Kai Riemer: „Die Entscheidung für den Wechsel in dieses Team war eine der besten“

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Landgraf Motorsport konnte sich über die Saison erfolgreich entwickeln | © Ralf Kieven (1VIER.com)

Landgraf Motorsport legt beim VLN-Halbfinale eine Pause ein. Da Stammfahrer Kai Riemer verletzungsbedingt absagen musste, entschied sich die Mannschaft den Start beim vorletzten Lauf der Eifel-Rennserie abzusagen. Im Gespräch mit SportsCar-Info redet Riemer über seine Zusammenarbeit mit der GT3-Equipe.

Kai Riemer, Klaus Landgraf sowie Stefan und Markus Schmickler lassen ihren von Landgraf Motorsport eigesetzten Mercedes-AMG GT3 beim ADAC-Barbarossapreis am kommenden Samstag in der Garage. Nachdem Riemer Mitte der Woche wegen einer Verletzung seinen Einsatz absagen musste, entschied sich auch das Team gegen einen Start beim achten Rennen der Saison.

Dies ist umso ärgerlicher, nachdem die Truppe gerade gut in Fahrt gekommen war und beim letzten Lauf nach guten Rundenzeiten in Training und Rennen zusammen mit Kenneth Heyer am Ende den fünften Gesamtrang belegte. Nachdem Riemer sich mit einer Zeit um acht Minuten und zehn Sekunden den zehnten Startplatz sicherte, konnte er sich im Rennen abermals verbessern und schaffte den zweiten Umlauf in 8:05,644 Minuten.

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„Die Vorbereitung unseres AMG durch das Team sowie das erarbeitete Set-up waren wirklich sehr gut. Und sicherlich bestätigt mir meine zweite Runde im Rennen nochmals meine Möglichkeiten auf der Nordschleife – trotz fortgeschrittenen Alters“, stellt Riemer gegenüber SportsCar-Info schmunzelnd fest.

Zuletzt profitierte Landgraf Motorsport darüber hinaus von der Unterstützung Heyers. „Viel mehr freut mich jedoch, dass ich in den ersten sechs Runden lediglich etwa zweiundzwanzig Sekunden auf die Spitze verloren habe. Dazu hat natürlich auch beigetragen, dass Kenneth Heyer uns als Gastfahrer unterstützte und gute und hilfreiche Erfahrungen in das Team einfließen lassen konnte“, betont Riemer.

Riemer, der bereits in der Saison 2012 im McLaren MP4-12C GT3 von Dörr Motorsport auf sich aufmerksam machte, als er den britischen Sportwagen erstmalig in der ersten Startreihe qualifizieren konnte und im Rennen seine ersten Führungsrunden drehte, kam über gute nachbarschaftliche Beziehungen zur Mannschaft von Landgraf Motorsport und Schmickler Performance.