VIR: Ferrari startet von der ersten Position

Das Qualifikationstraining auf dem Virginia International Raceway brachte Pierre Kaffer auf die erste Startposition für das erste USCC-Rennen ohne Prototypenbeteiligung. Dagegen hieß es bei Porsche und Corvette nach einem Trainingsunfall Schadensbegrenzung.

Das Qualifikationstraining auf dem Virginia International Raceway brachte Pierre Kaffer auf die erste Startposition für das erste USCC-Rennen ohne Prototypenbeteiligung. Dagegen hieß es bei Porsche und Corvette nach einem Trainingsunfall Schadensbegrenzung.

Zum ersten Mal in der USCC-Geschichte steht ein GT auf der Poleposition – zumindest wenn man das gesamte Feld betrachtet. Das Hauptrennen in Virginia findet ohne Teilnehmer aus den Klassen P und PC statt. Die großen Prototypen sind gar nicht erst an die Ostküste gereist, die kleinen Challenge-Renner haben ihr separates Rennen.

Somit hat Pierre Kaffer im Rennen am Sonntagabend mitteleuropäischer Zeit freie Sicht auf die erste Kurve. Der Ferrari-Pilot erzielte die Bestzeit von 1:43,797 Minuten. Damit setzten die Roten ihren Trend seit der neuen Einstufung vor dem Indianapolis-Rennen weiter fort. In dieser Zeit erzielten sie zwei weitere Polepositions und einen Sieg. Nach dem Training musste der 458 Italia jedoch großflächig repariert werden, da Giancarlo Fisichella Bekanntschaft mit der Leitschiene gemacht hatte.

Noch härter traf es aber die Konkurrenz von Corvette und Porsche in einem weiteren Unfall. Tabellenführer Jan Magnussen kollidierte mit Richard Lietz, beide Autos wurden schwer beschädigt. Lietz musste daraufhin in eine Klinik wo ein gebrochener Arm diagnostiziert wurde. Für ihn wird Michael Christensen auf beiden Autos eine Doppelschicht fahren. Bei Corvette springt Jordan Taylor für Magnussen ein.

Nach diesem Zwischenfall war bei beiden Mannschaften die Qualifikation Nebensache, in der sich Bill Auberlen im BMW vor der letzten Attacke Kaffers bereits als sicherer Sieger fühlte. Schließlich musste er sich dem Deutschen aber mit 1:44,053 Minuten geschlagen geben. Der dritte Platz ging an die Dodge Viper von Marc Goossens. Bei den GTD ging Startplatz eins an Aston Martin.


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