Spa 24: Chaotische Neustarts beim Langstreckenklassiker

Das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps ist das Saisonhighlight der Blancpain Endurance Series. Ein Feld von 60 GT3-Sportwagen nimmt den Ardennenklassiker auf. Lokalmatador WRT wird im Auftrag von Audi das Rennen von der Poleposition aufnehmen. Es folgen Vertreter von Ferrari und Mercedes. Die Startphase im Live-Blog.

Das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps ist das Saisonhighlight der Blancpain Endurance Series. Ein Feld von 60 GT3-Sportwagen nimmt den Ardennenklassiker auf. Lokalmatador WRT wird im Auftrag von Audi das Rennen von der Poleposition aufnehmen. Es folgen Vertreter von Ferrari und Mercedes. Die Startphase im Live-Blog.

21.42 Uhr: Damit beende ich das Live-Stenogramm an dieser Stelle und übergebe im fliegenden Wechsel. Weiter geht es unter folgendem Link.

21.26 Uhr: Die Rennleitung unterbricht das Rennen mit der Roten Flagge.

21.24 Uhr: Fazit des bisher Gesehenen: Die Audi zeigen sich über einen Stint extrem schnell und – bei einem Langstreckenrennen noch viel wichtiger – konstant. Allerdings brauchen sie bei den Boxenstopps etwas länger als die BMW, wodurch Marc VDS Racing regelmäßig aufholen kann. Mercedes, ebenfalls im Kampf um die Spitze, hat in keiner der Disziplinen einen echten Vorteil.

21.09 Uhr: In den Zwischenfall sind Vadim Kogay im GT-Corse-Ferrari und Marcus Mahy im Kessel-Ferrari verwickelt. Das Safety Car ist auf der Strecke.

21.06 Uhr: Der nächste schwere Unfall unterbricht das Rennen. Im Bereich Blanchimont treffen sich mindestens zwei Autos, eines davon brennt.

21.04 Uhr: Durch die zahlreichen Unterbrechungen ist die Spitze noch sehr dicht beieinander. Dadurch wechseln die Positionen je nach Boxenstoppzyklus. Derzeit liegen drei Audi in Front, wenn diese das nächste Mal abbiegen profitieren davon Nico Verdonck im HTP-Mercedes und Markus Palttala im Marc-VDS-BMW.

Fünf Safety-Car-Phasen verlangsamen das Rennen

20.56 Uhr: Mit dem Auto von MRS Racing verabschiedet sich der nächste McLaren aus dem Wettbewerb. Alexei Vasiliev strandet nach Feindkontakt an der Strecke mit Flammen aus dem Heck, die aber sofort gelöscht werden können. Damit verbleiben nur die beiden Wagen von ART, die im Formationsflug auf den Plätzen 22 und 23 unterwegs sind.

20.48 Uhr: In der Causa Jörg Müller ist eine Entscheidung gefallen. Teamkollege Maxime Martin muss zur Durchfahrtsstrafe antreten. Das Schwesterauto hingegen führt aktuell das Rennen an. Er führt knapp 20 Sekunden vor Vanthoor, den aber ebenfalls eine Strafe erwarten könnte.

20.40 Uhr: René Rast auf dem Weg zur Rennleitung. Nach einem Boxenstopp beschleunigte er, obwohl das Safety Car noch auf der Strecke war. Zwar gab ihm das Team WRT noch die Anweisung langsam zu fahren, allerdings kann auf ihn noch eine Strafe zukommen.

20.12 Uhr: Jetzt ist Rast wieder in Normaltempo unterwegs und hält die Spitze 17 Sekunden vor Teamkollege Frank Stippler. Auch auf den Rängen drei und vier werden Markenkollegen aus Ingolstadt geführt. Allerdings ist Schlussmann Benoît Tréluyer unter Druck von Nico Verdonck im HTP-Mercedes.

20.05 Uhr: René Rast ist im bisher führenden Audi in langsamer Fahrt unterwegs. Derweil wurde das Rennen freigegeben.

19.54 Uhr: Die Rennleitung vermeldet, dass noch zwei Runden unter Gelb zu absolvieren sind. Gleichzeitig untersucht sie den Zwischenfall mit Jörg Müller beim dritten Startversuch.

19.36 Uhr: Noch ist nicht bekannt, wann das Rennen wieder gestartet wird. Tim Mullen wurde indes aus dem Medical Center in ein Krankenhaus in der Nähe für weitere Untersuchungen gebracht. Nach dem Unfall war er ansprechbar und konnte das Auto selbst verlassen. Andrew Howard aus dem Beechdean-Aston hat wohl eine Gehirnerschütterung.

19.15 Uhr: Aufarbeitung der Geschehnisse: Der AF-Corse-Ferrari von Andrew Danilyw hat sich bereits in der Bergaufpassage nach Eau Rouge gedreht. Dabei haben ihn dann Andrew Howard (Beechdean-Aston-Martin), Tim Müller (GT-Corse-Ferrari) und Alex Demirdjian (Boutsen-McLaren) erwischt. Auch Xavier Maassen im HTP-Mercedes blieb nicht ganz unverschont.

