Langstrecken-WM: Toyota berät über Zukunft, McLaren und Wirth Research zeigen LMP1-Interesse

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Arbeitet Wirth Research an einem LMP1-Boliden?

Die Firma von Nick Wirth schaut zur Zeit ganz genau auf die Entwicklung der LMP1-Wertung. „Wir können auf eine lange Historie im Sportwagenbereich zurückblicken. Da sich nun mehrere Hersteller aus der LMP1-Kategorie zurückgezogen haben, haben wir die Möglichkeit etwas Großes auf die Beine zu stellen“, erzählt Wirth im Interview bei Autosport.

Dabei zielt Wirth Research auf ein ähnliches Projekt wie Dallara und SMP Racing ab. „Unser Unternehmen erlaubt es nicht wie Ginetta Cars ein Auto zu konzipieren und anschließend zu verkaufen. Wir möchten viel mehr mit einem starken Partner ein Auto entwickeln. Ähnlich wie Dallara und SMP Racing. Daher suchen wir nun aktiv nach einem Partner“, schließt Wirth das Interview.

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Proton Competition will für 2018 aufrüsten

Proton Competition gedenkt, 2018 wieder zwei Fahrzeuge in der GTE-Am-Klasse an den Start zu bringen. Das Team von Christian Ried ist sehr daran interessiert, die langjährige Partnerschaft mit Porsche fortzuführen. Dazu steht man mit dem Stuttgarter Hersteller im engen Kontakt und verhandelt derzeit über den Kauf mehrerer Mittelmotor-911-RSR.

Ungewisse Zukunft bei Alpine

Die amtierenden Meister der LMP2-Wertung aus dem Hause Alpine beurteilen gerade die Zukunft des französischen Rennstalls. Zur Diskussion stehen Engagements in der LMP2-Division, der LMP1-Wertung oder eine Pause im nächsten Jahr. Im Interview bei Endurance-Info sagte Bernard Ollivier, stellvertretender Geschäftsführer bei Alpine, auch die DPi-Klasse sei interessant.