Sebring: IMSA nimmt umfangreiche Änderungen der Balance of Performance vor

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Das DPi-Feld bekommt mehr Leistung | © IMSA

Die Regelhüter der IMSA haben die Balance of Performance für die Zwölf Stunden von Sebring angepasst. Die Änderungen beziehen sich auf das letztjährige Finale, dem Petit Le Mans.

In zwei Wochen findet der zweite Wertungslauf der IMSA SportsCar Championship statt. Für die Zwölf Stunden von Sebring wurde die Balance of Performance umfangreich verändert. Dabei beziehen sich die Änderungen auf das letztjährige Petit Le Mans, da die BoP für die 24 Stunden von Daytona eine Sonderstellung aufgrund der Streckencharakteristik einnimmt.

Cadillac darf weiterhin mit zwei 31,9 Millimeter großen Restriktoren fahren, welche schon in Daytona eingesetzt wurden. Nissan darf fünf Kilogramm aus seinem DPi-Prototypen ausladen. Zusätzlich erhält der Sportwagen von Core Autosport, genau wie Acura, im mittleren und oberen Drehzahlbereich mehr Ladedruck zugesprochen. Auf der anderen Seite muss Mazda zehn Kilogramm zuladen und bekommt eine komplett neue Einstufung im Bereich des Ladedrucks, welche leicht unter den Werten von Daytona liegt.

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Auch haben die Regelhüter Änderungen bei den Tankvolumina vorgenommen. Acura bekommt einen Liter mehr Sprit, wohingegen bei Mazda vier Liter gestrichen wurden. Die Tanks der LMP2-Autos wurden um fünf Liter verkleinert und die maximale Drehzahl auf 8 250 Umdrehungen die Minuten verringert.

In der GTLM-Klasse bekommen Ferrari und Ford minimal mehr Ladedruck. Bei Ferrari sind die im Schnitt fünfundzwanzig Millibar, bei Ford zehn Millibar. Bei den beiden BMW M8 GTE wurde der Ladedruck um sieben Millibar reduziert. Zusätzliche wurden die Leergewichte verändert. Der Ferrari 488 GTE und der Porsche 911 RSR werden um zehn Kilogramm erleichtert. Chip Ganassi Racing muss seine Ford GT um zehn Kilogramm erschweren.

Bei den GT3-Fahrzeugen haben die vier neuen Modelle von Acura, Audi, Lamborghini und Porsche ihre Ersteinstufungen für die Rennen außerhalb von Daytona erhalten. Die weiteren Änderungen betreffen Ferrari, Lexus und Mercedes-AMG. Beim springenden Pferd wurde der Ladedruck um zehn Millibar erhöht. Lexus und Mercedes-AMG müssen die Luftmengenbegrenzer um einen Millimeter verkleinern. Außerdem wurden die RC F GT3 um fünf Kilogramm erleichtert. Die GT-Boliden aus Affalterbach wurden um zehn Kilogramm erschwert.