19.08 Uhr: Nun involviert sind der Beechdean-Aston-Martin, ein GT-Corse-Ferrari, der zweite Boutsen-McLaren und ein AF-Corse-Ferrari.

19.07 Uhr: Damit hat das Safety Car nun mehr Runden absolviert als der Wochenspiegel-Manthey-Porsche. Wenn es so weiter geht muss es bald Tankstopp und Fahrerwechsel absolvieren.

19.05: Auch der dritte Anlauf geht schief. Wieder in der Radillon kracht es – diesmal mit etwa fünf Fahrzeugen, darunter der Beechdean-Aston-Martin und möglicherweise ein HTP-Mercedes. Das Safety Car ist wieder auf dem Kurs.

18.53 Uhr: Der zweite Neustart war ein einziges Chaos: Zuerst torpediert Jörg Müller noch vor der ersten Kurve einen vor ihm fahrenden Ferrari. Dann verliert Karim Ojjeh in der Eau Rouge seinen Boutsen-Ginion-McLaren und schlägt in die Reifenstapel ein. Harold Primat im HTP-Mercedes dreht sich an gleicher Stelle, das Auto bleibt aber unbeschädigt.

18.48 Uhr: Durch die Boxenstopps liegt nun BMW-Fahrer Jörg Müller in Führung. Er musste an der Boxenausfahrt nicht so lang warten wie die Konkurrenz von Audi. Deren vier liegen nun hinter ihm. Auch der zweite Restart geht nicht gut. Unfall kurz hinter Eau Rouge. Das Safety Car ist wieder zurück auf der Strecke.

18.36 Uhr: Bei BMW geht man denselben Weg – gezwungenermaßen. Die Fahrer unterliegen einer Maximalfahrzeit von 65 Minuten, die nun bei allen erreicht sind. Derweil gibt es noch keine Nachrichten über den Zustand von Tim Mullen.

18.31 Uhr: Bei WRT und Saintéloc hat man die Zeit für einen Boxenstopp genutzt. Sowohl Markus Winkelhock als auch Stéphane Ortelli haben ihre Autos wieder abgetreten.

18.27 Uhr: Während der kurzen Freigabe des Rennens verlor Christopher Mies im WRT-Audi zwei Plätze und belegt nun Rang drei. Sowohl Saintéloc-Pilot Stéphane Ortelli als auch BMW-Kontrahent Dirk Werner haben ihn überholt.

Zwei schwere Unfälle nacheinander

18.23 Uhr: Noch auf der ersten Runde nach dem Neustart gibt es den nächsten schweren Unfall. Im Bereich Blanchimont fliegt Tim Mullen im Von-Ryan-McLaren von der Strecke ab.

18.07 Uhr: Das Safety Car musst zum ersten Mal auf den Kurs. Vyacheslav Maleev hat in der Eau-Rouge-Kurve durch einen Fahrfehler die Kontrolle über seinen SMP-Ferrari verloren und ist in die Streckenbegrenzung eingeschlagen. Der Russe konnte das Auto aus eigener Kraft verlassen. Allerdings sind zahlreiche Trümmerteile auf der Strecke verteilt. Das Feld muss nun über die Boxenausfahrt ausweichen.

17.59 Uhr: Die Zeiten der vier Winkelhock-Verfolger bewegen sich im Bereich von hohen 2:22 Minuten. Der ehemalige DTM-Pilot fährt dagegen ab 2:23 Minuten aufwärts. Daher konnte Teamkollege Mies den Rückstand auch um wenige Sekunden verringern. Allerdings spielt nun auch der Faktor Verkehr eine große Rolle.

17.45 Uhr: Hinter der derzeitigen Ingolstädter Dreifachspitze hat sich Dirk Werner nach den Boxenstopps einsortiert. Der BMW-Pilot kann die beiden Autos von WRT und Saintéloc direkt unter Druck setzen. Markus Winkelhock, der nun in Vanthoors Autos sitzt, hat etwas Luft.

17.36 Uhr: Aus der Manthey-Box wird ein Motorschaden vermeldet. Auch bei den eidgenössischen Markenkollegen von Fach Auto Tech läuft es nicht besser. Bei einem Dreher wurde der Kühler beschädigt, zugleich gab es von der Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe für den Kontakt mit dem Nissan.

17.33 Uhr: Mit Vanthoor kommt der Letzte der Spitzengruppe zum Service. Er übergibt zugleich das Auto an seinen Teamkollegen. Gleichzeitig gibt es den ersten Ausfall zu vermelden: Das Wochenspiegel Team Manthey.

17.21 Uhr: Jetzt wurde auch der Führende Laurens Vanthoor verwarnt. Dennoch läuft es für Audi aktuell nach Maß. Der junge Belgier konnte sich auf gute zwei Sekunden von seinem Verfolger absetzen. Auch Edward Santström aus der Saintéloc-Mannschaft hält sich in der Spitzengruppe. Marcel Fässler hält den Druck mit Sektorbestzeiten etwas dahinter aufrecht.

