Daytona: Chip Ganassi Racing führt zur Zehn-Stunden-Marke

172
Chip Ganassi Racing führt nach zehn Stunden | © IMSA

Kevin Magnussen führt für Chip Ganassi Racing die 24 Stunden von Daytona an. Dahinter folgen Wayne Taylor Racing und Action Express Racing. Corvette dominiert die GTLM-Klasse. Wohingegen AF Corse sich die Führung in der GTD-Wertung erkämpft hat.

Für Chip Ganassi Racing läuft bislang alles wie am Schnürchen. Beim Comeback der ehemaligen Ford-Werksmannschaft führt die Truppe die 24 Stunden von Daytona an. Aktuell steuert Kevin Magnussen den Cadillac DPi. Dahinter hat sich Wayne Taylor Racing in Lauerstellung gebracht. Filipe Albuquerque sitzt derzeit im Acura ARX-05. Ebenfalls auf Podestkurs befindet sich die Allstar-Besetzung von Action Express Racing. Dort absolviert Jimmi Johnson seinen nächsten Stint.

Lange Zeit mischte ebenfalls JDC-Miller Motorsports um die Führung mit. Loic Duval und Sebastien Bourdais zeigten eine beeindruckende Leistung. Jedoch leistete sich Co-Pilot Tristan Vautier einen Fehler, als er bei den Anfahrt von Kurve eins mit dem Wright Motorsports Porsche 911 GT3 R kollidierte. Ihr Cadillac steht noch immer an der Box und hat nun über 33 Runden verloren.

- Anzeige -

In der LMP2-Wertung hat sich Starworks Motorsports die Führung geschnappt. John Farano führt mit fast einer Runde Vorsprung auf Tristan Nunez im Oreca 07 von WIN Autosport. Die italienische Kombination von Cetilar Racing rangiert auf Position drei. Christopher Mies und Fabian Schiller reihen sich mit einer weiteren Runde Rückstand auf Platz vier ein.

Allerdings mussten viele Favoriten bei den LMP2-Fahrzeugen Federn lassen. Das Racing Team Nederland musste seinen Oreca 07 nach einem Unfall abstellen. Beim Abflug zerstörte Frits van Eerd das Getriebe. Auch ein frühes Aus mussten High Class Racing mit Robert Kubica und Ferdinand Habsburg sowie das Schwesterfahrzeug von DragonSpeed Racing verzeichnen. Aber auch die Topfavoriten von PR1 Mathiasen Motorsports haben bereits 26 Runden verloren.

Bei den LMP3-Fahrzeugen hat sich Mühlner Motorsport nach einem frühen Rundenrückstand zurück an die Spitze gekämpft. Moritz Kranz hat zur Zehn-Stunden-Marke einen Vorsprung von einer Runde inne. Sean Creech Motorsport und Riley Motorsports folgen auf den weiteren Positionen.

Unterdessen verwaltet Corvette mit beiden C8.R die Führung in der GTLM-Klasse. Tommy Milner und Antonio García folgen einander mit einem Abstand von knapp zwei Sekunden. Den dritten Rang hält Jules Gounon im Ferrari 488 GTE Evo von Risi Competizione. John Edwards und Bruno Spengler finden sich für BMW auf den Rängen vier und fünf wieder.

Derweil geht die Aufholjagd von WeatherTech Racing weiter. Kevin Estre und Co haben bereits zwei Runden wiederaufgeholt, liegen dennoch zwölf Umläufe zurück. Die Porsche-Truppe wurde noch vor dem Start von einem übermotivierten Bruno Spengler abgeschossen und mussten unter anderem einen neuen Diffusor installieren.

Bei den GT3-Fahrzeugen führt AF Corse. Matteo Cressoni verwaltet einen Vorsprung von knapp vierzehn Sekunden auf Aaron Telitz im Lexus RC-F GT3 von Vasser Sullivan Racing. Madison Snow von Paul Miller Racing komplettiert die besten Drei.

Ein 24-Stunden-Rennen zum Vergessen erlebt Grasser Racing. Frank Perera musste nach sechseinhalb Stunden seinen Lamborghini Huracán GT3 Evo mit einem Motorschaden abstellen. Auch das favorisierte Schwesterfahrzeug hatte größere Probleme. Dem Quartett rund um Mirko Bortolotti fehlen nach einem Defekt an der Elektronik 33 Umläufe. Einen weiteren Motorschaden gab es beim zweiten Lexus von Vasser Sullivan Racing.