NLS: 135 Fahrzeuge bestreiten den Saisonauftakt in der Eifel

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Über zwanzig Teilnehmer kämpfen am Wochenende um den Gesamtsieg | © Ralf Kieven (1VIER.com)

Die NLS startet am kommenden Wochenende in ihre neue Saison. Insgesamt wurden 135 Fahrzeuge eingeschrieben. 22 Nennungen entfallen auf die SP9-Wertung. Ebenfalls sehr stark besetzt ist die neue Cup2-Klasse.

Nach den dreitägigen Test- und Einstellfahrten findet eine Woche später der erste Lauf der NLS-Saison statt. 135 Fahrzeuge wurden für die 67. ADAC Westfalenfahrt gemeldet. Davon entfallen 22 auf die SP9-Klasse. Am stärksten vertreten ist Audi. Insgesamt wurden sechs R8 LMS GT3 genannt.

Zwei R8 schickt Phoenix Racing ins Rennen. Wie gewohnt pilotieren Frank Stippler und Vincent Kolb den GT-Boliden mit der Startnummer fünf. Im Schwesterfahrzeug nehmen Jakub Giermaziak, Kim Luis Schramm und Ricardo Feller Platz. Car Collection Motorsport hat sogar einen Wagen mehr angemeldet. Unter anderem bilden die Werksfahrer Christopher Haase und Nico Müller ein Gespann. Abgerundet wird das Audi-Aufgebot durch Land-Motorsport. Christopher Mies und Jusuf Owega rotieren hier durch das Cockpit.

Die Fahnen von Porsche werden von Falken Motorsports, Huber Motorsport, KCMG und Manthey-Racing hochgehalten. Speziell Grello dürfte ein heißer Gesamtsiegkandidat sein. Michael Christensen, Frédéric Makowiecki und Laurens Vanthoor spannen für die Raeder-Zwillinge zusammen. Für Falken greifen Patrick Pilet und Marco Seefried sowie Lars Kern und Martin Ragginger ins Lenkrad.

Ebenfalls fünf Fahrzeuge entfallen auf BMW. Das Debüt des M4 GT3 auf der Nordschleife in Kundenhand bestreiten Schubert Motorsport, das BMW Junior Team und Walkenhorst Motorsport. Für die Mannen von Thorsten Schubert starten Jesse Krohn, Alex Sims und Niklas Krütten. Das BMW Junior Team schickt auch in diesem Jahr Daniel Harper, Max Hesse und Neil Verhagen ins Rennen. Walkenhorst Motorsport bereitet ganze drei M4 GT3 vor. Ein besonders Augenmerk sollte auf die Startnummer 34 gerichtet werden. Christian Krognes und Sami-Matti Trogen fahren zwar nicht mehr mit David Pittard, haben aber mit dem ehemaligen Bentley-Werksfahrer Andy Soucek einen schnellen Ersatz gefunden.

Mercedes-AMG ist mit vier GT3-Fahrzeugen in der SP9-Wertung vertreten. Das Haupt Racing Team bestreitet das Vier-Stunden-Rennen mit Huber Haupt, Lucas Auer und Philip Ellis sowie Luca Stolz, Raffaele Marciello und Manuel Metzger. Dazu gesellen sich die AMG GT3 von Landgraf Motorsport und Schnitzelalm Racing. Letztgenannter Rennstall debütiert in der SP9-Division. Die Mannschaft aus Bad Hindelang hat die AMG GT3 von 10Q Racing erworben und vertraut beim ersten Einsatz auf Kenneth Heyer, Marek Böckmann und Johannes Stengel.

Abgerundet wird das Feld der gesamtsiegfähigen Autos durch die Nennungen von Konrad Motorsport und PROsport Racing. Für Franz Konrad starten erneut Axcil Jefferies und Michele Di Martino. Den Ersteinsatz von PROsport Racing mit dem Aston Martin Vantage GT3 absolvieren die Belgier Jean Glorieux und Maxime Dumarey.

Ebenfalls viele Blicke wird die Cup2-Klasse auf sich ziehen. Dort sind die 911 GT3 Cup Fahrzeuge der neuesten Generation startberechtigt. Viele bekannte Teams wie Black Falcon, Frikadelli Racing, Mathol Racing, W&S Motorsport oder Mühlner Motorsport sind dort vertreten. Beim Erstauftritt sind 13 Cup-Autos mit von der Partie.

Die Westfalenfahrt startet am Samstag um 12 Uhr.