Road America: Action Express baut die Punkteführung aus

Christian Fittipaldi und João Barbosa kämpften sich durch ein turbulentes USCC-Rennen auf der Road America zum zweiten Sieg in Folge. Damit bauen sie ihre Tabellenführung weiter aus. In der GTLM-Klasse gab es mit Ferrari einen Premierensieger, während die Meisterschaft wieder offen ist.

Christian Fittipaldi und João Barbosa kämpften sich durch ein turbulentes USCC-Rennen auf der Road America zum zweiten Sieg in Folge. Damit bauen sie ihre Tabellenführung weiter aus. In der GTLM-Klasse gab es mit Ferrari einen Premierensieger, während die Meisterschaft wieder offen ist.

Das Rennen auf der Road America dauerte zwar nur zwei Stunden und 45 Minuten, doch diese Zeit bot genug Platz für sechs Safety-Car-Phasen. Somit musste die Entscheidung über Sieg und Niederlage unter Gelb fallen. Bereits in einer frühen Phase des Rennens entschieden sich Action Express Racing, Michael Shank Racing und Extreme Speed Motorsports für einen Service während der Rest des Feldes auf der Strecke blieb.

Dies sollte sich in der fünften Safety-Car-Phase bezahlt machen, in der die Konkurrenz die Box ansteuerte. Beim Neustart waren sie so mitten im GT-Feld und mussten die Führenden ziehen lassen. Christian Fittipaldi und João Barbosa ließen sich auch im letzten Neustart die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und holten ihren dritten Saisonsieg, der gleichzeitig nun sechzehn Punkte Vorsprung in der Tabellen bedeuten.

„Das Team hat eine unglaubliche Strategie ausgearbeitet“, so Barbosa. „Wir waren genau zur richtigen Zeit in der Box und die letzten Gelbphasen haben uns geholfen, bis zum Ende fahren zu können. Ich musste nicht Sprit sparen – ich konnte so hart ich wollte pushen.“ ESM, von der Pole gestartet, bekam dagegen wieder einmal die Stärke der DP zu spüren. Ozz Negri und John Pew zogen nach der letzten Full-Course-Cation vorbei. Somit blieb den HPD-Piloten Shott Sharp und Ryan Dalziel nur Platz drei.

Premierensieg für Risi Competizione

Für Ferrari zahlt sich die neue Einstufung seit Indianapolis inzwischen aus. Zwar starteten Giancarlo Fisichella und Pierre Kaffer nach guten Trainingsleistungen fast vom Ende des GTLM-Feldes. Danach ging es für die Roten aber geradewegs nach vorn. In den letzten zwanzig Minuten musste sich Kaffer permanent mit BMW-Pilot Dirk Müller beschäftigen, doch sein Landsmann fand keinen Weg am Risi-Auto vorbei.

Damit gewannen Kaffer und Fisichella ihr erstes Rennen in der USCC. „Ich war Fünfter, als ich in die Box ging, dann hat die Mannschaft einen tollen Job gemacht. Wir kamen als erste auf die Strecke zurück. Das war der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Fisichella anschließend. Der zweite Platz ging somit an Müller und John Edwards die sich noch gegen Jonathan Bomarito und Kuno Wittmer erwehren mussten. Die Viper-Piloten schließen damit gleichzeitig bis auf acht Punkte auf die Tabellenführer von Corvette auf.

Einen weiteren deutschen Sieger gab es bei den Challenge-Prototypen. Mirco Schultis und Renger van der Zande überstanden das Rennen schadlos während die Konkurrenz mit Unfällen und Defekten kämpfte. Der Niederländer schaffte es schlussendlich, Sean Rayhall für 8 Star Motorsports um 0,415 Sekunden abzuhalten. Ein deutsches Fabrikat gewann die GTD-Klasse: Nach Startschwierigkeiten in dieser Saison holten Markus Palttala und Dane Cameron den dritten Sieg im Turner-BMW.


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