Dubai 24: Grasser Racing erringt Poleposition

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Grasser Racing wandte ein Audi-Dominanz in der Qualifikation ab | © Creventic

Grasser Racing steht bei den 24 Stunden von Dubai auf der Poleposition. In der Qualifikation behauptete sich die Lamborghini-Equipe gegenüber dem bis dato federführenden Audi-Lager, welches letztlich aber mit den Plätzen zwei, drei und vier vorliebnehmen musste. Dahinter: Target Racing.

Ohne jeden Zweifel ist die Audi-Abordnung auch in der Qualifikation zu den 24 Stunden von Dubai als Schrittmacher aufgetreten. Gleichwohl mussten sich die Vier Ringe nach der Trainingsdominanz am Donnerstagvormittag in der Startaufstellung schließlich mit den Rängen zwei bis einschließlich vier bescheiden. Stattdessen beförderte sich Grasser Racing – wie schon im Vorjahr – auf die Poleposition für den eintägigen Wettstreit in der Wüste Arabiens.

Das Lamborghini-Quartett Mirko Bortolotti, Christian Engelhart sowie Rolf und Mark Ineichen verdankt seine Ausgangslage einer Bestzeit von 1:57,446 Minuten. Eine Konteroffensive Audis während der Schlussphase der fünfundvierzigminütigen Sitzung schlug dagegen fehl. Letztlich fehlten Car Collection Motorsport 0,189 Sekunden zum Referenzwert, weshalb sich Dimitri Parhofer, Christopher Haase, Frédéric Vervisch und Rik Breukers an zweiter Stelle einreihten.

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Platz drei belegten die Markenkollegen des W Racing Teams: Mohammed Saud Fahad Al Saud, Michael Vergers, Christopher Mies und Dries Vanthoor, denen 0,552 Sekunden zum Qualifikationsschnellsten fehlten. Das viertplatzierte Audi-Quintett von Mücke Motorsport – Markus Winkelhock, Mike David Ortmann, Andreas Weishaupt, Stefan Mücke und Ricardo Feller – verbuchte wiederum einen Rückstand von 0,625 Sekunden.

Black Falcon startet von Platz sechs

Überdies tat sich ein weiteres Lamborghini-Gespann hervor: Target Racing erfocht den fünften Startplatz für die Kraftprobe am Persischen Golf. Im herstellerinternen Vergleich betrug die Differenz zwischen den Qualifikationsbesten sowie Dennis Lind, Giacomo Altoé, Timur Boguslavskiy, Stefano Costantini und Alex Autumn 0,664 Sekunden. Die Titelverteidiger von Black Falcon beginnen die Wettfahrt im Dubai Autodrome von Rang sechs.

Abdulaziz Al Faisal, Hubert Haupt, Yelmer Buurman und Saud Al Faisal, denen kurzfristig die Unterstützung Adam Christodoulous zuteilwurde, mussten sich gegenüber Grasser Racing um 0,798 Sekunden geschlagen geben. Vorübergehend manövrierte sich auch V8 Racing mit seiner Chevrolet Corvette C6.R GT2 in Führung, aber letzthin wurden Max Braams, Wolf Nathan, Duncan Huisman, Rick Abresch und Finlay Hutchison nur Achte. Der Rückstand: 0,808 Sekunden.

Im Anschluss an die Qualifikation zu den 24 Stunden von Dubai findet um sechzehn Uhr Mitteleuropäischer Zeit ein anderthalbstündiges Nachttraining statt, damit sich die Teilnehmer auch bei Dunkelheit auf dem orientalischen Rundkurs zu orientieren vermögen. Ein dreißigminütiges Warm-up am Freitagmorgen um acht Uhr gestattet finale Vorbereitungen, ehe um zwölf Uhr die Lichter der Startampel erlöschen.