Suzuka 10: Audi Sport Team WRT holt souveränen Sieg

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Das Audi Sport Team siegt souverän in Suzuka | © SRO

Das Audi Sport Team WRT hat die Zehn Stunden von Suzuka gewonnen. Kelvin van der Linde, Dries Vanthoor und Frédéric Vervisch waren die siegreichen Fahrer. Mercedes-AMG und Porsche holten die weiteren Podestränge. Eine Defekte Tankanlage eine Stunde vor dem Ende verhinderte einen Audi-Doppelsieg.

Die Zweitauflage der Zehn Stunden von Suzuka wurde von Audi geprägt. Die Ingolstädter haben einen dominanten Sieg beim vierten Lauf der Intercontinental GT Challenge eingefahren. Nach 275 absolvierten Runden holten Kelvin van der Linde, Dries Vanthoor und Frédéric Vervisch den Gesamtsieg.

Ein Defekt an der Tankanlage bei Absolute Racing in der letzten Rennstunde verhinderte einen Audi Doppelsieg. Christopher Mies, Christopher Haase und Markus Winkelhock wurden auf den siebten Platz zurückgeworfen. Den zweiten Rang hatten Maximilian Buhk, Maro Engel und Raffaele Marciello im Mercedes-AMG GT3 von GruppeM Racing geerbt. Mit diesem Ergebnis hat Buhk seine Meisterschaftführung weiter ausgebaut.  Den Bronzerang ging trotzdem an Absolute Racing. Jedoch zeigte sich hierfür die Porsche-Abordnung rund um Dirk Werner, Dennis Olsen und Matt Campbell verantwortlich.

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Vom Start weg nahm zuerst BMW das Zepter in die Hand. Augusto Farfus verteidigte erfolgreich seine Poleposition und führte über die erste Rennstunde hinweg. Dahinter schob sich sofort Nick Catsburg in die Verfolgerposition. Doch ein missglücktes Überrundungsmanöver zwischen einem Lamborghini und einem Nissan riss den BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport aus dem Rennen. Aber auch Schnitzer Motorsport hatte früh Probleme. Eine Durchfahrtsstrafe und ein kaputtes Lenkrad warf Farfus, Martin Tomczyk und Nicolas Yelloly auf den fünften Platz zurück.

Eine Position vor Schnitzer Motorsport kam der zweite Werkswagen von Mercedes-AMG ins Ziel. Craft Bamboo Racing zeigte eine fehlerfrei Leistung. Hier fuhren Maximilan Götz, Luca Stolz und Yelmer Buurman. Eine ebenfalls starke Leistung zeigte KCMG mit einem seiner Nissan GT-R Nismo GT3. Katsumasa Chiyo, Joshua Burdon und Tsugio Matsuda kämpften das ganze Rennen über um die ersten Plätze und sammelte Führungskilometer. Am Ende musste sich die Nissan-Truppe aus Hong Kong mit der sechsten Position begnügen. Im Schlussspurt musste Matsuda zwar den BMW von Schnitzer und den Mercedes-AMG von Craftjedoch Bamboo Racing passieren lassen, den anstürmenden Haase konnte der Japaner hinter sich lassen.

Die besten Zehn wurden durch Bentley und zwei weiteren Mercedes-AMG komplettiert. Den britischen Sportwagen pilotierten Jules Gounon, Steven Kane und Jordan Lee Pepper. Das Mercedes-AMG-Duell entschied Strakka Racing für sich. Gary Paffett, Tristan Vautier und Lewis Williamson fuhren für die britische Mannschaft. Den zehnten Rang holte die Publikumslieblinge von Goodsmile Racing. Kamui Kobayashi, Nobuteru Taniguchi und Tatsuya Kataoka rotierten hier durch das Fahrzeug.