway kommt eine weitere neue Strecke in den Kalender der ALMS. Der neue Formel-1-Kurs Circuit of the Americas nahe Austin in Texas stößt hinzu – allerdings erst im Jahr 2013. Geplant ist das Rennen im Frühjahr.

Der Philip Island Raceway war am vergangenen Wochenende der Anlaufpunkt für die GT-Fans in „Down Under“. Grund war das zweite Rennwochenende der australischen GT-Serie, bei dem das Wetter verrücktspielte und den Rennverlauf durcheinander wirbelte.

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