Le-Mans-Testtag: Toyota bestimmt erwartungsgemäß das Tempo

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Toyota entspracht den Erwartungen | © Toyota Motorsport GmbH

Keinerlei unerwarteten LMP1-Ergebnisse hat der Vormittagstest in Le Mans gezeitigt. Toyota beanspruchte die Ränge eins und zwei. United Autosports war in der LMP2-Wertung tonangebend. Corvette platzierte sich bei den GTE-Pro-Rennställen vor Ford. Spirit of Race war das schnellste GTE-Am-Gespann.

Die Vormittagssitzung des Le-Mans-Testtages hat keinerlei überraschenden LMP1-Resultate hervorgebracht. Bei der ersten Standortbestimmung auf dem Circuit de la Sarthe belegte die Toyota-Werksdelegation, den Erwartungen Genüge tuend, die beiden obersten Ränge im Gesamtklassement. Im Binnenvergleich übertraf Sébastien Buemi seinen Markenkontrahenten Kamui Kobayashi.

Nach der flottesten Überquerung der Kombination aus permanentem Rundkurs und abgesperrter Nationalstraße stoppte die Uhr bei 3:21,875 Minuten. Das Delta zwischen den beiden TMG-Konkurrenten betrug letzten Endes nur 0,152 Sekunden. Zur Orientierung: Die Rundenzeit, welche Toyota auf die letztjährige Poleposition beim längsten Tage des Jahres beförderte, lag bei 3:15,377 Minuten.

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Indes verkürzte Rebellion Racing als schnellstes Privatgespann den Abstand zum Klassenprimus mit Fortdauer der vierstündigen Einstellfahrt auf 2,051 Sekunden. Gustavo Menezes hantierte am Lenkrad des R13-Gibson-Prototyps. In der LMP2-Liga positionierte sich wiederum United Autosports auf dem ersten Platz. Filipe Albuquerque glückte eine Umrundung binnen 3:32,242 Minuten.

In der GTE-Pro-Klasse trat Corvette als Taktgeber auf. GM-Athlet Antonio García bewegte sich innerhalb von 3:55,728 Minuten über den nordwestfranzösischen Traditionskurs – nur 0,024 Sekunden rascher als Ford-Werkspilot Billy Johnson. Den GTE-Am-Bestwert erzielte derweil Spirit of Race. Dem Ferrari-Lenker Francesco Castellacci notierte die Zeitnahme einen Wert von 3:58,478 Minuten. Weiter geht’s um vierzehn Uhr in Le Mans.