17.15 Uhr: Das Pech haftet an den Reifen der ART-McLaren – nun im wahrsten Sinne des Wortes. Àlvaro Parente wird auf seinem Weg vom Ende des Feldes nach vorn durch einen Reifenschaden ausgebremst.

17.11 Uhr: Neben den zahlreichen Verstößen gegen die Streckenbegrenzung liegt bei der Rennleitung noch ein weiterer Fall auf dem Tisch. Der Fach-Auto-Tech-Porsche hat einen der RJN-Nissan in der Bus-Stopp-Kurve berührt und damit umgedreht.

17.02 Uhr: Bei ART Grand Prix läuft das Wochenende weiter nicht wie gewünscht. Das bisher verschonte Auto ist in der Boxeneinfahrt zum Stehen gekommen und wurde dann an einen neutralen Platz gezogen. Fahrer Kévin Estre selbst hat erste Reparaturen vorgenommen.

Ruhige erste Stunde in Spa

16.48 Uhr: Während sich die beiden Führenden an der Spitze etwas absetzen, schaltet sich die Rennleitung erstmals in das Geschehen ein. Sie verwarnt zahlreiche Autos, die Streckenbegrenzung in der Kurve Radillon einzuhalten. Beim havarierten Bentley geht es währenddessen weiter. Es gab wohl ein Problem an der Lenkung.

16.41 Uhr: Trotz einiger Rangeleien im Feld gab es noch keine größeren Vorkommnisse auf der Strecke. Abseits dagegen ist in der Bentley-Box die Mechaniker-Truppe über das Nummer-acht-Auto hergefallen. Sie konzentrieren sich augenscheinlich auf das rechte Vorderrad.

16.34 Uhr: Laurens Vanthoor beendet die erste Runde, wo er sie gestartet hat: als Erster. Auch sein Verfolger ist mit Alessandro Pier Guidi gleich geblieben. Neuer dritter ist HTP-Pilot Stef Dusseldorp. Auch dessen Teamkollege Nico Verdonck hat sich verbessert. Jetzt ist er Fünfter. Einen Bentley haben dagegen schon erste technische Probleme ereilt.

16.30 Uhr: Felix Baumgartner schickt das Feld auf die Reise.

16.20 Uhr: Die Wettervorhersage für das Rennen stimmt zuversichtlich. Zumindest die Anfangsphase wird im Sonnenschein ablaufen. Noch am Morgen hing dichter Nebel in der Region zwischen Spa und Francorchamps. Allerdings ist es mit dem Wetter wie in der Eifel: „Nichts genaues weiß man nicht.“

16.18 Uhr: Die Startprozedur wird eine kleine Besonderheit darstellen. Bereits beim Überqueren des Formel-1-Starts wird die Zeitnahme gestartet. Dann fährt das Feld unter Gelbe-Flagge-Bedingungen durch die La Source. Erst beim Endurance-Start wird Baumgartner das Rennen freigeben.

16.15 Uhr: Den Start freigeben wird ein bekanntes Gesicht. Stratosphärenspringer Felix Baumgartner, der die 24 Stunden vom Nürburgring selbst mit einem Audi bestritt wird die Grüne Flagge in rund 15 Minuten schwenken.

16.10 Uhr: Bei Black Falcon wurde bereits ein Motorenwechsel vorgenommen. Betroffen ist das Auto von Richard Muscat, Vladimir Lunkin, Saud Turki al Faisal und Christian Bracke aus der Pro-Am-Wertung. Damit startet dieses Auto, gemeinsam mit dem reparierten ART-McLaren und einem AF-Corse-Ferrari, vom Ende des Feldes.

16.00 Uhr: Die Mitfavoriten von Mercedes und BMW starten mit etwas Abstand. Das beste Auto aus der HTP-Mannschaft steht in der zweiten Reihe, Marc VDS Racing fährt von Platz elf los. Bentley und ART-McLaren, die beiden größten Kontrahenten in diesem Jahr, starten direkt nebeneinander aus den Positionen sieben und acht.

15.53 Uhr: Audi hat eine optimale Ausgangsposition für den dritten Sieg über die 24-Stunden-Distanz in diesem Jahr. Laurens Vanthoor stellte seinen Wagen in der gestrigen Superpole auf die erste Position. „Aber es ist ein ganz kleiner Schritt an diesem Wochenende, der größte kommt noch“, so Vanthoor.

15.40 Uhr: Auch der bereits im ersten Training verunfallte McLaren von ART Grand Prix nimmt das Rennen auf. Die französische Mannschaft reparierte das Auto und absolvierte einen Probelauf im Warm-Up. Dieser wurde von einigen technischen Problemen gestört, beim Team war man aber zuversichtlich, diese noch lösen zu können.

15.30 Uhr: Herzlich willkommen zur Live-Berichterstattung zum 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps. Alle 61 Teilnehmer haben es in die Startaufstellung geschafft und warten nun auf die Einführungsrunde.

 


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